SAS-KÖLN                                                                      

Informationen von Patienten und Ärzte für Patienten und medizinisches Personal über den Schlaf und Schlafstörungen.    

                                     SAS-Köln, Selbsthilfe Schlafapnoesyndrom Köln

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---15. Kölner Schlafapnoetag am 16.6.2010-- Das Programm für die Patientenseminare: hier klicken--
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Letztes Update:
9.12.2005
Diese Seiten wurden von Patienten und Ärzten für Patienten oder Ratsuchende (aber auch medizinisches Personal)  gemacht.  Wir möchten Sie umfangreich über den Schlaf und Schlafstörungen aus medizinischer Sicht informieren. Wir verstehen uns als eine Initiative, die sich mit dem Schlaf und Schlafstörungen im allgemeinen und mit regionalen Besonderheiten und Versorgungsmöglichkeiten im Kölner Raum befassen. Wir sind ehrenamtlich tätig. Wir halten Sie über aktuelle Ereignisse die im Zusammenhang mit Schlafstörungen und deren Behandlungen stehen, auf dem Laufenden.  Wir werden daher unsere Seite regelmäßig aktualisieren. Gerne informieren wir Sie auch direkt über das neue Update, dazu bestellen Sie bitte die Newsletter.   (Newsletter bestellen)

 

Aktuelles

Newsletter

 N e w s l e t t e r  vom 13. November 2009
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Liebe Leserin, lieber Leser,

wir hatten es schon oft erwähnt, dass aus alters oder privaten Gründen immer mehr verdiente, aktive Helfer ihre Aktivitäten einstellen, aber leider jüngere Selbsthilfemitglieder, die bereit sind sich in der Selbsthilfe zu arrangieren,  fehlen.  Als Herr Außem zu Beginn dieses Jahres seiner Ämter als Regionalleiter des SAS-Regionalverbandes Köln aus privaten Gründen niedergelegt hatte, wurde eine kritische Personalstärke unterschritten, die einen ordnungsgemäßen Betrieb des Regionalverbandes nicht mehr gewährleistet hätte. Daher haben die verbliebenen Aktiven entschieden, ihre Kräfte nur noch auf einen Standort  (SMZ-Köln-Merheim) zu konzentrieren und alle möglichen Rationalisierungen der Arbeit und des Aufwandes in einer Selbsthilfe vorzunehmen, dazu gehört auch das Zusammenlegen des Internetportal „Schlafmedizin-Koeln“ mit dem Internetauftritt der Selbsthilfe SAS-Köln. Außerdem wird die Selbsthilfe ab sofort von einem Team geleitet.  Wir möchten Sie weiter über Themen der Schlafmedizin Köln und der Selbsthilfe aktuell informieren und appellieren an Sie, uns bei der so wichtigen Arbeit einer Selbsthilfe für Patienten mit atembezogenen, oder anderen Schlafstörungen zu unterstützen. Senden Sie uns bitte eine Email an Holger.Junge@gmx.de , wenn Sie helfen wollen, egal  in welchem Umfang oder auf welchem Gebiet.

Wir danken Ihnen schon jetzt, dass Sie Verständnis für diese Maßnahmen haben.

 Ihre Selbsthilfe SAS-Köln

Frau Rita Schumacher , Herr Edgar Völger, Herr Holger Junge 

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Patientenseminare 2010

Das Programm für das Jahr 2010 ist fertig und wird z. Zt. gedruckt. Sie können sich das Programm schon vorab aus dem Internet herunterladen. Die Internetadresse ist: www.schlafmedizin-koeln.de/Aktuelles.htm . Wenn Sie die Laufschrift anklicken, erscheint das Download-Feld. 

Es werden in 2010 insgesamt 8 Patientenseminare angeboten, die Termine entnehmen Sie bitte aus dem Programm. Keine Anmeldung, keine Mitgliedschaft, freier Eintritt 

Neu!  Gruppenabende der Selbsthilfe in Köln-Merheim

Zusätzlich zu den Patientenabenden biete die Selbsthilfe Gruppenabende an. Gruppenabende dienen dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Wir setzen uns mit Ihnen zusammen, Probleme die jemand hat, werden gemeinsam besprochen, wir helfen uns gegenseitig.  Im Gegensatz zu den Patientenseminaren, die ja meistens in Vortragsform stattfinden, diskutieren wir auf den Gruppenabenden oder erklären bestimmte technische Details, die mit der Therapie zusammen hängen. Insgesamt sind 8 Gruppenabende in 2010 vorgesehen. Die Patientenseminare finden donnerstags und die Gruppenabende finden dienstags statt,  immer von 18:00 bis 20:00 Uhr und immer im Haus 25 Konferenzraum. Keine Anmeldung, keine Mitgliedschaft, freier Eintritt  

15. Kölner Schlafapnoetag 2010

Der 15. Kölner Schlafapnoetag findet nächstes Jahr am 16.6.2010 ab 14:00 Uhr statt. Das geplante Thema lautet „Schlaf und Alter“. Wie immer findet neben den Vorträgen auch eine große Industrieausstellung satt, auf der Sie sich über die Entwicklung bei den Therapiegeräten informieren können. Auch werden verschiedene Hilfsangebote, wie Kurse, Selbsthilfearbeit oder alternative Behandlungen präsentiert. Bitte merken Sie sich schon jetzt den Termin vor: 16.6.2010  keine Anmeldung, freier Eintritt.  

Super-Informationsangebote im Schlafmedizinischen Zentrum (SMZ) Köln-Merheim

Wer sich über die Schlafapnoe, der Sammelbegriff ist „schlafbezogene Atemstörungen (SBAS)“ weitergehend informieren möchte, hat im SMZ wirklich tolle Möglichkeiten. Es finden gemäß Jahresprogramm insgesamt 17 Abendveranstaltungen im Jahr 2010 statt (fast alle 3 Wochen, eine!). Das Maskentraining findet täglich (von Montag bis Sonntag) jeweils um 14:30 Uhr Raum 067 statt. Anmeldung beim SMZ-Team  Kostenfrei für Patienten des SMZ  

Der Patient ist selbst dafür verantwortlich!

In vielen Gesprächen innerhalb der Selbsthilfe, aber auch mit dem Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums, Oberarzt J. Beier wurde herausgearbeitet, dass es zusätzlich zu den vielen Informations- und Hilfsangeboten, dem Patienten eigentlich bewusst gemacht werden muss, dass er ganz alleine die Verantwortung dafür trägt, sich über seine Krankheit und die Therapie und die Folgen seines Tun, besser in manchen Fällen auch seines Nicht-tuns zu informieren. Es kann nicht sein,  das die Selbsthilfe oder andere Stellen die Patienten quasi mit dem Lasso einfangen und zu den Veranstaltungen zerren. Wichtig ist, dass dem Patienten deutlich gemacht wird, dass er chronisch krank ist, d.h. er vermutlich zeitlebens sich der Therapie unterziehen muss. Das es in dieser Zeit zu Problemen kommen kann, die einer Lösung bedürfen oder das er wissen muss, ob sich etwas an seinem persönlichen Zustand ändert. Das kann er nur, wenn er gut informiert und ausgebildet ist. Das Angebot ist da, nun liegt es in der Verantwortung eines jeden einzelnen Patienten mit schlafbezogenen Schlafstörungen, diese Angebote anzunehmen.

Es gibt die klaren Erkenntnisse, dass gut informierte und geschulte Patienten besser mit der Therapie klarkommen und von Therapie auch mehr profitieren und somit auch aus dieser Sicht mit einer höheren Lebenserwartung rechnen kann, als ein schlecht oder überhaupt nicht therapierter SBAS-Patient.

Daher hat die Selbsthilfe, aber auch das Schlafmedizinische Zentrum Köln-Merheim, Merkblätter erstellt, die auf die Selbstverantwortung der Patienten hinweisen. Mehr kann man wohl nicht machen!  

Der Schlafforscher Prof. Zulley im Fernsehen

Herr Prof. Zulley war Gast im ZDF-Programm „Volle Kanne“ am 5.11.09 und hat fast eine dreiviertel Stunde zum Thema Schlafstörungen und insbesondere zum Thema  SBAS gesprochen und mit Filmen hinterlegt.

Wer sich die Sendung noch einmal ansehen möchte, klicke bitte auf diesem Link: www.zdf.de/ZDFmediathek/content/880482

Der WDR kam zur Selbsthilfe SAS-Köln

Das Thema Schlafapnoe steht immer noch im Blickpunkt der Medien. Der WDR hat eine Reportage gemacht. Herr Edgar Völger stand Rede und Antwort. Die Sendung wird ausgestrahlt  vom WDR 4 am Sa. den 28.11.2009 von 8:00 bis 9:00Uhr

Name der Sendung: "In unserem Alter"  

Atempausen beim Schnarchen als Risiko

Eine Grazer Studie hat einen Zusammenhang zwischen Schlafapnoe und einer eingeschränkten Nierenfunktion festgestellt.

Apnoen sind Atempausen beim Schnarchen und stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.
Starkes Schnarchen hat nicht nur Einfluss auf die nächtliche Ruhe - die dabei oft auftretenden Atempausen, so genannte Apnoen, bergen auch ein hohes Gesundheitsrisiko.
Am Grazer Krankenhaus der Barmherzigen Brüder stellte eine Studie an mehr als 150 Patienten nun einen Zusammenhang zwischen Schlafapnoe und Niereninsuffizienz fest.
Kommt es zu den nächtlichen Atempausen, die oft mindestens zehn Sekunden dauern, so ist im Laufe der Zeit mit Nebenerscheinungen aufgrund Sauerstoffmangels zu rechnen. Die Rede ist von Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzinfarkt oder Schlaganfall im Schlaf. Es gibt aber auch laut Dr. Georg Fleischmann, Internist am Krankenhaus der barmherzigen Brüder, eine signifikante Korrelation zwischen dem Auftreten von zentralen Atemstörungen und einer Niereninsuffizienz.
Besonders bei Dialysepatienten ist das Vorkommen des Schlafapnoe-Syndroms sehr häufig. Dr. Fleischmann untersuchte Patienten mit einer eingeschränkten Nierenfunktion auf das Auftreten von Schlafapnoe. Dabei wurden Atmung und Nierenfunktion gemessen.
Das Schlafapnoe-Syndrom könnte das Fortschreiten einer Nierensuffizienz auch begünstigen, meint der Mediziner. Die Sauerstoffversorgung der Nieren ist bei Apnoe-Patienten möglicherweise starken Schwankungen ausgesetzt. Dr. Fleischmanns Fazit dieser Studie ist, dass man bei Schlafapnoe an die Niereninsuffizienz denken und dementsprechend die Nierenfunktionsparameter bestimmen lassen sollte. (Quelle: Steiermark-Magazin des ORF 10.10.2009)  

Raucherentwöhnungskurse

Rauchen schadet Ihrer Gesundheit!  Sie wollen nicht mehr rauchen? Raucherentwöhnung unter ärztlicher Anleitung. 

Frau Dr. Monika Scheidt-Moiches hilft Ihnen, sich das Rauchen abzugewöhnen, weitere Einzelheiten erfahren Sie vom SMZ-Team Telefon: (0221) 8907-3374  

Schlafapnoe? Runter mit den Pfunden!

Typ-2-Diabetiker mit verschiedenen Schweregraden einer Schlafapnoe in Interventionsstudie

PHILADELPHIA (hub). Bei adipösen Diabetikern mit Schlafapnoe gilt vor allem eines: Abspecken. Zehn Kilo und mehr Gewichtsverlust mindern Atemaussetzer in der Nacht deutlich.

Dass auch adipöse Typ-2-Diabetiker mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) vom Abnehmen profitieren, hat jetzt eine Studie mit 264 Patienten ergeben. Die im Mittel 61 Jahre alten Teilnehmer mit einem mittleren BMI von 38 wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine erhielt nur Diabetes-Schulungen, die andere eine intensivierte Lebensstilintervention. Dies beinhaltete sowohl eine kalorienbegrenzte Diät als auch ein Bewegungsprogramm mit 175 Minuten strammem Gehen pro Woche (Arch Int Med 169, 2009, 1619).

Die Bilanz nach einem Jahr fiel eindeutig aus: Die Teilnehmer der Interventionsgruppe hatten im Durchschnitt 11 kg Gewicht verloren, jene der Kontrollgruppe nur 0,6 kg. Dementsprechend sank der BMI um fast vier Punkte mit Intervention, in der Kontrollgruppe blieb er nahezu gleich.

Das hatte deutliche Wirkungen auf das OSAS. Der Apnoe-Index AHI besserte sich mit Intervention von 23 auf 18,3. Teilnehmer mit einem Gewichtsverlust von mehr als 10 kg hatten die größten AHI-Reduktionen. Ohne Intervention verschlechterte sich der AHI von 23,5 auf 28,3. Im Vergleich beider Gruppen gab es mit Intervention also zehn Atemaussetzer pro Stunde weniger.   (Hinweis: auch im SMZ gibt es Abnehmkurse, siehe: http://www.schlafmedizin-koeln-merheim.de/home/termineeigene.php?id=19Quelle: Ärzte Zeitung, 06.10.2009  

Patienten unterschätzen Risiken von Nasensprays

HAMBURG (dpa). Viele Menschen unterschätzen nach einer repräsentativen Umfrage das Risiko von Nasensprays. Insgesamt 40 Prozent der Befragten gingen davon aus, abschwellende Sprays bis zu zwei Wochen oder länger ohne gesundheitliche Gefährdung benutzen zu können, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) am Freitag in Hamburg mit.

Vier Prozent gingen davon aus, solche Produkte zeitlich unbegrenzt einnehmen zu können. "Dabei führen abschwellende Nasensprays schon nach nur ein bis zwei Wochen zu einer Gewöhnung. Die Sprays können zu einer Nasenspray-Abhängigkeit führen", sagte TK-Apothekerin Ursula Battmer. Forsa hatte 1000 Menschen befragt.  Nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen gibt es 100 000 Nasenspray-Süchtige in Deutschland.

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 N e w s l e t t e r  vom 4. August 2009
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Liebe Leserin, lieber Leser,  

ein Highlight in der Kölner Schlafmedizin war dieses Jahr wieder der „Kölner Schlafapnoetag“ der sich am 24.6.2009 zum 14. male jährte. Neben den interessanten Vorträgen, auf die wir im nächsten Newsletter weiter eingehen werden, waren auf den Ausstellungsflächen, fast alle namhaften Hersteller und Lieferanten vertreten, außerdem konnten sich die Besucher an den Infoständen über die Kölner Schlaflabore informieren, oder über die Begleitangebote, wie Abnehmkurse, Schlaftraining, Selbsthilfegruppenarbeit, homöopathische Therapiemöglichkeiten und vieles mehr. Am Informationsstand zum Didgeridoo (einem australischen Blasinstrument) haben sich viele Besucher informiert. Für die, die den 14. Kölner Schlafapnoetag nicht selber besuchen konnten, haben wir einige Schnappschüsse an das Ende dieser Newsletter angefügt.

Außerdem möchten wir Sie sozusagen exemplarisch darüber informieren, welche Kurse oder ausführlichere Informationen rund um den Schlaf angeboten werden.

