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Letztes
Update:
25.12.2003 |
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| Diese Seiten wurden von
Patienten und Ärzten für Patienten oder Ratsuchende (aber auch
medizinisches Personal) gemacht. Wir
möchten Sie umfangreich über den Schlaf und Schlafstörungen aus
medizinischer Sicht informieren. Wir verstehen uns als eine Initiative,
die sich
mit dem Schlaf und Schlafstörungen im allgemeinen und mit regionalen Besonderheiten und
Versorgungsmöglichkeiten im Kölner
Raum befassen. Wir sind ehrenamtlich tätig. Wir
halten Sie über aktuelle Ereignisse die im Zusammenhang mit
Schlafstörungen und deren Behandlungen stehen, auf dem Laufenden.
Wir werden daher unsere Seite regelmäßig aktualisieren. Gerne informieren wir Sie auch
direkt über das neue Update, dazu bestellen Sie bitte die
Newsletter. (Newsletter
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Es
beginnt mit einer Krankenhauseinweisung
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Die Untersuchung im Schlaflabor
Was
passiert bei der Untersuchung im Schlaflabor?
Mit diesem Ratgeber können Sie sich einen Überblick
über den Ablauf der Untersuchung verschaffen.
Bei der nächtlichen Untersuchung im Schlaflabor wird ein
Polysomnogramm erstellt.
Hierbei handelt es sich um ein diagnostisches Verfahren zur
Messung physiologischer Funktionen im Schlaf.
Mit der polysomnographischen Aufzeichnung werden wichtige
elektrische und andere Messvariablen erfasst, die Auskunft
über die verschiedenen Schlafstadien und mögliche
Schlafstörungen geben.
Der Schlaf ist kein gleichförmiger Zustand, sondern
ein sehr komplexer Prozess.
An der Steuerung der komplizierten Vorgänge ist das Gehirn
maßgeblich beteiligt.
Es beeinflusst die verschiedenen Schlafstadien, die in die
Phasen "Übergang vom Wachen zum Schlafen",
"Leichtschlaf", "Tiefschlaf" und
"Traumschlaf" (REM-Schlaf) eingeteilt sind.
Die Registrierung der Hirnaktivität und Körperfunktionen
erlaubt es, das jeweilige Schlafstadium zu identifizieren, in
dem sich der Schlafende gerade befindet.
Während der Schlafuntersuchung werden mit Hilfe von
Elektroden, die vor dem Schlafengehen an Kopf und Kinn mit
einem hautfreundlichen Spezialklebstoff angebracht werden,
folgende Aktivitäten im Schlaf überwacht und registriert:
Hirn- und Muskelaktivität, Augenbewegungen, Atmung über Mund
und Nase, Schnarchen, Herzfrequenz und Beinbewegungen. Um die
Atmungsanstrengung zu messen, werden Gurte mit
Dehnungssensoren um Brustkorb und Bauch des Patienten gelegt.
Der Sauerstoffgehabt im Blut und die Herzfrequenz werden über
Sensoren am Zeigefinger oder Ohrläppchen kontrolliert.
In manchen Fällen wird zusätzlich eine Videoaufzeichnung
erstellt, so dass später eventuelle
Verhaltensauffälligkeiten im Schlaf in die Analyse einbezogen
werden können.
Das medizinisch-technische Personal informiert Sie vorher,
falls Ihr Schlaf auch über Videokamera überwacht werden muss.
Das Verfahren zur Überwachung und Registrierung des
Schlafes ist mit keinerlei Schmerzen verbunden.
Die technischen Geräte, die dabei zum Einsatz kommen, sind so
konstruiert, dass sie dem Patienten größtmögliche
Bequemlichkeit und Bewegungsfreiheit bieten.
Falls Sie Komplikationen beim Anlegen der Elektroden
befürchten (z. B. weil Sie einen Haarersatz tragen oder aus
anderen Gründen), sollten Sie dies mit Ihrem Hausarzt oder
dem medizinisch-technischen Personal im Schlaflabor
besprechen.