 

Anbei die News zum Thema Schlafmedizin, viel Spaß beim Lesen

wünscht Ihnen

 

Ihr Redaktions-Team vom regionalen Internetportal "www.Schlafmedizin-Koeln.de "

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Patientenseminare

Das Schlafapnoesyndrom ist eine chronische Erkrankung. Es ist keine Therapie bekannt, welche die Ursache beseitigen kann.
In modernen Konzepten zur Betreuung chronischer Erkrankungen tritt die Eigenverantwortung des Patienten in den Vordergrund.
Dies betrifft die Verantwortung für eine an die Erkrankung angepasste Lebensführung, sinnvolle Kontrolluntersuchungen und adäquate Therapieanwendungen.
Die Eigenverantwortung des Patienten ersetzt nicht den Arzt, dieser übernimmt jedoch mehr die Rolle eines Beraters und Trainers in enger Zusammenarbeit mit seinem Patienten. Bei Diabetes und Asthma werden solche Konzepte bereits erfolgreich eingesetzt.
Der eigenverantwortliche Umgang mit diagnostischen und therapeutischen Instrumentarien soll den Patient hierbei nicht zusätzlich belasten, sondern im Gegenteil, ihm ein eigenständiges "normales" Leben mit und trotz der Erkrankung ermöglichen.
Neben technischen Voraussetzungen ist die Information des Patienten über seine Erkrankung und die medizinisch sinnvollen Maßnahmen die entscheidende Voraussetzung für den selbstverantwortlichen Umgang mit der chronischen Erkrankung.


Beim Schlafapnoesyndrom gelingt nur in wenigen Fällen eine Rückbildung der Störung durch konsequente Gewichtsreduktion. Abhängig vom Schweregrad ist CPAP die Therapie der Wahl. Diese Behandlung ist sehr effektiv und von nur wenigen und meist beherrschbareren Nebenwirkungen begleitet, erfordert aber eine konsequente und regelmäßige Anwendung "immer, wenn Sie schlafen".
Eine Umstellung der Lebensführung mit Gewichtskontrolle und schlafhygienischen Massnahmen kann nur der Patient selbst übernehmen.


Das SMZ-Köln-Merheim sieht es daher als ihre Aufgabe, nicht ausschließlich in der Diagnostik und der Therapieeinstellung, sondern vom ersten Kontakt in der Schlafambulanz an, in der Informationsvermittlung zu Erkrankung, Therapie und Zusammenhängen.
Das SMZ integriert daher in den realisierten Konzepten: Ausführliche Patientengespräche mit Demonstration der Befunde, Maskentraining, Maskensprechstunde, enge Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe und vor allem auch Patientenseminare.

In den regelmäßig ca. einmal monatlich angebotenen Abendveranstaltungen informieren das SMZ in Form offener Vorträge über die Grundlagen der Erkrankung und der Therapie. Im Grundkonzept sind die Seminarabende auf die Vermittlung von Grundlageninformationen in allgemein verständlicher Form angelegt. Abhängig vom Vortragenden und vor allem von den Diskussionsbeiträgen ergeben sich dann immer wieder unterschiedliche Aspekte, auf die auch gerne spontan eingegangen werden.
Die Patientenseminare finden immer in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe statt und sind jeweils gefolgt von einer 2. Informationsrunde in Verantwortung der Selbsthilfe. Hier werden unterschiedliche, meist praktische, Probleme des Umgangs mit der CPAP Therapie behandelt.

 

Workshop zum Selbstbauen und Spielen eines Didgeridoo

Frau Theresia Binder (www.Klangkunstbinder.de) führt am 19.09.2009 von 10:00 bis 18:00 im Gelände der Kliniken der Stadt Köln, in Köln-Merheim einen Workshop durch, der vom Förderverein der Lungenklinik finanziell gefördert und vom SMZ-Merheim medizinisch begleitet wird. Beschreibung des Workshops:

Aus Bambus entsteht ein Instrument – ganzheitlich–  Atmen und Entspannen.  Meditationen und Entspannungsübungen bereiten den Körper darauf vor, auf einem selbstgebauten Blasinstrument, dem Didgeridoo aus Australien, eigene Töne zu entlocken. Da der Grundton durch lockere vibrierende Lippen erzeugt wird, liegt die Kraft des Spielens im Loslassen. Der Kiefermuskel wird über den Grundton entspannt und die Akupressurpunkte an den Lippen werden aktiviert. Die Veränderung des Atems kann über das Spielen des Instrumentes unmittelbar erlebt werden. Es kommt quasi spielerisch zu einem längeren Ausatmen. Die Spieltechnik wird mit gezielten Stimm- und Atemübungen  vermittelt. Der Einsatz des Zwerchfells bei dieser Technik stärkt die inneren Organe. Tägliches Spielen trainiert die Hals-, Mund- und Atemmuskulatur. Es wirkt beispielsweise positiv bei Asthma, krankhaftes Schnarchen, Gebissschienen und Zwerchfellverkrampfung. Diese Erfolge motivieren oft nachhaltig dazu, den Grundton zu üben, sich aufgrund der meditativen Wirkung zu zentrieren und gleichzeitig zu entspannen. Ebenso kann es in der Gemeinschaft mit anderen Instrumenten gespielt werden.

Wer sich mehr dafür interessiert, den empfehlen wir sich den Vortrag auf WDR anzuhören.

Der Link dorthin:   http://www.wdr.de/radio/wdr2/rhein_und_weser/490575.phtml

Es wurde in der Presse über diese Methode schon viel geschrieben, hier einige Links:  http://www.wdr.de/tv/aerzteaufraedern/sendungsbeitraege/2009/0623/uebersicht_schlaf.jsp

http://www.wdr5.de/fileadmin/user_upload/_importe/leonardo/pdf/ms060124schwentker_didgeridoo_gegen_schnarchen.pdf

Normalerweise kostet diese Art von Workshop je nach Dauer bis zu mehreren hundert Euros. Der Workshop von Frau Binder wird Dank der Förderung durch den Förderverein für 50,00 €  (inkl. Material und Workshopbogen) angeboten. Wer Interesse daran hat, meldet sich bitte direkt bei Frau Binder an. Email: info@Klangkunstbinder.de oder Telefon 02233-373253 Hinweis; maximale Teilnehmerzahl: 10 Personen.

 

Was tun bei Schlafstörungen?

Na dann: Gute Nacht!

Der Wunsch klingt für manche Menschen wie eine Drohung. Schlafen heißt für sie nicht Erholung sondern Stress, denn sie leiden unter Schlafstörungen. Über 10 Prozent der Bevölkerung können nach Schätzungen von Experten nicht durchschlafen. Inzwischen gibt es Therapien, mit denen man das Problem in den Griff bekommen kann.

Diese und weitere Informationen erhalten Sie unter diesen Link: http://www.wdr.de/radio/wdr2/quintessenz/525464.phtml

Besonders empfehlen wir Ihnen, sich den WDR-Beitrag am Ende der o.g. Seite anzuhören. Die Reportage wurde im SMZ-Köln-Merheim (www.schlafmedizin-koeln-merheim.de ) gemacht.

 

Schlaf schützt das Herz

Das Risiko für Kalkablagerungen in den Herzkranzgefäßen sinkt, je mehr ein Mensch schläft. Eine US-Studie hat gezeigt, dass eine Stunde zusätzlicher Schlaf ähnlich gut für die Gefäße ist wie ein Rückgang des Blutdrucks um 17 Punkte. Mediziner aus Chicago hatten den Einfluss des Schlafs auf die Herzgesundheit an 500 Erwachsenen mittleren Alters überprüft, die noch keine Ablagerungen hatten. Nach fünf Jahren stellten die Ärzte Ablagerungen vor allem bei den Menschen fest, die weniger als fünf Stunden schliefen. Teilnehmer, die sich mehr als sieben Stunden Bettruhe gönnten, hatten das geringste Risiko.  Quelle: WDR 2, 30.12.2008

 

Homöopathische Behandlungsmöglichkeiten bei Schlafstörungen

und insbesondere bei Ein- und Durchschlafstörungen. Grundbegriffe der Homöopathie und mögliche Anwendung bei Schlafstörungen

Frau Dr. Carré – Beier, Dipl. Homöopathin.  Dienstag 29.09.2009 18:30 Uhr, Veranstaltungsort: Konferenzraum der Lungenklinik Haus 23 2. Etage

Treffpunkt SMZ vor Raum 16.  Weitere Informationen unter: www.schlafmedizin-koeln-merheim.de . Voranmeldung im SMZ oder unter 02203 207 39 13

 

Schlaftraining

Vom 18.08.2009   bis   06.10.2009 Schlaftraining 03/2009, Behandlung von Ein- und Durchschlafstörungen. Kombination von medizinischer und psychologischer Betreuung in Form eines Gruppentrainings . Nach einem ausführlichen Erstgespräch wird entschieden, ob weitere diagnostische Schritte im Schlaflabor, z.B. zum Ausschluss einer organisch begründeten Schlafstörung notwendig sind. Leitung: Dipl. Psych. Christine Hamm .

Anmeldung:  SMZ-Köln-Merheim, Telefon: 0221/8907-13374 Kosten: einmaliger Eigenbeitrag von 90€ (Schüler/Studenten 45€ -- Mitglieder des Fördervereins 70€) an den Förderverein Lungenklinik. Darüber hinaus unterstützt der Förderverein die Durchführung der Veranstaltung.

 

Patientenseminar des SMZ Köln-Merheim in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe SAS-Köln

Termin:: 03.09.2009, 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Patientenseminare mit Arzt-/Fachvortrag
Themen:
18:15 - 19:00 Grundseminar (Arzt-/Fachvortrag) “Schlafapnoesyndrom, die Erkrankung und ihre Behandlung”
19:00 - 20:00 Spezialthema “Hilfsmittelversorgung und CPAP-Geräte, Pflege und Wartung"
SMZ- Köln-Merheim, Kliniken der Stadt Köln. Hörsaal: Konferenzraum Haus 25 (neben der Kapelle)  Weitere Infos: Edgar Völger 0221-893489
Anmeldung nicht erforderlich

 

Abnehmen - langsam aber sicher

Bewährtes 8-Wochen-Programm zur Gewichtsreduktion
Kursdauer und -umfang: 8 Abende, jeweils mittwochs, 18:00 Uhr  Termine: 28.10.2009 bis 16.12.2009
Leitung: Ernährungs- & Diätberaterin Martina Niklas
Die Kosten betragen 90,- Euro, inklusive aller Arbeitsbogen
Ort: Kliniken der Stadt Köln Lungenklinik Köln-Merheim, Schlafmedizinisches Zentrum Telefon: 0221/8907-13374

 

Compliance-Studie 2008

Im Schlafmedizinischen Zentrum Köln-Merheim findet jährlich eine Studie zur Therapietreue bei Schlafapnoepatienten statt.

Wer sich über das Ergebnis und andere aktuellen Themen informieren möchte, hier der Link:

http://www.schlafmedizin-koeln-merheim.de/home/newsarchiv.php?id=22 

 

Ziele des Fördervereins der Lungenklinik Köln-Merheim

Vereinsname: Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Pneumologie & Thoraxchirurgie sowie der Schlaf- und Beatmungsmedizin an der Lungenklinik Köln-Merheim e.V., Ostmerheimer Straße 200, 51058 Köln

Der Förderverein arbeitet unabhängig von den Strukturen des Krankenhauses. In ihm wirken Menschen, die sich der Lungenklinik verbunden fühlen. Vielfach sind dies aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter. Oder dankbare Patienten, die von der guten Arbeit hochqualifizierter Mitarbeiter der Lungenklinik und des Schlafmedizinischen Zentrum mit seiner sehr guten technischen Ausstattung persönlich profitiert haben. Regelmäßig finden Sitzungen zur Planung der Aktivitäten statt.

  • Ziele des Fördervereins sind:
  • Förderung der Aus-, Weiter- und Fortbildung der Mitarbeiter in der Schlafmedizin und Pneumologie.
  • Förderung einer guten apparativen und technischen Ausstattung.
  • Förderung einer adäquaten personellen Ausstattung.
  • Förderung der Selbsthilfearbeit.
  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit.
  • Unterstützung von Veranstaltungen für Interessierte & Betroffene.

Der Förderverein finanziert sich aus Spenden. Der Umgang mit diesen Geldern erfolgt mit größter Sorgfalt und wird vom Vorstand in einem Rechenschaftsbericht dokumentiert. Rund 300 Förderer unterstützen materiell den Förderverein durch einen Förderbeitrag.

Der Förderverein ist Träger verschiedener Kurse, wie z.B.:

  • Abnehmkurs
  • Bewegung und entspannen
  • Schlaftraining
  • Patientenseminare für Schlafapnoiker

Unterstützen auch Sie die Arbeit des Förderverein durch eine Mitgliedschaft in Höhe von 25.- EUR (oder mehr) im Jahr!!

Spendenkonto: Stadtsparkasse Köln  BLZ 37050198  Kontonummer. 1006892838  oder werden Sie Mitglied, weitere Infos hier: http://www.schlafmedizin-koeln-merheim.de/foerder/mitglied.php?id=112

 

>>Über den Tellerrand schauen<<: Infos zur Schweinegrippe

Alle sprechen über die Schweinegrippe, es gibt (zu?) viele Informationen, bilden Sie sich ihre eigene Meinung.  Informationen der anderen Art erhalten Sie von der Schweizer Anti-Zensur-Koalition, deren Ziele wie folgt beschrieben sind.

  • Europas größte Plattform für unzensierte Informationen
  • Hochqualifizierte Fachstimmen aus aller Welt
  • Publikum: überparteilich, international, überkonfessionell
  • Langjährige Studien, bislang unwiderlegte Fakten
  • Grauenerregende Informationen

Dort können Sie den Vortrag "Die Seuchen-Erfinder" sehen und hören, der vielleicht ein bisschen mehr Informationen liefert, als Sie bisher bekamen.

Hier geht es zum Vortrag:   Hier anklicken   (es ist eine vertrauenswürdige Seite, Sie können die Sicherheitsabfrage bestätigen)

 

 

Fotogalerie vom 14.Kölner Schlafapnoetag

 

 Hörsaal

Infostände

Stand der Selbsthilfe SAS-Köln

Didgeridoo-Stand

Hauptvortrag Dr. med. M. Westhoff

Lieferant-/Patientengespräche

Teil der Lieferantenausstellung

Lieferant-/Patientengespräche

Lieferant-/Patientengespräche

Selbsthilfestand

Erfahrungsaustausch

Erfahrungsaustausch

 

Newsletter: 

 www.Schlafmedizin-Koeln.de

 N e w s l e t t e r

vom 12. September 2008
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Liebe Leserin, lieber Leser,  

die Lage wird für Patienten und Mediziner immer verworrener, es ist nicht auszumachen, wie eine optimale Diagnose und Versorgung für Patienten mit schlafbezogenen Atemstörungen für die nächsten Jahre von den Vorgaben und finanzieller Ausstattung her sichergestellt werden soll.  

Da gibt es Krankenkassen, die Billiggeräte und die Versorgung auf Sparflamme ihren Patienten „verordnen“, wer mehr haben will, muss selber zahlen.

Es gibt Signale, dass ein Umbruch in der schlafmedizinischen Versorgung bevorsteht, wo die Reise hingeht, kann wohl keiner so genau sagen.

Umso wichtiger ist es, dass sich die Patienten mit chronischen Erkrankungen, wie beispielsweise der Schlafapnoe zum einem bestens über ihre Krankheit Bescheid wissen und zum anderem sich über die gesundheitspolitische Situation informieren. Beides kann man sehr gut in einer Selbsthilfegruppe, aber eine Selbsthilfegruppe lebt nicht nur vom „geben“ sondern auch vom nehmen. Wenn es keine Informationen in die Selbsthilfegruppe gibt, kann sie auch nicht andere informieren. Daher der Appell an alle Schlafapnoepatienten: bringen Sie sich in die Selbsthilfearbeit ein, machen Sie mit! Sprechen Sie Ihren zuständigen Gruppenleiter für Ihren Wohnbereich an, fragen Sie wie Sie sich einbringen können. Es gibt viel zu tun, packen Sie mit an!