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Wozu
dient die Schlafuntersuchung?
Um Ihren Schlaf analysieren und eventuelle
Schlafstörungen identifizieren zu können, müssen
Hirnaktivität und Körperfunktionen sowie deren
wechselseitige Beziehungen im Schlaf beobachtet und
registriert werden.
Nach der Auswertung und Interpretation der
Aufzeichnungsergebnisse durch einen schlafmedizinischen
Experten lässt sich die spezifische Schlafstruktur des
Patienten genau beurteilen. Wenn sich der Verdacht auf
Schlafstörungen bestätigt, kann der behandelnde
Schlafmediziner anhand der Ergebnisse geeignete
Therapiemethoden empfehlen.
Die Analyse und Interpretation der polysomnographischen
Aufzeichnung bilden den Abschluss eines komplexen
Untersuchungsprozesses.
Allein mit der Aufzeichnung ist das medizinisch-technische
Personal über mehrere Stunden beschäftigt.
Später muss das umfangreiche Datenmaterial verarbeitet und
ausgewertet werden. Schlafmedizinische Experten bewerten und
interpretieren die Ergebnisse der Aufzeichnung, die in der
Regel über 800 Seiten mit verschiedenen Kurven bzw. Signalen umfasst
(z. B. Hirnkurven, Muskelaktivität und Augenbewegungen).
Da es sich hier um ein sehr arbeits- und zeitintensives
Verfahren handelt, kann die Auswertung erst Stunden bis einige
Tage nach der nächtlichen Untersuchung vorliegen.
Sie werden aber in der Regel darüber informiert, wann Sie mit
den Ergebnissen rechnen können.
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Kann
man im Schlaflabor unter der Verkabelung überhaupt schlafen?
Diese Frage wird von den Patienten am häufigsten
gestellt, wenn sie den Termin zur Untersuchung im Schlaflabor
erhalten.
Die technische Ausrüstung befindet sich in einem separaten
Raum, in dem sich auch das schlafmedizinische Personal
während der Nacht aufhält.
Die Drähte der Elektroden werden hinter Ihrem Kopf in einer
Art Pferdeschwanz zusammengeführt, so dass Sie in ihrer
Bewegungsfreiheit kaum eingeschränkt sind.
Sie können problemlos die Schlaflage wechseln und sich
genauso bewegen wie zu Hause im eigenen Bett. An dem Tag, an
dem Sie Ihren Termin im Schlaflabor haben, sollten Sie ab 14
Uhr auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Tee oder Cola
verzichten und tagsüber nicht schlafen.
Sie sollten zudem mit frisch gewaschenen und trockenen Haaren
ins Schlaflabor kommen und an diesem Tag weder Haarspray,
-öl- oder -gel benutzen.
Möglicherweise werden Sie die Elektroden auf der Haut
zunächst als Fremdkörper empfinden.
Die meisten Patienten fühlen sich durch sie jedoch nicht
belästigt oder am Einschlafen behindert. Schlafmediziner sind
sich natürlich darüber im klaren, dass Ihr Schlaf im
Schlaflabor nicht hundertprozentig mit Ihrem Schlaf zu Hause
übereinstimmt.
Die Aussagekraft und der Informationswert der
polysomnographischen Aufzeichnung werden davon jedoch nicht
berührt. Für den Aufenthalt im Schlaflabor benötigen Sie
das gleiche Gepäck wie für eine normale Übernachtung bei
Freunden oder im Hotel.
Informieren Sie das medizinisch-technische Personal, falls Sie
besondere Bedürfnisse haben, die aus medizinischen oder
sonstigen Gründen berücksichtigt werden müssen. |
Was
geschieht bei der Ankunft im Schlaflabor?
Bei Ihrer Ankunft im Schlaflabor werden Sie vom
schlafmedizinischen Personal empfangen, das Ihnen die
Schlafkabine zeigt, die technische Ausstattung erläutert und
den Ablauf der Schlafuntersuchung erklärt.