Übrigens, mit den Veränderungen die für das nächste Jahr anstehen, gibt es auch ein Passus der den chronisch kranken Patienten vorschreibt, sich über seine Krankheit zu informieren und fortbilden zu lassen, wer das nicht macht, könnte Probleme mit der Kostenübernahme durch seine Krankenkasse bekommen.  

Anbei die News zum Thema Schlafmedizin, viel Spaß beim Lesen

wünscht Ihnen 

Ihr Redaktions-Team vom regionalen Internetportal "www.Schlafmedizin-Koeln.de "

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Schlaflabor St. Elisbeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind

Herr Dr. med. Albrecht Ostermann hat die Nachfolge von Herrn Dr. med. Martin Reuter angetreten. Herr Dr. Reuter ist, wie wir gehört haben, in Leverkusen-Opladen in die Gemeinschaftspraxis mit Herrn Dr. med. Heider Bosselmann eingetreten. Wir danken Herrn Dr. Reuter für seine Unterstützung und Hilfestellungen, die er uns hat zukommen lassen. Herrn Dr. Ostermann wünschen wir viel Erfolg mit dem Schlaflabor und eine gute Zusammenarbeit mit seinen Patienten und der Selbsthilfe.

(Quelle: eigener Bericht) 

Selbsthilfe und SMZ –Köln-Merheim starten Kurse zum Thema Schlaf und Verkehrstüchtigkeit

Berufsverbände und Spediteure haben erkannt, dass das Thema Schlaf und Verkehrstüchtigkeit gerade bei Berufskraftfahrern immer mehr an Bedeutung gewinnt. Herr Außem von der SAS-Köln konnte erreichen, das diese Problematik bei der Berufsausbildung durch Vorträge von schlafmedizinischen Spezialisten verdeutlicht wird. Die Resonanz bei den Ausbildern und Schülern, bzw. Mitarbeitern der Speditionen war sehr gut. Wer dazu Fragen hat, wende sich bitte an die SAS-Köln, Herrn Außem Tel. 02236-6394

(Quelle: RV der SAS-Köln)  

13. Kölner Schlafapnoetag war wieder ein voller Erfolg

Der 13. Kölner SAS-Tag fand am 11.6.08 wieder in den Räumen der Rehanova Köln-Merheim statt.

Der Hauptvortrag wurde von Herrn Prof. Dr. med. Joachim H. Ficker, Leitender Arzt, der medizinischen Klinik 3, Pneumologie, Allergologie, Somnologie Klinikum Nürnberg gehalten.

Das Thema dieses Jahres war: „Schlafapnoe und Verkehrstüchtigkeit“

Unfallgefahr durch Sekundenschlaf. Wann darf der Schlafapnoepatient wieder fahren?

Der Vortrag fand unter den vielen anwesenden Mediziner und Patienten große Zustimmung.

Auch die anderen Vorträge waren sehr gut besucht, die Themen dieses Jahr waren wie immer aktuell und trafen voll die Erwartungen der Besucher. Die Aussteller von Beatmungsgeräten, die Selbsthilfe und die Stände der alternativen Behandlungsmethoden, aber auch die Rahmenangebote von Abnehmkursen bis zu homöopathischen Behandlungen wurden sehr gut besucht.

Bitte merken Sie sich schon den Termin für 2009 vor, es wird der  17. Juni 2009 sein

(Quelle: eigener Bericht)   

Schlafapnoe schädigt Erinnerungsvermögen
New York - Eine Schlafapnoe erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen, sondern zieht auch das Gehirn in Mitleidenschaft.

Amerikanische Neurobiologen entdeckten erstmals, dass die nächtlichen Atemaussetzer bestimmte Hirnstrukturen schädigen, die mit dem Speichern von Erinnerungen zusammenhängen.  

Die Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles verglichen 43 Schlafapnoe-Patienten mit 66 gesunden Menschen gleichen Alters und Geschlechts. Bei den Patienten waren die so genannten Mamillarkörper, die an der Speicherung von Erinnerungen beteiligt sind, um fast 20 Prozent kleiner als bei den Kontrollpersonen. Eine obstruktive Schlafapnoe, die sich etwa durch Schnarchen äußert, entsteht, wenn im Schlaf zeitweise ein Teil der Atemwege verschlossen wird. Die Atemaussetzer verursachen Sauerstoffmangel, der die Betroffenen während der Nacht immer wieder kurz aufwachen lässt.

Die Neurobiologen vermuten im Fachblatt «Neuroscience Letters», dass dieser Sauerstoffmangel die Mamillarkörper schädigt. Daher sei eine frühzeitige Diagnose der Störung wichtig. Allein in den USA leiden schätzungsweise 20 Millionen Menschen an einer Schlafapnoe.  

(Quelle: Himmighoffen/ net-tribune / 13. Juni 2008)  

Schwerkranke lernen, wieder richtig zu atmen

Neue Weaning-Station der Lungenklinik Köln-Merheim ermöglicht die gezielte und schonende Entwöhnung langzeitbeatmeter Patientinnen und Patienten

Die Lungenklinik Köln-Merheim bietet ab sofort eine eigene Weaning (to wean = abstillen, entwöhnen) Station, auf der langzeitbeatmete Patientinnen und Patienten gezielt und schonend von einer künstlichen Beatmung entwöhnt werden können. Bei Patienten, die nur kurzfristig z.B. im Rahmen einer Narkose beatmet werden, ist die Umstellung zwischen künstlicher und selbständiger Atmung meist unproblematisch.
Für schwer kranke, geschwächte Patientinnen und Patienten, die über lange Zeit nicht eigenständig atmen konnten, ist die Umstellung körperlich belastend. Häufig sind Erkrankte betroffen, die an schon vorher an Lungen- oder Herzkrankheiten litten. Sie müssen durch ein systematisches Training verschiedener Muskeln wieder lernen, selbständig zu atmen, um eine weitere intensivmedizinische Versorgung oder Komplikationen zu vermeiden. Diese Fähigkeit können sie auf der Weaning-Station Schritt für Schritt, angepasst an die individuellen Fortschritte, wieder erwerben: von der Beatmung über Tubus oder Trachealkanüle über intermittierende Beatmung und nicht-invasive Beatmung mit einer Maske bis zur völlig eigenständigen Atmung.

Die Station ist Bestandteil des Zentrums für Schlaf- und Beatmungsmedizin (Leiter: Oberarzt Jürgen Beier ) der Lungenklinik Köln-Merheim.

(Quelle: Kliniken der Stadt Köln) 

Schlaganfallpatienten mit obstruktiver Schlafapnoe haben ein erhöhtes Sterberisiko,  Abklärung empfohlen

Eine obstruktive Schlafapnoe erhöht das Sterberisiko bei Schlaganfallpatienten um 75 Prozent, wie eine schwedische Studie ergeben hat. Damit gibt sie einen erneuten Anreiz für eine Maskenbeatmung bei diesen Patienten.

Schlafapnoe tritt nach Schlaganfällen gehäuft auf. Dass sie ein unabhängiger Risikofaktor für ein erhöhtes Sterberisiko ist, haben nun Forscher um Dr. Karl A. Franklin nachgewiesen (Arch Intern Med 168, 2008, 297).

Im Beobachtungszeitraum von zehn Jahren starben 116 der 132 Studienteilnehmer, die zur Rehabilitation nach einem Schlaganfall ins Krankenhaus von Umeå / Schweden kamen. Gestorben waren alle Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe (OSAS), 96 Prozent der Patienten mit zentraler Schlafapnoe und 81 Prozent der Patienten aus der Kontrollgruppe.

Zur Kontrollgruppe gehörte, wer weniger als 15 Atemstillstände pro Stunde Schlaf hatte.

Eine Apnoe lag definitionsgemäß bei mehr als 15 Atemstillständen pro Stunde vor. Das erhöhte Sterberisiko bei obstruktiver Schlafapnoe war unabhängig von Alter, Geschlecht, Rauch-gewohnheiten, BMI, und dem eventuellen Vorhandensein von Hypertonie, Diabetes oder Vorhofflimmern. Patienten mit zentraler Schlafapnoe hatten dagegen kein erhöhtes Risiko für vorzeitigen Tod.

Die Forscher vermuten als Grund für das erhöhte Sterberisiko bei OSAS, dass die Hirnzellen durch eine Mangeldurchblutung geschädigt werden. Nach einer Apnoe nehmen Blutflussgeschwindigkeit und arterieller Druck im Gehirn zunächst zu und sinken dann auf ein Minimum. Als Folge dieser raschen Veränderungen kommt es zur zerebralen Ischämie. Bei einer zentralen Apnoe dagegen sinkt zunächst der Blutfluss im Gehirn und steigt danach wieder an.

Die Autoren raten, bei Schlaganfallpatienten stets durch kardiorespiratorische Aufzeichnungen eine Schlafapnoe abzuklären. Bei obstruktiver Schlafapnoe sollten die Patienten eine CPAP-Beatmung akzeptieren. Das werde bisher nur von wenigen Schlaganfall-Patienten genutzt.

(Quelle: Himmighoffen/ Ärztezeitung online)     

Warum Vierbeiner nicht ins Bett gehör (Von Elke Bodderas)

Man redet nicht offen darüber, und so berufen sich Schlafforscher auf Schätzungen: Fast jeder zweite Hund und nahezu jede Katze, so glauben sie, teilt mit Herrchen oder Frauchen das Bett. Mediziner sehen diese Form von Tierliebe ungern. Eine neue Studie gibt ihnen Recht.

Demnach kann ein Hund im Kinderbett die Atemwege des Nachwuchses krank machen, mit der Folge, dass das Kind im Laufe seines Lebens schnarcht.

Karl Franklin vom Universitätskrankenhaus Umeå und seine Kollegen haben 15 556 Skandinavier über ihre Kindheit und über ihre Schnarchgewohnheiten befragt. 18 Prozent der Teilnehmer gaben an, mindestens drei Nächte in der Woche lauthals zu schnarchen.

Die Untersuchung ergab einen deutlichen Zusammenhang des Schnarchens mit einem infektbedingten Krankenhausaufenthalt noch vor dem zweiten Geburtstag, mit Ohrinfektionen in der Kindheit oder mit dem Aufwachsen mit vielen Geschwistern. Aber auch das Vorhandensein eines Hundes im Kinderzimmer wurde als Risikofaktor für das spätere Schnarchen registriert.

Die Ursache dafür, vermuten die Mediziner, liegt darin, dass vom Tier übertragene Keime die Atemwege entzünden und krankhaft verändern - und so die Anlage zum Schnarchen gelegt wird.

 

Im Übrigen haben Tiere auch im Schlafzimmer von Erwachsenen nichts verloren, sagen Schlafforscher, die sich um den tiefen, ruhigen Schlaf ihrer Patienten sorgen. Das Ruhebedürfnis von Mensch und Tier lasse sich nur schwer in Einklang bringen. Katzenbesitzer wissen: Mitzi ist nachtaktiv und legt sich auch mal auf den Kopf ihres Menschen. Und Hundebesitzer wissen, dass Bello in der Nacht mehrmals den Schlafplatz wechselt, trinken oder Gassi gehen will. Gut 20 Prozent der Hunde schnarchen, zehn Prozent der Katzen.

Wenn das Tier von einem Partner in die Beziehung gebracht wird, sieht es den anderen als Rivalen. Da kann es passieren, dass ein Tier einen Partner aus dem Bett drängt. Die Frage, ob es zwischen Zwei- und Vierbeinern nicht allzu sehr menschelt, stellt sich im Schlafzimmer schon lange nicht mehr.

(Quelle: Berliner Morgenpost 2.9.08)   

Schnarchen erhöht das Schlaganfall-Risiko

Starke Schnarcher sollten ihre Schlaganfallrisiko überprüfen: Sie leiden besonders häufig an Durchblutungsstörungen in der Halsschlagader, einer Hauptursache für den Hirninfarkt.

Jährlich erleiden etwa 150 000 Deutsche einen Schlaganfall. Möglicherweise ist heftiges Schnarchen ein wichtiger Hinweis auf einen drohenden Hirninfarkt: Laut einer neuen Studie leiden starke Schnarcher besonders häufig an einer krankhaften Verengung der Karotis-Halsschlagader, die auch das Gehirn versorgt.

Das schreiben australische Forscher um Sharon Lee und ihre Kollegen vom Ludwig Engel Centre for Respiratory Research vom Westmead Hospital im Fachmagazin „Sleep“.

Die Mediziner untersuchten mithilfe von Ultraschall die Blutgefäße von 110 Erwachsenen im Alter zwischen 45 und 80 Jahren. Darüber hinaus überprüften sie die nächtlichen Atemgeräusche in einem Schlaflabor. Ergebnis: Von den leichten Schnarchern hatten etwa 20 Prozent eine Arterienverkalkung in der Halsschlagader. Mittelstarke Schnarcher zeigten in 32 Prozent Auffälligkeiten. Heftige Schnarcher hatten in 64 Prozent deutliche Gefäßverengungen in dem Blutgefäß, dass das Gehirn versorgt. „Es scheint, als trügen starke Schnarcher ein besonders hohes Risiko für eine Verengung der Karotis“, fasst Sharon Lee zusammen. „Sie sollten daher alle Risikofaktoren für einen Hirninfarkt überprüfen lassen.“

Laut der australischen Medizinerin kann eine Gewichtsabnahme, der Verzicht auf Alkohol, bestimmte Medikamente und die sogenannte CPAP-Therapie nächtliche Atemgeräusche minimieren. Dabei erhalten Patienten nachts Luft mit leichtem Überdruck. Es sei jedoch noch nicht bekannt, ob weniger Schnarchen auch das Risiko für einen Hirninfarkt senkt.

(Quelle: FOCUS Online 1.9.08) 

Kondolonzspende an den Förderverein der Lingenklinik Köln-Merheim

Viele Patienten möchten nach ihrem Ableben in aller Stille oder anonym beerdigt werden, oder sie möchten nicht, dass auf ihr Grab teure Kränze und Blumen gelegt werden, die schon nach wenigen Tagen unansehnlich werden. Sie möchten von den Hinterbliebenen anstelle der teuren Kränze, dass sie für etwas Sinnvolles spenden, z.B. für ein Kinderhospiz. Diese Kondolenzspenden werden immer häufiger, auch der Förderverein der Lungenklinik wurde bereits mehrmals berücksichtigt. Mit diesen Spenden können ganz nach dem Wunsch des Verstorbenen oder den Hinterbliebenen spezielle Projekte gefördert werden, oder der Förderverein kann diese Mittel dann zielgerichtet dort einsetzen, wo der Krankenhausträger sich nicht einbringen kann. Beispielsweise hat ein Verstorbener hinterlassen, dass aus seinen Kondolenzspenden ein Projekt „Raucherentwöhnung“ aufgebaut werden soll, dazu zählte auch die Anschaffung entsprechender medizinischer Geräte und Ausbildung der Mitarbeiter.

Es muss aber nicht immer so ein trauriger Anlass sein. Der Förderverein ist dankbar über Spenden, die anlässlich eines Jubiläums oder runden Geburtstags gesammelt wurden.  Für weitere Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Junge, der Vorsitzende des Fördervereins  Telefon 02237-4984

(Quelle: eigener Bericht)   

Abnehmen kann gegen Diabetes und Atemaussetzer in der Nacht helfen   

In der Diabetes-Therapie sollten Patienten daher auch nach Schnarchen und Tagesmüdigkeit gefragt werden, rät die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Düsseldorf. Denn bei übergewichtigen Patienten könne eine Gewichtsreduktion sowohl Diabetes Typ 2 heilen als auch Störungen der Atemwege während des Schlafs beheben. Diese Beschwerden treten häufig parallel auf.
Ob die Diabetes Typ 2 - auch Altersdiabetes genannt - und nächtliche Atemaussetzer tatsächlich zusammenhängen, konnten Forscher den Angaben nach bislang aber noch nicht genau nachweisen.

(Quelle: AZ, Aachener Zeitung 5.9.08)      

Müdigkeit kann fatale Folgen haben.

Unbehandelte Schlafapnoe kann zum gefährlichen Sekundenschlaf im Straßenverkehr führen. Betroffene haben eine siebenmal höhere Unfallrate als andere Verkehrsteilnehmer.         

Eine repräsentative Umfrage unter Autofahrern über ihre entsprechenden Erfahrungen ergab folgendes Bild:

   (Quelle: Himmighoffen / Wilhelmshavener Zeitung 19.08.2008)  

Warum Vierbeiner nicht ins Bett gehör (Von Elke Bodderas)

Man redet nicht offen darüber, und so berufen sich Schlafforscher auf Schätzungen: Fast jeder zweite Hund und nahezu jede Katze, so glauben sie, teilt mit Herrchen oder Frauchen das Bett. Mediziner sehen diese Form von Tierliebe ungern. Eine neue Studie gibt ihnen Recht.

Demnach kann ein Hund im Kinderbett die Atemwege des Nachwuchses krank machen, mit der Folge, dass das Kind im Laufe seines Lebens schnarcht.

Karl Franklin vom Universitätskrankenhaus Umeå und seine Kollegen haben 15 556 Skandinavier über ihre Kindheit und über ihre Schnarchgewohnheiten befragt. 18 Prozent der Teilnehmer gaben an, mindestens drei Nächte in der Woche lauthals zu schnarchen.

Die Untersuchung ergab einen deutlichen Zusammenhang des Schnarchens mit einem infektbedingten Krankenhausaufenthalt noch vor dem zweiten Geburtstag, mit Ohrinfektionen in der Kindheit oder mit dem Aufwachsen mit vielen Geschwistern. Aber auch das Vorhandensein eines Hundes im Kinderzimmer wurde als Risikofaktor für das spätere Schnarchen registriert.

Die Ursache dafür, vermuten die Mediziner, liegt darin, dass vom Tier übertragene Keime die Atemwege entzünden und krankhaft verändern - und so die Anlage zum Schnarchen gelegt wird.  

Im Übrigen haben Tiere auch im Schlafzimmer von Erwachsenen nichts verloren, sagen Schlafforscher, die sich um den tiefen, ruhigen Schlaf ihrer Patienten sorgen. Das Ruhebedürfnis von Mensch und Tier lasse sich nur schwer in Einklang bringen. Katzenbesitzer wissen: Mitzi ist nachtaktiv und legt sich auch mal auf den Kopf ihres Menschen. Und Hundebesitzer wissen, dass Bello in der Nacht mehrmals den Schlafplatz wechselt, trinken oder Gassi gehen will. Gut 20 Prozent der Hunde schnarchen, zehn Prozent der Katzen.

Wenn das Tier von einem Partner in die Beziehung gebracht wird, sieht es den anderen als Rivalen. Da kann es passieren, dass ein Tier einen Partner aus dem Bett drängt. Die Frage, ob es zwischen Zwei- und Vierbeinern nicht allzu sehr menschelt, stellt sich im Schlafzimmer schon lange nicht mehr.

(Quelle: Berliner Morgenpost 2.9.08)   

Schnarchen erhöht das Schlaganfall-Risiko

Starke Schnarcher sollten ihre Schlaganfallrisiko überprüfen: Sie leiden besonders häufig an Durchblutungsstörungen in der Halsschlagader, einer Hauptursache für den Hirninfarkt.

Jährlich erleiden etwa 150 000 Deutsche einen Schlaganfall. Möglicherweise ist heftiges Schnarchen ein wichtiger Hinweis auf einen drohenden Hirninfarkt: Laut einer neuen Studie leiden starke Schnarcher besonders häufig an einer krankhaften Verengung der Karotis-Halsschlagader, die auch das Gehirn versorgt.

Das schreiben australische Forscher um Sharon Lee und ihre Kollegen vom Ludwig Engel Centre for Respiratory Research vom Westmead Hospital im Fachmagazin „Sleep“.

Die Mediziner untersuchten mithilfe von Ultraschall die Blutgefäße von 110 Erwachsenen im Alter zwischen 45 und 80 Jahren. Darüber hinaus überprüften sie die nächtlichen Atemgeräusche in einem Schlaflabor. Ergebnis: Von den leichten Schnarchern hatten etwa 20 Prozent eine Arterienverkalkung in der Halsschlagader. Mittelstarke Schnarcher zeigten in 32 Prozent Auffälligkeiten. Heftige Schnarcher hatten in 64 Prozent deutliche Gefäßverengungen in dem Blutgefäß, dass das Gehirn versorgt. „Es scheint, als trügen starke Schnarcher ein besonders hohes Risiko für eine Verengung der Karotis“, fasst Sharon Lee zusammen. „Sie sollten daher alle Risikofaktoren für einen Hirninfarkt überprüfen lassen.“

Laut der australischen Medizinerin kann eine Gewichtsabnahme, der Verzicht auf Alkohol, bestimmte Medikamente und die sogenannte CPAP-Therapie nächtliche Atemgeräusche minimieren. Dabei erhalten Patienten nachts Luft mit leichtem Überdruck. Es sei jedoch noch nicht bekannt, ob weniger Schnarchen auch das Risiko für einen Hirninfarkt senkt.

(Quelle: FOCUS Online 1.9.08) 

Kondolonzspende an den Förderverein der Lingenklinik Köln-Merheim

Viele Patienten möchten nach ihrem Ableben in aller Stille oder anonym beerdigt werden, oder sie möchten nicht, dass auf ihr Grab teure Kränze und Blumen gelegt werden, die schon nach wenigen Tagen unansehnlich werden. Sie möchten von den Hinterbliebenen anstelle der teuren Kränze, dass sie für etwas Sinnvolles spenden, z.B. für ein Kinderhospiz. Diese Kondolenzspenden werden immer häufiger, auch der Förderverein der Lungenklinik wurde bereits mehrmals berücksichtigt. Mit diesen Spenden können ganz nach dem Wunsch des Verstorbenen oder den Hinterbliebenen spezielle Projekte gefördert werden, oder der Förderverein kann diese Mittel dann zielgerichtet dort einsetzen, wo der Krankenhausträger sich nicht einbringen kann. Beispielsweise hat ein Verstorbener hinterlassen, dass aus seinen Kondolenzspenden ein Projekt „Raucherentwöhnung“ aufgebaut werden soll, dazu zählte auch die Anschaffung entsprechender medizinischer Geräte und Ausbildung der Mitarbeiter.

Es muss aber nicht immer so ein trauriger Anlass sein. Der Förderverein ist dankbar über Spenden, die anlässlich eines Jubiläums oder runden Geburtstags gesammelt wurden.  Für weitere Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Junge, der Vorsitzende des Fördervereins  Telefon 02237-4984

(Quelle: eigener Bericht)   

Abnehmen kann gegen Diabetes und Atemaussetzer in der Nacht helfen   

In der Diabetes-Therapie sollten Patienten daher auch nach Schnarchen und Tagesmüdigkeit gefragt werden, rät die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Düsseldorf. Denn bei übergewichtigen Patienten könne eine Gewichtsreduktion sowohl Diabetes Typ 2 heilen als auch Störungen der Atemwege während des Schlafs beheben. Diese Beschwerden treten häufig parallel auf.
Ob die Diabetes Typ 2 - auch Altersdiabetes genannt - und nächtliche Atemaussetzer tatsächlich zusammenhängen, konnten Forscher den Angaben nach bislang aber noch nicht genau nachweisen.

(Quelle: AZ, Aachener Zeitung 5.9.08)

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www.Schlafmedizin-Koeln.de

 N e w s l e t t e r

vom 5Januar 2007
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Liebe Leserin, lieber Leser,

wir wünschen Ihnen ein "gesundes" Neues Jahr!


Die Programme der Patientenseminare für Patienten mit schlafbezogenen Atemstörungen für  das Jahr 2007 sind fertig.  Sie erhalten die Programme in den Kölner Schlaflaboratorien, bei Ihren Kölner Gerätelieferanten und natürlich bei Ihren Selbsthilfegruppenleitern, sowie im Internet. 

 

Anbei die News zum Thema Schlafmedizin, viel Spaß beim Lesen

wünscht Ihnen

 

Ihr Redaktions-Team vom regionalen Internetportal "www.Schlafmedizin-Koeln.de "

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Schlafapnoe und Personenbeförderung

Nun wird es dieses Jahr wohl endlich angepackt! Bei den Kraftfahrern mit Personenbeförderung wird künftig die Frage nach einer Schlafapnoe gesetzlich vorgeschrieben. Wir meinen, dass das nur ein erster Schritt   sein kann. Im Grunde müssten alle (Berufs-) Kraftfahrer auf Schlafapnoe getestet werden. Mit der in diesem Jahr zu erwartenden Gesetzesänderung kommen auch andere, teilweise neue Anforderungen auf die Selbsthilfegruppen zu, denn neben den gesundheitlichen Risiken stehen bei diesem Personenkreis auch die berufliche Existenz im Vordergrund. Genaue Verfahren hinsichtlich der Umsetzung des neuen Gesetzes sind noch nicht bekannt.

 

Programm 2007 der Selbsthilfe SAS-Köln

Es gilt nach wie vor die Aussage, dass chronisch kranke Patienten (und dazu gehören Schlafapnoepatienten auf jeden Fall) über ihre Krankheit besser Bescheid wissen sollten, als der Hausarzt. Werden Sie zum Spezialisten in Sachen Schlafapnoe, nur so können Sie Ihr Schlafapnoesyndrom im Zusammenhang mit Ihren anderen (auch nur vorübergehenden) Gesundheitsstörungen besser einordnen. Die Selbsthilfe SAS bietet daher in allen betreuten Schlaflaboren Patientenseminare an, nutzen Sie diese kostenlose Möglichkeit Ihrer eigenen Weiterbildung zu Ihrer Krankheit!  Es geht um Sie.  Die Termine finden auch im Internet unter:   www.schlafmedizin-koeln.de/Veranstaltg.htm

 

Erster Kardiologe mit Zusatzausbildung Schlafmedizin

Für den Kölner Raum gibt es vermutlich den ersten niedergelassen Kardiologen mit der Zusatzausbildung des Schlafmediziners. Der Leiter des Schlaflabors des Katharinen Hospital Frechen eröffnet ab 15.1.2007 im Helios-Haus in Köln-Ehrenfeld seine kardiologische Praxis. Gerade viele Schlafapnoepatienten haben auch kardiovaskuläre Probleme, deren Zusammenhänge auch mit der Schlafapnoe zu sehen sind. Terminabsprachen können schon jetzt vorgenommen werden: Telefon 0221-543312    

 

Medizinstudentin aus dem SMZ Köln-Merheim gewinnt Posterpreis  

Frau med. can. Kerstin Lorenz hat mit ihrem Poster, das anlässlich des Kongresses für Schlafforschung und Schlafmedizin in Regensburg vorgestellt wurde den ersten Preis gewonnen. Dazu gratulieren wir Frau Lorenz, die vielen Patienten von ihrer Tätigkeit als Schlafwächterin des SMZ bekannt ist. Weitere Infos unter http://www.schlafmedizin-koeln-merheim.de/  > Förderverein > Zeitschriften 

 

In Köln können jetzt Schlafmediziner ausgebildet werden

Seit Januar 2006 hat die Ärztekammer Nordrhein den die Zusatzausbildung „Schlafmediziner“ zugelassen.

Durch diese Anerkennung wird in den nächsten Jahren aus den Somnologen der DGSM der Schlafmediziner. Oberarzt Jürgen J. Beier aus dem SMZ Köln-Merheim ist einer der ersten Schlafmediziner im Kölner Gebiet. Außerdem wurde ihm im vergangenem September die Weiterbildungsbefugnis für die Zusatzbezeichnung Schlafmedizin durch die Ärztekammer erteilt. Damit ist das SMZ  Köln-Merheim zum Ausbildungszentrum für angehende Schlafmediziner geworden. Wir gratulieren Herrn Dr. Beier zu dieser neuen Aufgabe. Diese Beauftragung kommt nicht von ungefähr, denn die innovative und qualitativ gute Schlafmedizin des SMZ Köln-Merheim unter der Leitung von Herrn Dr. Beier ist das Ergebnis jahrelanger erfolgreicher Arbeit.  

 

Neue Internetseiten des Centrum für Schlafmedizin und Beatmung im Malteser-Krankenhaus St. Hildegardis      

Das Centrum für Schlafmedizin und Beatmung am Malteser Krankenhaus St. Hildegardis das 1994 gegründet wurde ist mit 10 modern ausgestatteten Polysomnographieplätzen das größte Schlaflabor im Köln-Bonner Raum. Jährlich werden ca. 1300 Patienten mit Schlafstörungen untersucht.  Damit sich die Patienten über das Centrum für Schlafmedizin und Beatmung besser informieren können, wurden die Internetseiten modernisiert und erweitert (siehe auch www.malteser-sthildegardis.de/ )

Das nächste Patientenseminar dort findet am 29. März 2007 statt. Der Leiter des Centrum für Schlafmedizin und Beatmung, Dr. med. Ulrich Giebisch, Arzt für Innere Medizin, Pneumologie, Schlafmedizin (DGSM) und Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik hält den Vortrag zur Schlafapnoe. Auch hier regen wir Sie zur Teilnahme an.

 

PiP-Dienste auf andere Schlaflabore erfolgreich ausgeweitet                                                                                                                      

Den im SMZ-Köln-Merheim als Pilotprojekt begonnene Service für alle Patienten, ist auf die Schlaflabore im Klösterchen (Krankenhaus der Augustinerinnen im Severinsviertel) und auf das Centrum für Schlafmedizin und Beatmung  im Malteserkrankenhaus ausgeweitet worden.

Patienten erhalten dort Antworten zu Fragen der Therapie und täglichen Praxis von "erfahrenen" Patienten, eben "Patienten informieren Patienten".  Häufig erfahren die Patienten vom Arzt ihre Diagnose und können sich die Therapie mit einem Gerät nicht vorstellen, mit dem PiP-Dienst hat der Patient die Möglichkeit mit einem "Erfahrenen" zu sprechen und sich zur Therapie ermutigen zu lassen.