Selbstverständlich erhalten Sie die Gelegenheit, Fragen zu
stellen, die man Ihnen gerne beantwortet. Falls Sie es
versäumt haben, bestimmte schlafbezogene Probleme im
Gespräch mit Ihrem Hausarzt zu erörtern oder inzwischen
diesbezüglich Änderungen eingetreten sind, sollten Sie das
schlafmedizinische Personal darüber informieren.
Bei Verdacht auf schlafbezogene Atmungsstörungen wird man
Ihnen für alle Fälle die Funktion und die Bedienung von
CPAP-Geräten (continuous positive airway pressure =
kontinuierliche Überdruckbeatmung) erläutern.
Nach der allgemeinen Einführung können Sie Ihre
Nachtkleidung anlegen und sich ganz nach Ihren Gewohnheiten
auf das Schlafengehen vorbereiten.
Sollten sich Wartezeiten ergeben, bis das
medizinisch-technische Personal die Elektroden anlegt, können
Sie zwischenzeitlich lesen, fernsehen oder einfach nur
entspannen. Informieren Sie das Personal, falls Sie am
nächsten Tag einen wichtigen Termin haben oder z. B. um eine
bestimmte Uhrzeit an der Arbeit sein müssen. Sie werden dann
rechtzeitig geweckt. Während Sie schlafen, werden
verschiedene wichtige Körperfunktionen und Aktivitäten
registriert. Ein Schlafmediziner überwacht Ihren Schlaf in
einem separaten Raum. |
Was
geschieht nach der Untersuchung im Schlaflabor?
In der Regel muss ein Termin zur Nachuntersuchung
vereinbart werden, um die Untersuchungsergebnisse und
empfohlenen Behandlungsmethoden zu besprechen.
Achten Sie darauf, dass Sie bei der Terminvereinbarung zur
Untersuchung im Schlaflabor gleichzeitig einen Termin für die
Nachuntersuchung erhalten.
Manche Hausärzte warten allerdings lieber den Eingang der
Untersuchungsergebnisse ab, bevor sie einen Termin zur
Nachuntersuchung vereinbaren.
Da die Ergebnisse einer polysomnographischen Aufzeichnung sehr
komplex sind, können sie schlecht telefonisch besprochen
werden.
Ein persönliches Beratungsgespräch mit Ihrem Hausarzt ist
notwendig, damit er Ihnen die Untersuchungsergebnisse,
die daraus folgenden Konsequenzen und angezeigten
Therapiemethoden verständlich erklären kann.
In manchen Fällen sind zudem weitere Untersuchungen
notwendig, um die Diagnose abzusichern und die
Behandlungserfolge zu überprüfen. |
Die
Mithilfe von Patienten
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt und
eine erfolgreiche Untersuchung im Schlaflabor.
Bitte bedenken Sie, dass der Behandlungserfolg in gewissem
Maß von der Einstellung des Patienten abhängt.
Wenn Sie den im Schlaf stattfindenden Prozess verstehen lernen
und Schlafstörungen in ihren Ursachen und Wirkungen
einschätzen können, wird es Ihnen leichter fallen, eine
positive Haltung
in bezug auf die erforderlichen Diagnose- und
Therapiemaßnahmen einzunehmen und diese aktiv mitzutragen.
Wenn die Untersuchung dazu dient abzuklären, ob Sie an einer
Schlafapnoe leiden, empfehlen wir Ihnen sich bei der einer
Selbsthilfe über die Schlafapnoe und die Therapie zu
informieren. Die Selbsthilfe hat das Büro Patienten
informieren Patienten jeden Dienstag und Donnerstag von
10-12 und am Donnerstag von 14-16 Uhr in Raum 63 geöffnet.
Das Gespräch unter Patienten und der Kontakt zu Patienten,
erleichtert es Ihnen die Vorgänge insbesondere zur Therapie
besser zu verstehen.
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