Sprechstunden:  

Lungenklinik ( 0221- 8907 3668 (Telefon nur während Bürozeit besetzt) Jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat von  10 – 12 Uhr (Terminvereinbarung über das SMZ) oder nach Vereinbarungen mit Ihrem SH-Leiter   

Krankenhaus der Augustinerinnen (Severinsklösterchen)

jeden ersten Dienstag im Monat Zimmer 413 (Terminvereinbarung über das Schlaflabor)  

Malteser Krankenhaus St. Hildegardis

jeden ersten Dienstag im Monat  von 14-16  Uhr (Terminvereinbarung über das Schlaflabor)  

Zu diesen Sprechstunden sind alle Patienten willkommen, egal aus welchem Schlaflabor aber auch, wenn sie noch nicht behandelt wurden, oder sich nur informieren möchten!

 

SAS-Regionalverband mit neuem stellvertretenden Leiter                                                                                             

Herr Herbert Oelmann, Regionalleiter der Selbsthilfe SAS-Köln möchte auf Grund seines Alters etwas kürzer treten, Herr Wilhelm Außem, langjähriges aktives Mitglied und SH-Leiter der Ortsgruppe Köln-Mitte wurde mit der Stellvertretung beauftragt. Herr Wilhelm Außem wird sich in die vielfältigen Aufgaben von Herrn Oelmann einarbeiten. Wir beglückwünschen Herrn Außem zur Übernahme dieser Aufgabe und wünschen uns noch viele Jahre ein gut funktionierendes Gespann "Oelmann-Außem". 

 

Delfine kommen auch ohne Schlaf aus                                                                                             

Kürzlich lüfteten Forscher ein Geheimnis, das Delfine schon lange umgibt: Warum müssen sie nicht schlafen? Delfinmütter schlafen nach der Geburt ihrer Kinder wochenlang nicht. Und auch in diversen Unterwasserlabors stellen Verhaltensforscher verblüfft fest: Delfine leben in ständiger Bereitschaft, innerhalb des Bruchteils eines Flossenschlags auf Geräusche zu reagieren. Den Grund dafür fanden Forscher jetzt, als sie die Hirnströme von zahmen Tümmlern maßen: Erstaunt sahen die Biologen auf ihre Messdaten, wonach einmal die eine Hirnhälfte aktiv war, während die andere sich zur Ruhe setzte und umgekehrt: Zum Schlafen lösen die zwei Hälften einander also ab.  

 

Müdigkeit ist im Speichel messbar                                                                                            

WASHINGTON (dpa). Nach längerem Schlafentzug nimmt beim Menschen die Aktivität des Enzyms Amylase im Speichel zu. Das haben Dr. Paul Shaw und seine Kollegen von der Universität Washington nachgewiesen. Nach einem Bericht in der Online-Ausgabe der Zeitschrift "PNAS" soll nun ein Speicheltest entwickelt werden, mit dem Schlafmangel etwa bei Ärzten im Nachtdienst, bei LKW-Fahrern oder Piloten einfach gemessen werden kann. Die Forscher hatten zunächst bei Fruchtfliegen das Enzym Amylase als möglichen Biomarker für Übermüdung identifiziert. Weitere Versuche zeigten, dass auch bei Menschen, die 28 Stunden nicht geschlafen hatten, die Aktivität des Amylase-Enzyms deutlich erhöht war.

 

Das ganze Schlaflabor wird dem Patienten um die Brust geschnallt                                                                                             

DÜSSELDORF (nsi) Schlafapnoe-Diagnose und -Kontrolle mit einem Gerät / Datenübertragung per Funk. Ein Patient schnarcht, am Tag schmerzt ihm häufiger der Kopf. Hat er ein Schlafapnoe-Syndrom? Diese Frage lässt sich mit einem mobilen Schlaflabor beantworten, das am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen entwickelt worden ist. Das Schlaflabor wird dem Patienten um die Brust geschnallt, die Datenübertragung erfolgt drahtlos. "Das mobile Schlaflabor ist in erster Linie für die Anwendung bei niedergelassenen Ärzten gedacht", so Diplom-Ingenieur Hans-Joachim Mörsdorf, der das Gerät mitentwickelt hat, zur "Ärzte Zeitung". Neu sei, dass das Gerät die gemessenen Daten in Echtzeit überträgt und Ärzte sie überall per Internet abrufen können. Gemessen werden der Sauerstoffpartialdruck (pulsoxymetrisch), die Pulsfrequenz, der Atemfluß und die Atmungsanstrengung. Außerdem wird die Körperlage bestimmt und ein EKG angefertigt. So kann ein Arzt zum Beispiel feststellen, ob der Patient auf eine CPAP-Therapie (continuous positive airway pressure) anspricht. Reicht der Druck bei der CPAP nicht aus, erhält der Patient direkt die Rückmeldung, den Druck zu erhöhen.  "Das Gerät ließe sich so weiterentwickeln, dass die Datenübertragung mit Hilfe des Computers des Patienten erfolgen kann", sagte Mörsdorf. "Das würde Kosten senken und das Gerät für niedergelassene Ärzte auch wirtschaftlich attraktiv machen." Das mobile Schlaflabor wird derzeit an den Universitätskliniken Marburg und Erlangen erprobt.

 

Patientenzeitschrift "Durchatmen" für Patienten mit Erkrankung der Atemwege  jetzt auch im Internet

Alle Exemplare der Zeitschrift "Durchatmen" sind jetzt im Internet hinterlegt. Wer sich über die einzelnen Ausgaben informieren möchte, kann dieses unter http://www.schlafmedizin-koeln-merheim.de/  > Förderverein > Zeitschriften tun.

 

Broschüre zu Risikofaktor Homocystein                                                                                             

MARBURG (eb.) Über den Risikofaktor Homocystein für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wisse die Bevölkerung kaum etwas, teilt das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) mit. Homocystein ist ein Zellgift, das durch den Abbau der Aminosäure Methionin entsteht. Wann Homocystein-Werte bedenklich sind und wie Homocystein-Spiegel gesenkt werden können, steht in einer Broschüre des DGK. Anforderung mit frankiertem Rückumschlag (1,44 Euro): DGK, Homocystein, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg

 

 

Arzneipflanze des Jahres 2007 ist der Hopfen  (Vor allem für Patienten mit Einschlafstörungen geeignet)

WÜRZBURG (dpa). Der Hopfen ist die Arzneipflanze des Jahres 2007. Das hat der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg am Freitag mitgeteilt. Hopfen (Humulus lupulus) sei eine Kulturpflanze, deren Nutzung sich nicht nur auf das Brauereiwesen beschränke, begründete der Studienkreis in Würzburg seine Wahl. Vielmehr werde Hopfen zunehmend als pflanzliches Medikament verwendet.Extrakte aus den Hopfenzapfen bildeten in Kombination mit der Baldrianwurzel die häufigste Darreichungsform pflanzlicher Schlaf- und Beruhigungsmittel, so die Experten weiter.Der Titel "Arzneipflanze des Jahres" wird seit 1999 vom Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg vergeben. Der Hopfen - zwei bis vier Zentimeter lange, grünlich-gelbe weibliche Blütenstände - etablierte sich erst im 20. Jahrhundert zusammen mit dem Baldrian als Arznei. "Klinische Prüfungen der jüngsten Vergangenheit zeigen, dass diese Kombination in der Behandlung von Patienten mit Unruhezuständen und Einschlafstörungen sinnvoll ist", heißt es im Schreiben des Würzburger Studienkreises. Alle Arten von Hopfen sind Kletterpflanzen. Der Echte Hopfen ist mehrjährig und kann bis zu 50 Jahre alt werden.Die Geschichte des Hopfens in der europäischen Medizin ist den Wissenschaftlern zufolge eine äußerst wechselvolle. "Gemessen an der Tatsache, dass die meisten europäischen Arzneipflanzen bereits seit mehr als 2000 Jahren in Gebrauch sind, kann der Hopfen als eine verhältnismäßig junge Arzneipflanze bezeichnet werden." Die antike Medizin habe ihn nicht verwendet.

 

Der Versand der Mitgliederzeitschrift "das Schlafmagazin" wird neu organisiert

Bisher wurden dem Verlag die Anschriften der Bezieher des Schlafmagazin nur einmal im Jahr (meistens zu Begin des Jahres) mitgeteilt. Dadurch gab es Probleme, wenn Mitglieder umgezogen sind oder erst später als die Meldung erzeugt wurde, eintraten. Nun wurde vereinbart die Adressen kurz vor Versand des Schlafmagazin an den Verlag zu übermittel, damit sollte die Anschriften aktueller sein. Mitglieder, die noch kein Magazin erhalten haben, werden gebeten sich mit Herrn Außem (sas-Koeln@gmx.de) in Verbindung zu setzen, damit die Anschrift überprüft werden kann.

 
Ende
 

Diesen Newsletter erhalten Sie aufgrund Ihrer Informationsanforderung. Ihre personenbezogenen Daten werden entsprechend den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich behandelt.  Wenn Sie diesen Newsletter abbestellen wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an: SAS-Koeln@gmx.de

Verantwortlich für den Inhalt:

Holger Junge
SAS-Köln
Selbsthilfe SchlafApnoeSyndrom Köln
e-Mail
SAS-Koeln@Gmx.de Internet: www.Schlafmedizin-Koeln.de
Telefon: 02237-4984  Fax: 02237-925685

 

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 N e w s l e t t e r

vom 7. Dezember 2005

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Liebe Leserin, lieber Leser,


das Programm der Patientenseminare für Patienten mit schlafbezogene Atemstörungen für  das Jahr 2006 ist fertig.  Es werden 28! Patientenseminare und an 18 Tagen Informationen zur Schwerbehinderung angeboten. Das ist eine gewaltige Leistung der Selbsthilfe und der Ärzte, die die ärztlichen Vorträge an den Patientenseminarabenden halten. Herzlichen Dank für dieses Angebot, dadurch kann jede (r) Patient (in) sich im Kölner Raum rechnerisch innerhalb von 2 Wochen ausführlich über die Schlafapnoe informieren lassen.

 

Immer mehr Patienten informieren sich im Internet vor ihrem Aufenthalt im Schlaflabor  über das Schlaflabor und das Krankenhaus, siehe auch unser Thema  Schlaflabor und Internet.

 

Die Schlaf- und Beatmungsmedizin ist in Köln und Umgebung auf einem guten Weg, regionale Fortbildungsveranstaltungen zu diesen Themen werden von dem medizinischen Personal rege angenommen.

 

In Berlin fand im Herbst der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung  und Schlafmedizin statt, wir berichten.

 

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

 

Anbei die News zum Thema Schlafmedizin, viel Spaß beim Lesen

wünscht Ihnen

 

Ihr Redaktions-Team vom regionalen Internetportal "www.Schlafmedizin-Koeln.de "

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Schlaflabor und Internet

 

Welche Klinik ist für meinen Fall die richtige? Wer vor einer Operation steht, kann sich jetzt im Internet über das Angebot in den einzelnen Krankenhäusern informieren. Qualitätsberichte von fast 90 Prozent aller Kliniken sind laut Bundesgesundheitsministerium jetzt im Netz einsehbar.

In diesem Jahr seien erstmals alle 2144 Krankenhäuser gesetzlich verpflichtet, einen - alle zwei Jahre zu erneuernden - Qualitätsbericht zu erstellen. 1908 Berichte seien jetzt im Internet unter www.g-qb.de veröffentlicht, teilte das Bundesgesundheitsministerium mit.

 

Mehr Transparenz im Gesundheitswesen.  Fachministerin Ulla Schmidt (SPD) sprach von notwendiger "Bürgerfreundlichkeit". Wer sich informieren wolle, könne das jetzt tun. "Wir gehen mit großen Schritten den Weg zur notwendigen Qualitätsverbesserung und hin zu mehr Transparenz im deutschen Gesundheitswesen - alles im Interesse der Patientinnen und Patienten." Angenommen eine Gallenblasen-Operation stehe an, informiere der Bericht, wie häufig das Krankenhaus diese Operation durchführt und welche Methoden es anwendet. Darüber hinaus könne man erfahren, ob ambulante Operationen durchgeführt werden und ob das Krankenhaus an Programmen für chronische Krankheiten (DMP) teilnehme. Konkrete Ansprechpartner vor Ort sollten bei Bedarf weitere und schnelle Antworten liefern.              

Auch wir haben getestet, wie aussagekräftig diese Informationen sind. Es ist eine gewisse Vorsicht geboten, wenn Sie beispielsweise ein Krankenhaus suchen, in der die Schlafapnoe behandelt werden kann, werden Sie seltsame Ergebnisse erhalten, weil die Suchfunktionen sehr eingeschränkt sind, bzw. sich gegenseitig ausschließen.  Bessere Ergebnisse bekommt man, wenn man die Schlaflabore, bzw. Krankenhäuser kennt  und diese gezielt aufruft und sie dann miteinander vergleicht. Häufig wird nur angegeben, wie viele Patienten in einem Jahr beispielsweise mit der Erkrankung „schlafbezogene Atemstörungen“ behandelt wurden.  

Interessant sind auch die Berichte hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen.

Wir empfehlen, sich zusätzlich auch auf der Homepage der jeweiligen Krankenhäuser/Schlaflabore zu informieren.

Eine vorbildliche Homepage hat das Schlafmedizinische Zentrum Köln Merheim  www.Schlafmedizin-Koeln-Merheim.de  Alle wichtigen Informationen sind dort zusammengefasst, der Patient kann sich bestens vorbereiten. Wir sind sicher, dass die anderen Schlaflabore ihre Seiten auch noch weiter ergänzen.

 

Programm 2006 der Selbsthilfe SAS-Köln

 

Erstmalig reichte der Platz auf einem DIN A Faltblatt nicht mehr aus, um alle Termine und Informationen für das Jahr 2006 aufzuführen. Daher gibt es eine Programmübersicht, in der alle Termine für 2006 chronologisch aufgeführt sind. Zusätzlich gibt es für die jeweiligen Ortsgruppen, bzw. Schlaflabore ein Detailprogramm. Für Patienten, die die Patientenseminare immer nur in einem Schlaflabor aufsuchen, für die reicht das Detailprogramm. Patienten, die auch die Patientenseminare in anderen Schlaflabors aufsuchen (das empfehlen wir sogar, denn so kann sich der Patient zum einen die Themen heraussuchen, die ihn besonders interessieren und zum anderen hört er auch andere Ausführungen und Meinungen), sind dann gut bedient mit der Programmübersicht.  Die Programmübersichten werden über die Gerätehersteller, Ärzte, Apotheken und zentral von der Selbsthilfe verteilt. Die jeweiligen Detailprogramme erhalten Sie in den jeweiligen Schlaflabors und bei den jeweiligen Selbsthilfegruppenleitern der Ortsgruppen. Natürlich finden Sie die die Programme auch im Internet unter:   www.schlafmedizin-koeln.de/Veranstaltg.htm

 

Schlafstörungen - gefährliche Krankmacher

Abends nicht einschlafen können, nachts immer wieder aufwachen und morgens wie gerädert aus dem Bett steigen. Derartige Schlafstörungen sind lästig. Bisher sind 80 verschiedene Formen dieses Leidens bekannt. Jeder vierte Deutsche leidet regelmäßig unter ihnen. Zu diesem Thema hat der MDR im Rahmen der Fernsehsendung „Hauptsache gesund“ eine interessante Dokumentation zusammengestellt. Sie können die Artikel unter www.mdr.de/hauptsache-gesund/2280084.html nachlesen.  In diesem Zusammenhang haben wir folgenden Artikel gefunden: gesunder Schlaf und gute Freunde - das könnte ältere Frauen vor Rheuma und Herzkrankheiten schützen, so US-Forscher aus Madison (PNAS). Sie haben festgestellt: Frauen mit gutem Schlaf und Freunden haben niedrige Spiegel des Entzündungsfaktors Interleukin-6 (IL-6). IL-6 fördert Alterskrankheiten. 

Immer mehr rückt der erholsame Schlaf in das Verständnis der Mediziner, es wird immer deutlicher, dass der Schlaf eine Vitalfunktion ist, dessen Auswirkungen und Zusammenhänge noch ziemlich im Unklaren sind, auch wenn es schon viele neue Erkenntnisse und Forschungsergebnisse gibt.

 

Weltweit besser schlafen!  -Schlafmediziner und Schlafforscher der World Association of Sleep Medicine eröffnen Gründungskongress in Berlin-

 

Berlin, - Schnarchen, Schlaflosigkeit, Tagesschläfrigkeit-  überall auf der Welt leiden Menschen unter Schlafstörungen. Doch nur wenige holen sich professionellen Rat. Die World Association of Sleep Medicine (WASM) will diesen Zustand beenden. Erstmals soll ein internationales Netzwerk für schlafmedizinisch tätige Ärzte und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen geschaffen werden. Überall auf der Welt will die WASM medizinische Fachkräfte und die breite Öffentlichkeit über die Bedeutung von Schlafstörungen aufklären. Mit dem Gründungskongress der WASM im Berliner Congress Center begeben sich rund 550 Schlafexperten aus aller Welt mit einem großen Schritt auf diesen Weg. Erklärtes Ziel der angereisten Fachleute war es, die schlafmedizinische Behandlung international zu standardisieren. Schwerpunktmäßig wurden neue medizinische Therapien zum so genannten "Restless Legs Syndrom" und zu schlafbezogenen Atemstörungen diskutiert. Die Themen der rund 400 Workshops und Symposien reichten von Schlaflosigkeit bei Schichtarbeitern bis hin zum Einfluss des sozialen Status auf die Dauer des Schlafes. Dabei wurden erstmals die unterschiedlichsten medizinischen Bereiche, die mit dem Thema Schlafstörung befasst sind, zusammengeführt. So haben sich auch viele schlafmedizinisch tätige Kinder- und Zahnärzte angemeldet, um sich mit ihren Kollegen der anderen Fachrichtungen auszutauschen. Der Präsident der WASM, Professor Sudhansu Chokroverty, hofft vor allem darauf, dass das Thema Schlafstörung zukünftig auch in den asiatischen und afrikanischen Ländern verstärkt wahrgenommen wird: "In Europa und den USA machen Grundlagen- und klinische Forschung bereits seit Jahren große Fortschritte. Nun müssen wir den Dialog von Wissenschaft und Praxis auch weltweit vorantreiben, um unser Ziel "Advancing Sleep Health Worldwide" zu erreichen." Dafür wird die WASM alle zwei Jahre einen internationalen Fachkongress veranstalten und die neuesten Erkenntnisse des Fachs in ihrer Zeitschrift Sleep Medicine vorstellen.


Infos vom Kongress der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) im Herbst 2005 in Berlin:

 

20 Prozent Schlafgestörte.  Der Mensch braucht mindestens sechs Stunden Schlaf pro Nacht.    

Ein Interview der Zeitung Welt mit dem  Kongresspräsident Dr. Ingo Fietze vom Berliner Universitätsklinikum Charité. 

 

Die Welt: Welche Themen werden auf dem Weltkongress für Schlafmedizin in Berlin diskutiert? Ingo Fietze: Es geht darum, Richtlinien zu formulieren und weltweit einheitliche Standards festzulegen. Wenn jemand in Europa über Schlafmedizin spricht, dann soll sichergestellt sein, dass er dasselbe meint wie jemand in Asien oder Amerika. Natürlich geht es auf dem Kongress auch um neue Forschungsergebnisse und medizinische Methoden zur Behandlung von Schlafstörungen. Die Welt: Hat in Deutschland die Zahl der Menschen zugenommen, die unter Schlafstörungen leiden? Fietze: Ja, das ist so. Und das ist auch ein Grund, warum der Gründungs-Kongress der Schlafmediziner gerade nach Berlin gekommen ist. Deutschland leiden viele Menschen an Schlafstörungen. Und es werden immer mehr. Wir gehen davon aus, dass zwanzig Prozent der Bevölkerung eine Schlafstörung haben. Die Welt: Wie teilen sich diese zwanzig Prozent nach verschiedenen Schlafstörungen und Geschlecht auf? Fietze: Den größten Anteil nehmen die Einschlaf- und Durchschlafstörungen ein. Darunter leiden Frauen zwei- bis dreimal häufiger als Männer. An zweiter Stelle stehen die schlafbezogenen Atmungsstörungen, wie die Apnoe, also Atemaussetzer im Schlaf. Davon sind wiederum Männer zwei- bis dreimal häufiger betroffen als Frauen. Schließlich gibt es noch Bewegungsstörungen - das Syndrom der unruhigen Beine, ein starker Weckreiz, der oft am Durch- oder Einschlafen hindert. Die Welt: Wie viele leiden an einer Schlafapnoe? Fietze: Vier Prozent der Bevölkerung. Doch diese Zahl ist stark altersabhängig. Zwischen dem 40. und 65. Lebensjahr sind es 15 und 20 Prozent - also fast jeder Fünfte. Die Welt: Ist auch Schnarchen eine Schlafstörung? Fietze: Nein, Schnarchen allein noch nicht. Das ist nur ein lästiges Phänomen. 87 Prozent aller Frauen sagen, dass ihre Männer schnarchen, und 58 Prozent der Männer sagen, ihre Frauen schnarchen. Diese Zahlen beziehen sich auf das Alter ab 40. Die Welt: Haben denn Schnarchen und Apnoe die gleiche Ursache? Fietze: Ja. In beiden Fällen wird im Rachen der Atemweg verengt. Schnarchen ist meist ein Vorläufer der Apnoe. Man beginnt so zwischen 30 und 40 zu schnarchen. Später nehmen die Atemaussetzer immer mehr zu. Manche Schnarcher haben Glück und entwickeln keine Apnoe. Die Welt: Wie behandelt man eine Apnoe?  Fietze: Mit einer Atemmaske, die Atemluft mit einem leichten Überdruck bereitstellt. Diese Therapie der Apnoe gibt es seit 1980, und es gibt bis heute wirkt keine effektivere Methode so effektiv. Bei Patienten mit einer milden Schlafapnoe gibt es die Alternative einer Bissschiene, die den Unterkiefer etwas nach vorne verlagert und fixiert. Daher kommen zum Weltkongress der Schlafmediziner auch Zahnärzte. Die Welt: Gibt es nicht auch die Möglichkeit einer Operation? Fietze: In der Tat werden auch Gaumensegel gestrafft, Zungen und Rachenwände operiert, aber es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass diese Methode den anderen überlegen ist.  Die Welt: Aber doch wirksam?  Fietze: Sie kann wirksam sein, muss es aber nicht. Beatmungstherapie wirkt aber zu 99 Prozent. Die Welt: Gibt es in hierzulande mehr Schlafgestörte als in anderen europäischen Ländern? Fietze: In Europa treten Schlafstörungen in England am häufigsten auf. Deutschland liegt auf Platz 3. Ein Vergleich zwischen den Bundesländern zeigt, dass es die meisten Schlafstörungen in der Hauptstadt Berlin gibt. Die Welt: Warum ist das so? Fietze: Das hängt sicher mit dem Lifestyle in dieser Stadt zusammen, dem Lärm, dem Stress und der schlechten Schlafhygiene. Die Welt: Wie viel Schlaf braucht denn der Mensch? Fietze: Ungefähr sechs Stunden. Das ist der Kernschlaf. Danach kommt der Wohlfühlschlaf. Der eine schläft gern sieben Stunden, der andere acht. Im Mittel kommt der Deutsche auf 7,2 Stunden. Die Welt: Und wer kürzer schläft? Fietze: Wer zum Beispiel über eine längere Zeit nur fünf Stunden pro Nacht schläft, hat eine geringere Lebenserwartung.  Das Interview führte Norbert Lossau

 

Berlin: Eine Nacht im Labor des Schlafs                                                                                                          

Sind Sie tags immer müde? Schlafen Sie schlecht? Dann zögern Sie nicht, sich der Schlafmedizin anzuvertrauen. In Berlin beginnt heute der erste Weltkongress der Schlafmedizin, zu dem rund 1000 Wissenschaftler aus allen fünf Kontinenten erwartet werden. Das zentrale Thema der Tagung ist der "nichterholsame Schlaf". Von den Erkenntnissen der Schlafforscher könnten allein in Deutschland Millionen Menschen profitieren. Nach Einschätzung von Experten leiden nämlich rund 20 Prozent der Bevölkerung an Schlafstörungen.  Für Menschen mit Durchschlafstörungen werde es schon bald neue, bessere Schlaftabletten geben, verrät Kongresspräsident Dr. Ingo Fietze vom Berliner Universitätsklinikum Charité. Sie werden "länger und besser wirken, sicherer sein und nicht abhängig machen". Damit kann Menschen mit Durchschlafstörungen geholfen werden.  Vier Prozent der Deutschen leiden hingegen gar an Atemaussetzern im Schlaf - ein Phänomen, das die Mediziner als Apnoe bezeichnen. Diese Schlafstörung führt nicht nur zu schlechtem Schlaf und Tagesmüdigkeit, sie kann sich auch sehr negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken, weil das Herz auf den Schlafstress mit erhöhter Aktivität reagiert und im Extremfall die ganze Nacht so intensiv wie beim Jogging schlägt. Apnoe-Patienten haben daher ein deutlich erhöhtes Infarkt-Risiko. Ähnlich viele leiden wiederum unter dem "restless leg"-Syndrom, bei dem sich die Beine unkontrolliert im Schlaf bewegen und damit den Schläfer selbst und andere erheblich stören.  "Wenn Menschen am Tage müde und daher nicht leistungsfähig sind, dann sollten sie daran denken, zu einem Schlafmediziner zu gehen", empfiehlt Fietze, "viele Leute kommen zu spät."  Dabei gibt es in Deutschland mehr als 300 Schlaflabors, in denen sich genau ermitteln lässt, unter welcher Schlafstörung ein Patient leidet. Doch vor einer Nacht im Schlaflabor wird in der Regel mit einem tragbaren Meßsystem der Schlaf im heimischen Bett kontrolliert. Ergeben sich dabei kritische Daten, kann der Fall im Schlaflabor abgeklärt werden. Beim Begriff Labor mag mancher an Flaschen und Reagenzgläser denken, doch ein Schlaflabor ist im Prinzip nichts anderes als ein Krankenhauszimmer mit einem Bett. Davon konnte sich der Autor bei einer Recherche-Nacht im Schlaflabor der Berliner Charité überzeugen. Auffällig ist dann aber doch eine hoch an der Wand angebrachte Kamera, die von einer durchsichtigen Kunststoffhalbkugel umgeben ist - so ähnlich wie Überwachungskameras auf Bahnhöfen. Mit dieser Infrarotkamera werden die schlafenden Probanden die gesamte Nacht über von einem Kontrollraum aus beobachtet. Dort laufen auch die Messdaten zusammen, die von Dutzenden Elektroden am Körper aufgenommen werden.  Vor einer Nacht im Schlaflabor steht also zunächst die Verkabelung: Sensoren für die Messung der Gehirnströme, des EKGs und der Augenbewegung werden angebracht. Dazu Systeme zur Messung des Luftstroms durch die Nase und ein Sensor am kleinen Finger, der den Sauerstoffgehalt im Blut erkennt. Bei einem Atemaussetzer fällt schon nach wenigen Sekunden in der Fingerspitze die Sauerstoffkonzentration ab, erläutert der Stationsarzt Jan-Giso Peter. Und schließlich gibt es noch je einen Messgürtel um Bauch und Brust zur genauen Vermessung der Atmung, plus Sensoren am Hals. Die vielen Kabel werden über eine Verteilerdose so genial in einen Stecker in die Wand geführt, dass man nur diesen herauszuziehen braucht, falls man in der Nacht die Toilette aufsuchen muss.  Zu Beginn der Messnacht werden die Signale der vielen Sensoren erst einmal geeicht. "Die geschlossenen Augen nach links bewegen", heißt etwa ein Kommando aus der Gegensprechanlage. Und schon verändert sich im Kontrollraum irgendein Messwert. Für die Auswertung der gigantischen Datenberge aus einer Nacht werden 30 bis 90 Minuten benötigt - eine Arbeit, die noch immer nicht in gleicher Qualität von einem Computer erledigt werden könne, erläutert Peter. Eine Nacht im Schlaflabor tut nicht weh und ist für den Probanden keinesfalls so schrecklich, wie es Bilder von den vielen Kabeln vermuten lassen. Dennoch ist schlechter Schlaf in der ersten Nacht fast garantiert. Daher müssen richtige Patienten zwei oder drei Nächte im Labor verbringen, um sich an die Situation zu gewöhnen.  

 

Berlin: Schlafstörungen                                                                                                                                     

Sieben von zehn Deutschen betroffen. Die Deutschen sind ein unausgeschlafenes Volk. Schlaf- und Beruhigungsmittel gehören zu den erfolgreichsten frei verkäuflichen Medikamenten. Den volkswirtschaftliche Schaden durch Schlafstörungen schätzen Mediziner auf zehn Milliarden Euro jährlich. Eine Befragung von 20 000 Patienten in deutschen Arztpraxen lieferte alarmierende Zahlen: Sieben von zehn Befragten klagten über Schlafprobleme, vier von zehn litten daran regelmäßig. Jeder sechste beklagte Tagesschläfrigkeit, acht Prozent nickten tagsüber ungewollt ein. Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin listet derzeit 270 akkreditierte Schlaflabors auf. Trotz ihrer rapide wachsenden Zahl haben nur sehr kranke Menschen eine Chance, dort rasch ein Bett zur Abklärung ihrer Symptome zu ergattern. "Normal" Schlafgestörte müssen mit mehrmonatigen Wartezeiten rechnen.
Gründe für den schlechten Schlaf gibt es viele: Schlafwandel, laute Umgebungsgeräusche, Rückenschmerzen, Wadenkrämpfe, überhitzte oder unterkühlte Schlafzimmer (18 Grad sind ideal), Zähneknirschen, das Restless-Legs-Syndrom, bei dem die Beine kribbeln und zucken, Alpträume, Sodbrennen, die "Schlafanfallskrankheit" Narkolepsie, Panikattacken, Schnarchen und eine ungewollte innere Unruhe. -Die Angst vor der nächsten durchwachten Nacht-
Viele Menschen schlafen übrigens nur schlecht, weil ihre Erwartungshaltung zu hoch ist. Sie möchten immer schnell ein- und gut durchschlafen - ein Idealzustand, den mit zunehmendem Alter niemand mehr erreicht. Liegen die Betroffenen wach, ärgern sie sich und bekommen Angst vor der nächsten Nacht, was den Schlaf zusätzlich behindert.
Beim Einschlafen helfen Tipps zur Änderung schlechter Gewohnheiten: Das Schlafzimmer gemütlich, ruhig und dunkel einrichten, das Bett (fast) nur zum Schlafen nutzen, nicht im Bett Fernsehen, nicht zu lange wach im Bett liegen, sondern spätestens nach 30 Minuten aufstehen und eine Runde Lesen bis man wieder müde wird. Tagsüber aktiver und sportlicher sein. Abends möglichst auf geistige wie körperliche Anstrengungen verzichten ebenso wie auf sehr heiße oder kalte Bäder und Aufputschmittel wie Kaffee, Cola oder Schokolade. Auch sehr üppige Mahlzeiten, Alkohol und Zigaretten sind abends tabu.
Stattdessen sollte man Entspannung suchen; auch ein Kräutertee oder warme Milch mit Honig wird empfohlen. Schlummertrünke sind deshalb nicht empfehlenswert, weil der Alkohol neben dem Einschlafen auch das Schnarchen erleichtert und zudem die Fähigkeit behindert durchzuschlafen.
Schlaf- und Beruhigungsmittel sollte man regelmäßig nur nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen. Für hartnäckige Fälle bieten viele schlafmedizinische Zentren "Schlafschulen" an. Dort wird das Problem oft sehr erfolgreich in Gruppen bekämpft.  

(für Köln siehe  www.schlafmedizin-koeln-merheim.de/ )

 

Berlin: Männer träumen anders als Frauen                                                                                              

Männer träumen häufiger von Gewalt und Sex oder vom Beruf als Frauen. In weiblichen Träumen geht es vermehrt um Familienangehörige und Gefühle. Das berichten Forscher in der Oktoberausgabe des Magazins "Psychologie heute". Der Schlafforscher Michael Schredl vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim und Edgar Piel vom Allensbacher Institut für Demoskopie werteten Interviews über Trauminhalte aus den Jahren 1956, 1970, 1981 und 2000 aus. Nach den Angaben mehrerer Tausend Erwachsener drehen sich Männerträume oft um körperliche Aggression und Sexualität. Es kommen mehr Männer als Frauen vor. Häufiger als bei Frauen geht es um die Arbeitswelt, um Waffen und darum, Ziele zu erreichen. Wenn Frauen dagegen von Aggression träumen, richtet sich diese vorwiegend gegen die Schlafende selbst. In ihrem Schlaf geht es häufiger um traurige Dinge oder solche, die depressiv stimmen. In Frauenträumen kommen beide Geschlechter gleich oft vor. Zentrale Themen sind nahe stehende Personen und Gefühle. Außerdem träumen sie häufiger als Männer von Innenräumen. Zudem tauchen Haushaltsgegenstände und Kleidungsstücke öfter auf. Die Analyse zeigte, dass die Geschlechterunterschiede in den Trauminhalten seit mehr als 40 Jahren gleich geblieben sind. Obwohl die Arbeitswelt nun ein fester Bestandteil im Leben vieler Frauen ist, träumen sie immer noch deutlich seltener von ihrem Beruf als Männer. Die Originalstudie ist im Journal "Personality and Individual Differences" erschienen.

 

Berlin: Müde trotz Überdrucktherapie bei Schlafapnoe?                                                                                       

Oft muss der Geräte-Druck erhöht oder Maskentyp gewechselt werden. Bleibt Tagesmüdigkeit, ist Medikament Option. Etwa ein Drittel der Patienten, die wegen obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms (SAS) mit nächtlicher kontinuierlicher Überdrucktherapie (CPAP) behandelt werden, klagen weiter über Tagesmüdigkeit. Dann ist detektivisches Gespür gefragt. Dr. Peter Geissler vom Schlafmedizinischen Zentrum der Universität Regensburg berichtete auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin von einer eigenen Untersuchung bei 156 SAS-Patienten, die mit CPAP behandelt wurden. 31 Prozent von ihnen hätten trotz der Versorgung mit einem CPAP-Gerät weiter über Müdigkeit geklagt. Bei einem Viertel sei die Compliance das Problem gewesen, so Geissler auf der Veranstaltung. Die Patienten hatten das CPAP-Gerät weniger als 3,5 Stunden pro Nacht eingesetzt. Bei weiteren 19 Prozent war etwa die Einstellung des Geräts nicht optimal. Oft musste der Druck erhöht werden. Nach Erfahrungen von Privatdozent Ingo Fietze aus Berlin lässt sich sogar bei bis zu zwei Dritteln der Betroffenen die Tagesmüdigkeit durch eine Optimierung der CPAP-Beatmung verringern. Außer einer Druckerhöhung könnten auch ein Austausch des Maskentyps, eine Befeuchtung der Atemluft und etwa Kinnbinden zum Erfolg führen. Es kann aber auch eine zweite Schlafstörung zusätzlich zum SAS bestehen. Bis zu einem Viertel der Patienten beschreiben Beschwerden, die zu einem Restless-Legs-Syndrom passen. Bei etwa einem Drittel der Betroffenen lasse sich die Ursache für die persistierende Müdigkeit trotz aller Detektivarbeit des Kollegen nicht finden, so Geissler und Fietze übereinstimmend. Dann könne eine vigilanzsteigernde Behandlung indiziert sein. Das einzig zugelassene Medikament bei dieser Indikation sei Modafinil (Vigil®), das die Tagesschläfrigkeit in mehreren kontrollierten Studien reduziert habe, so Fietze.

 

Berlin: Vierfach erhöhte Apoplexie-Rate (Schlaganfall) bei Schlafapnoe-Syndrom                                                         

Nur jeder zehnte Patient wird mit nasaler Überdruckbeatmung therapiert. Herztod meist zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens. In den vergangenen Monaten ist durch mehrere Studien bestätigt worden, dass ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (SAS) die kardiovaskuläre Sterblichkeit stark erhöht. In den Studien war die Schlaganfallrate bei SAS-Patienten zum Teil vierfach höher als bei Patienten ohne SAS. So hat eine prospektive Kohortenstudie von Ärzten der Universität Toronto ergeben, dass sich bei Patienten mit schwerem SAS, die einen Apnoe-Hypopnoe-Index von mindestens 20 Episoden pro Stunde haben, das Risiko, innerhalb von vier Jahren einen Schlaganfall zu erleiden, fast vervierfacht. Darauf hat Professor Jan Hedner von der Universität Göteborg auf dem Weltkongress der Schlafmediziner in Berlin hingewiesen.  Der Unterschied zu Kontrollpersonen ohne SAS sei auch nach Adjustierung für bekannte kardiovaskuläre Risikofaktoren noch signifikant gewesen, so Hedner. In derselben Untersuchung traten bei den SAS-Patienten auch erstmalige Schlaganfälle dreimal häufiger auf, was nach Berücksichtigung anderer Risikofaktoren nicht ganz statistisch signifikant war (American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine, online im September publiziert). Eine weitere kürzlich veröffentlichte, prospektive Untersuchung mit über 1600 Teilnehmern verglich Schnarcher, Menschen mit mildem SAS, solche mit schwerem SAS, aber ohne Therapie und solche mit schwerem SAS, die eine nasale Überdruckbeatmung (CPAP) erhielten (Lancet 365, 2005, 1046).  Über zehn Jahre war das Risiko, ein nicht-tödliches, kardiovaskuläres Ereignis zu bekommen, in der Gruppe mit schwerem SAS ohne Therapie nach Berücksichtigung der bekannten Risikofaktoren 3,2 mal höher als bei gesunden Kontrollpersonen. Das Risiko für tödliche Ereignisse war 2,9fach erhöht. Die Wissenschaftler aus Saragoza in Spanien wiesen auch nach, dass die CPAP-Behandlung das kardiovaskuläre Risiko zwar nicht normalisiere, aber doch stark reduziere, wie der Schlafmediziner aus Dänemark betonte. Einen direkten, kausalen Zusammenhang zwischen SAS und kardialem Risiko legt schließlich eine Studie von Ärzten der Mayo Clinic nahe (New England Journal of Medicine 352, 2005, 1206). Es handelte sich um eine retrospektive Analyse von 112 Todesfällen durch plötzlichen Herztod bei SAS-Patienten. Untersucht wurde die Häufigkeit des plötzlichen Herztods in Abhängigkeit von der Tageszeit. Anders als in der allgemeinen Bevölkerung, bei der das Herztod-Risiko zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens am geringsten ist, sei es bei SAS-Patienten in dieser Zeit am höchsten, so Hedner. Das Risiko korrelierte zudem direkt mit dem Apnoe-Hypopnoe-Index. Mit anderen Worten: Je schwerer das SAS, desto wahrscheinlicher wird ein plötzlicher Herztod während des Schlafs. Vor dem Hintergrund dieser Studien äußerte sich Hedner selbstkritisch zu den bisherigen Therapieerfolgen der Schlafmediziner. Nur etwa zehn Prozent der Patienten mit schwerem SAS würden derzeit mittels CPAP-Beatmung adäquat behandelt. "Wir müssen unbedingt unsere Behandlungsquote erhöhen", so sein Fazit.

 

Berlin: Auch leise Flugzeuge stören den Schlaf                                                                      

Wissenschaftler fordern, Lärmschutzzonen um Flughäfen auszuweiten. Neue Studie mit fast 200 Teilnehmern.  In einer großen Untersuchung zu den Folgen von nächtlichem Fluglärm haben Wissenschaftler deutliche Veränderungen des Nachtschlafs bei höheren Schallpegeln nachgewiesen. Ein Einfluss auf  Stresshormone und Leistungsfähigkeit fand sich nicht. Bei der Untersuchung des Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurden 192 Personen insgesamt 2240 Nächte lang beobachtet, und zwar sowohl im Labor als auch zuhause im eigenen Schlafzimmer. Im Labor wurde der Schlaf der Freiwilligen mit Fluglärm vom Band gestört, der vier- bis 128mal pro Nacht mit Schallpegeln von 45 bis 80 Dezibel eingespielt wurde. Im Labor nahm die polysomnographisch gemessene Dauer der Tiefschlafphasen im Mittel um 5,3 Minuten ab. Die Dauer der REM-Phasen stieg um 1,7 Minuten. "Wir haben dabei eine klare Dosisabhängigkeit gefunden", sagte DLR-Forscher Dr. Matthias Basner auf dem Weltkongress für Schlafmedizin in Berlin: Je höher der Schallpegel, desto weniger Tiefschlaf. Aus ihren Messungen haben die Forscher Schwellenwerte errechnet, ab denen im Mittel ein signifikanter Effekt auf den Schlaf zu erwarten ist. Wie Basner erläuterte, liegen diese Schwellen bei vier Ereignissen à 80 Dezibel, acht Ereignissen à 70 Dezibel, 16 Ereignissen à 60 Dezibel oder 64 Ereignissen à 45 Dezibel. Der Schallpegel eines Vortrags in einem kleinen Saal betrage ungefähr 60 Dezibel, so Basner. Zuhause sah die Situation anders aus: Wer im Einzugsgebiet eines Flughafens wohnte und sich an die Geräusche gewöhnt hat, schlief wesentlich besser als jemand, der im Labor derselben Geräuschintensität ausgesetzt wurde. Der Lärm hatte auch keinen Einfluss auf die Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol oder die Ergebnisse in morgendlichen Reaktionstests, wie Dr. Alexander Samel vom DLR berichtete. Aufgrund der Resultate fordern die DLR-Wissenschaftler, die für Bauprojekte relevanten Lärmschutzzonen im Umfeld von Flughäfen nicht allein vom Schallpegel, sondern auch von der Veränderung physiologischer Schlafparameter abhängig zu machen.  Am Beispiel des Flughafens Leipzig wurde diese Strategie erprobt und eine Lärmschutzzone errechnet, die um 60 Quadratkilometer größer ist als jene, die allein am mittleren Schallpegel ausgerichtet wird.

 

Berlin: Zu wenig Schlaf macht dick, dumm und krank                                                                          

Die Bedeutung eines gesunden Schlafs wird nach Ansicht des Schlafforschers Jürgen Zulley in Deutschland stark unterschätzt. „Zu wenig Schlaf macht dick, dumm und krank“, sagte der Experte vom Zentrum für Schlafmedizin der Universität Regensburg in einem dpa-Gespräch. Amerikanische Studien belegten: „Kurzschläfer haben eine geringere Lebenserwartung“. Zunehmend fehle eine positive Einstellung zum Schlaf und eine Schlafkultur. „Aber richtig schlafen ist wieder erlernbar.“ „Dumm“ mache andauernder Schlafmangel, da die Gedächtnisleistung verringert werde, sagte der Wissenschaftler. So wurden in Tests neu erlernte Vokabeln nach verschiedenen Schlaflängen abgefragt. Im Tiefschlaf werde Wissen verarbeitet, im Traumschlaf dann motorische Fähigkeiten, wie Autofahren lernen. „Wir speichern Wissen im Schlaf ab. Wer zu wenig Tiefschlaf bekommt, vergisst deutlich leichter.“ Im Schlaf werde das Appetit hemmende Hormon Leptin ausgeschüttet. „Deshalb halten wir es nachts zwölf und mehr Stunden ohne Essen aus -tagsüber fast undenkbar“, sagte Zulley. Werde der Schlaf unterbrochen, kehre der Hunger zurück. „Der Gegenspieler - das Hormon Ghrelin - übernimmt dann wieder die Kontrolle und sagt: Essen.“ Häufig kompensierten Schlafgestörte ihr Unwohlsein mit dem Gang zum Kühlschrank. Dabei ist der Energieverbrauch nachts nur unwesentlich geringer als am Tage. „Schlafen ist ein hochaktiver Prozess. Im Traumschlaf ist das Gehirn oft aktiver als im Wachzustand.“ Durchschlafstörung äußere sich zunächst in Konzentrationsschwäche und Tagschlaf. „Doch auch Herz-Kreislauf-Probleme und Magen-Darm-Erkrankungen sind Folgen.“ Ausschlafen werde statt als Gesundheitsfaktor, besonders in westlichen Industriegesellschaften als Leistungsverweigerungshaltung angesehen. „Dadurch kämpft sich der Durchschlafgestörte durch den Tag und tut seine Probleme als "Befindlichkeitsstörung" ab, mit der er eben klar kommen muss“, sagte Zulley. „Wir sollten regelmäßig, gern und bei geöffnetem Fenster schlafen und nur bei medizinisch diagnostizierten Schlafstörungen unter ärztlicher Aufsicht zu Medikamenten greifen.“

 

Berlin: Großstädter schlechte Schläfer
Großstädter schlafen einer Studie zufolge deutlich schlechter als Landbewohner. Während beispielsweise in Berlin 13 Prozent der Menschen unter behandlungsbedürftigen Schlafstörungen litten, seien es in Thüringen und Baden-Württemberg gerade mal ein Prozent, berichtete Göran Hajak von der Universität Regensburg bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin in Berlin. Auf dem Programm der Tagung stand neben zahlreichen Vorträgen auch die Gründung der "World Association of Sleep Medicine" (WASM), eines weltweiten Netzwerkes von Schlafmedizinern.  
Die Menschen müssten sich wieder klar werden, dass Schlaf ein Genuss sei, sagte Hajak. "Stattdessen betrachten die meisten den Schlaf nur noch als Notwendigkeit, um am nächsten Tag wieder funktionstüchtig zu sein." Ein durchschnittlicher Deutscher schläft nur noch etwas mehr als sieben Stunden pro Tag. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren es noch rund neun Stunden.  
Ursache der unterschiedlichen Schlafqualität seien vor allem die verschiedenen Lebens- und Arbeitsbedingungen, sagte Hajak. Auch typische Einflüsse einer Großstadt wie Licht und Lärm wirkten sich negativ auf den Schlaf der Menschen aus, ergänzte Ingo Fietze vom Schlafmedizinischen Zentrum der Berliner Charité. Insgesamt leiden etwa vier bis sechs Prozent der Deutschen an schweren Schlafstörungen. Jeder Fünfte ist tagsüber oft müde, weil sein Schlaf nicht erholsam genug ist. 

 

Berlin: Ist zu wenig Eisen im Gehirn eine Ursache von RLS?                                                            

Substantia nigra betroffen. Forscher vermuten, dass Störungen bei der Eisenaufnahme im Gehirn an der Entstehung eines Restless-Legs-Syndroms (RLS) beteiligt sind. So tritt bei familiärem RLS Eisenmangel in der Substantia nigra auf. Auf dem Weltkongress der Schlafmediziner in Berlin schätzte Professor Wayne Hening aus New York, dass bei etwa einem von 30 Patienten mit RLS eine Behandlung nötig ist. Das primäre Problem sei wahrscheinlich ein Eisenmangel im Gehirn. So sei auffällig, dass Menschen mit tendenziellem Eisenmangel wie Schwangere, Nierenpatienten und regelmäßige Blutspender eine erhöhte RLS-Neigung hätten. In der Substantia nigra sei der Eisengehalt bei familiärem RLS deutlich vermindert. Offensichtlich liege ein zelluläres Problem vor, das Hirnzellen hindere, ausreichend Eisen zu speichern. Hening empfiehlt daher einen Therapieversuch mit Eisen nicht nur bei manifestem Eisen-Mangel, sondern bereits, wenn der Eisenwert im niedrig-normalen Bereich liegt. Mehrere Studien laufen derzeit mit intravenösem Eisen, welches das Gehirn eventuell besser erreicht als die orale Form. Das zweite an der RLS-Pathogenese beteiligte System ist das dop-aminerge System. L-Dopa ist derzeit das einzige in Deutschland zugelassene Mittel gegen RLS. Therapieerfolge gibt es aber auch mit Dopamin-Agonisten, die zum Teil kurz vor der Zulassung für diese Indikation stehen. Eine Erklärung für deren Wirksamkeit ist, dass tagesabhängige Schwankung in der Dopaminfreisetzung bei RLS-Kranken dazu führen, dass sie abends und nachts zu wenig, morgens eher zu viel Dopamin produzieren.

 

FUNDSACHE   Eine Lobby für Langschläfer

 

Schlafen soll wieder salonfähig werden. Dafür setzt sich der Verein für Nachtaktive, zeitversetzt- und langschlafende Menschen DELTA t - Verein für Zweitnormalität e.V. ein.  Seit 1993 stemme man sich gegen "die Dominanz der Frühaufstehergesellschaft". Um mitten im politischen Geschehen für sein Anliegen kämpfen zu können, eröffnet der Verein eine Vertretung beim Bund - bezeichnenderweise zwischen dem Finanz- und dem Gesundheitsministerium. Zeitversetzt- und langschlafende Menschen seien vielen Benachteiligungen und Hindernissen ausgesetzt, meint DELTA t: Anrufer, Lieferanten und Postboten etwa setzten "gleichgeschaltete Lebensgewohnheiten" voraus und klingeln schlicht zu früh.  Auch die Öffnungszeiten öffentlicher Einrichtungen und privater Dienstleistungsanbietern kämen Langschläfern nicht entgegen. Doch nun haben Langschläfer ja eine Lobby beim Bund.

 

Neues Internetportal für Patienten mit Schlafstörungen

 

Online-Schlaftrainer gibt Betroffenen Tipps bei Schlafproblemen. Bei Bedarf wird empfohlen, sich an einen Arzt zu wenden. Wer schlecht schläft, weiß oft nicht, warum das so ist. Das hat die Auswertung von 5700 Fragebögen zu Schlafstörungen am Schlafmedizinischen Zentrum der Universität Regensburg ergeben. Die Fragebögen sind Teil des Online-Serviceportals www.schlaftrainer.de. Es wurde von dem Regensburger Schlafmediziner Professor Jürgen Zulley entwickelt.  Verknüpft ist das Portal mit einem computergestützten Expertensystem, als erste Anlaufstelle für Betroffene mit Schlafstörungen. Wer den Fragebogen ausfüllt, erhält innerhalb von 24 Stunden eine computergenerierte, zehnseitige Auswertung, in der gegebenenfalls empfohlen wird, sich an einen Arzt oder ein Schlaflabor zu wenden. Entwickelt wurde der Schlaftrainer mit Unterstützung des Unternehmens Kytta, das mit Kytta Sedativum® ein pflanzliches Schlafmittel anbietet. Zulley stellte die Auswertung der 5700 Fragebögen auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin in Berlin vor. Eine wichtige Erkenntnis der Untersuchung: Wer schlecht schläft, weiß meistens nicht, warum. Jeder dritte gab an, abends länger als 45 Minuten wach zu liegen. Ein weiteres Drittel klagte über Durchschlafstörungen. Von diesen Betroffenen erklärte jeder zweite, er könne sich die Probleme nicht erklären. Die Folgen der Schlafprobleme sind erheblich. Immerhin jeder zehnte Teilnehmer an der Umfrage berichtete über Erfahrungen mit Sekundenschlaf am Steuer. 38 Prozent gaben an, dass die Schlafprobleme zu einer gedrückten Stimmung beitrügen. Jeder Vierte nimmt gelegentlich Schlafmittel, sieben Prozent tun das regelmäßig.                               

Außer Daten über Schlafstörungen und ihre psychosozialen Folgen für die Betroffenen liefert die Untersuchung auch eine interessante Korrelation, die sich der Schlafforscher derzeit noch nicht erklären kann: Bei Männern gibt es einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen Körpergröße und Schlafdauer. Wer größer ist als ein 1,80 Meter, der schläft im Mittel eine Viertelstunde länger als kleinere Geschlechtsgenossen. Bei Frauen gibt es dagegen nur einen nicht-signifikanten Trend: Wer die Durchschnittsgröße von 1,67 Meter überschreitet, schläft im Mittel sechs Minuten länger als kleinere Frauen. 

 

Tiefschlaf-Gene gefunden

 

Forscher der Universität Zürich haben Tiefschlaf-Gene entdeckt. Menschen mit einer Mutation im so genannten Adenosin-Desaminase-Gen schlafen tiefer als Menschen mit der normalen Variante des Gens. Die Zürcher Forscher um Hans-Peter Landolt untersuchten die Beziehung zwischen genetisch bedingten Variationen der Hirnaktivität im Schlaf und dem Adenosin- Neurotransmittersystem. An der Untersuchung nahmen mehr als 4300 Probanden teil. Adenosin ist ein chemischer Grundbaustein im Körper, ein Energieträger und ein Botenstoff. Genetische Veränderungen im Adenosin- Neurotransmittersystem beeinflussen das Schlafbedürfnis und die Schlafqualität, sagen die Forscher. In der aktuellen Ausgabe des Magazins "Proceedings of the National Academy of Sciences" berichten sie, dass Schläfer mit dem mutierten Adenosin-Desaminase-Gen auch weniger oft während der Nacht erwachten. Die Genveränderung könnte erklären, warum einige Menschen einen tieferen Schlaf haben als andere. Menschen mit einer anderen Mutation im Adenosin-Systems, im Gen für den Adenosin-A2A-Rezeptor, haben eine veränderte Aktivität der Hirnstromwellen. Die Muster unterscheiden sich während des Schlafs wie auch im Wachzustand, berichten die Forscher. Sie vermuten, dass medikamentöse Behandlungen gegen Schlafstörungen entwickelt werden könnten, die auf das Adenosin-Neurotransmittersystem wirken. Schon früher war vermutet worden, dass genetische Faktoren für das Schlafbedürfnis eine Rolle spielen. Aber die dafür verantwortlichen Gene und ihre Funktionen waren bislang unbekannt.

 

"Mami, ich kann nicht schlafen..."

 

Ein Satz, den Eltern gar nicht gerne hören. Da hat man endlich seine Ruhe, und dann kann der Nachwuchs nicht schlafen! Was jetzt? Man kann die Kleinen ja nicht zum Schlafen zwingen.  Treten Schlafstörungen auf, so kann dies auf organische oder andere Ursachen zurückzuführen sein. Hinweise auf eine organische Schlafstörung (etwa durch Apnoe, Problemen mit den Atmungsorganen oder durch Krankheiten) sind unruhiger Schlaf, starkes Schnarchen, Beinschmerzen, etc. In diesen Fällen wird der Kinderarzt den Patienten zur weiteren Abklärung vermutlich in ein Schlaflabor überweisen.                                            

Wesentlich häufiger sind jedoch Schlafstörungen ohne organische Ursachen. Dahinter können je nach Alter Ängste, Reizüberlastung oder auch falscher Erziehungs- bzw. Lebensstil stecken. Fehlendes Durchschlafen im Säuglingsalter ist keine Schlafstörung, sondern eine schrittweise Anpassung an den normalen Schlafrhythmus.

  • Verständnis für den noch fehlenden Rhythmus. 
  • Erhöhte Regelmäßigkeit im Tagesablauf mit ausgeprägten Unterschieden zwischen Tag und Nacht. 
  • Keine stimulierenden Spiele vor dem Schlafengehen, sondern beruhigende Rituale. 

Im Kleinkindalter sind es dann meist diverse Ängste, die ein Kind wach halten: Die Angst vor Dunkelheit, vor dem Alleingelassenwerden, vor Geistern, Räubern, etc. 

  • Bei Ängsten mit viel Verständnis reagieren. Lass im Kinderzimmer ein kleines Licht brennen, nimm dem Kind durch regelmäßige Gespräche die Ängste, beruhige es nach einem Albtraum. 
  • Wichtig sind auch Einschlafrituale wie das Vorlesen einer Gutenachtgeschichte, ein Abendgebet, ein Glas Milch etc.  
  • Kommt es trotzdem immer wieder zu nächtlichen "Besuchen" im Schlafzimmer, ist Konsequenz wichtig: Ein Kind gehört nicht ins elterliche Bett! Hier muss man Grenzen setzen. Hat das Kind Angst, sollte man diese zerstreuen, die Tür zum Kinderzimmer offen lassen, damit es Hintergrundgeräusche hört. Aber das Kind sollte im eigenen Bett schlafen.

Im Schulalter sind oft Schulängste der Grund für Schlafstörungen.

  • Die Schule nicht von vornherein negativ und als "Ernst des Lebens" hinstellen.
  • Dem Kind Geduld und individuelle Hilfe geben, aber auch klare Regeln für eine übersichtliche Arbeitseinteilung aufstellen.

In der Pubertät entstehen zusätzliche Schlafprobleme durch zunehmende Unregelmäßigkeit des Tagesablaufs und Reizüberflutung durch Computer, Fernsehen, elektronische Spiele etc.

  • Achte darauf, dass dein Kind abends nicht stundenlang Computer spielt oder vor dem Fernseher sitzt, sondern schaffe vor dem Schlafengehen ein ruhiges, entspanntes Klima. 
  • Sorge für einen regelmäßigen Tagesablauf. 
  • Eventuelle Probleme sollten tagsüber angesprochen und Lösungen gemeinsam erarbeitet werden.

Wie lang Kinder schlafen sollten?  Ein Neugeborenes schläft etwa 16 Stunden täglich, wobei die Schlafphasen auf Tag und Nacht verteilt sind. Kein Wunder also, wenn ein Säugling während der Nacht putzmunter ist und dies auch lautstark verkündet.  Bis zum 6. Lebensmonat entwickelt sich unter dem Einfluss von Licht und Dunkel sowie dem sozialen Umfeld ein "normaler" Schlafrhythmus.  Bei einem Kleinkind beträgt der Schlafbedarf dann etwa 12 Stunden. Ein Schulkind braucht 10 bis 12 Stunden Schlaf, ein Jugendlicher etwa acht Stunden. Mein Kind will nicht einschlafen!  Jeden Tag gibt es dasselbe Ritual: Abendflasche, Waschen, Pyjama und Nachtwindel, eine Geschichte oder ein Lied, der Teddybär am Bett, eventuell eine Nachtlampe. Das gibt Ihrem Kind Sicherheit und Stabilität.                                                           

Nachts wacht mein Kind auf und schläft schwer wieder ein. Wenn Ihr Kind in der Nacht aufwacht, ist die Situation plötzlich anders als beim Einschlafen. Das erschreckt es und deshalb braucht Ihr Kind Sie. Dieses Erschrecken hat einen entwicklungsgeschichtlichen Grund. Als wir Menschen noch in freier Wildbahn gelebt haben, nicht geschützt durch sichere Häuser wie heute, hat die Natur zu unserer Sicherheit entwickelt, dass wir Menschen (das betrifft nicht nur Kinder, sondern auch uns Erwachsene) in der Nacht mehrmals für einen ganz kurzen Moment aufwachen um zu überprüfen, ob alles noch so ist wie es beim Einschlafen war. Wenn das so ist, geht dieser kurze Moment vorüber ohne dass wir ihn bewusst bemerken. Ist aber in diesem kurzen Wachmoment die Situation anders als beim Einschlafen, so erschrecken wir, denn anders sein bedeutet Gefahr. Heutzutage schlafen wir nicht mehr im Freien, sondern geschützt in unseren Häusern, dennoch funktioniert dieses alte Alarmsystem immer noch. Und dieses Alarmsystem ist der Grund, dass Ihr Kind erschrickt. Deshalb ist es wichtig, dass Sie dafür sorgen, dass die Einschlafsituation genauso ist wie die Aufwachsituation. Für Sie konkret heißt das, dass Sie zwar bei Ihrem Kind bleiben sollen um es beim Einschlafen zu unterstützen, aber noch während es wach ist, sollten Sie aufstehen und das Zimmer verlassen. Weint es, so gehen Sie zu ihm zurück, beruhigen Sie es, bleiben Sie liebevoll, aber versuchen Sie dennoch wieder zu gehen, bevor es eingeschlafen ist. Anfangs wird Ihr Kind diese neue Verhaltensweise nicht akzeptieren, weil es eine Änderung des Einschlafrituals bedeutet, aber mit der Zeit wird es sich daran gewöhnen.

 

Woran erkenne ich eine gute Arztpraxis?

 

Patientenverbände erarbeiten Checkliste gemeinsam mit Ärzten / KBV und Bundesärztekammer kooperieren. Die Checkliste steht als Download im Internet zur Verfügung: http://www.patienten-information.de/content/informationsqualitaet/checkliste_arztbesuch

 

Schnarcherinnen ins Schlaflabor    Nach den Wechseljahren.

 

Kommt eine Frau in die Postmenopause, erhöht sich ihr Risiko für eine schlafbezogene Atemstörung drastisch. Dies zeigt eine populationsbezogene Studie an 589 prä-, peri- und postmenopausalen Frauen, in der die Teilnehmerinnen polysomnographisch untersucht wurden. Unabhängig von Alter, Körperbau, Rauchgewohnheiten und anderen Einflussfaktoren stieg das Risiko für mindestens 15 Apnoe- oder Hypopnoephasen pro Stunde in der Postmenopause auf das 3,5fache an. Klagt eine Frau nach den Wechseljahren über schlechten Schlaf, Tagesmüdigkeit und Schnarchen, sollte sie bevorzugt ins Schlaflabor geschickt werden, fordern die Studienautoren im "American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine". (Quelle: Medical Tribune)

 

Schlafapnoe durch Hirnschäden?  Mit Stottern fängt’s oft an

 

Die Weichen für eine spätere Schlafapnoe werden möglicherweise schon in der Kindheit gelegt. Kalifornische Forscher machten mittels Kernspintomographie Aufnahmen der Gehirne von 21 Männern mit Schlafapnoe und 21 gleich alten und gleich schweren Kontrollpersonen ohne diese Störung. Im Bereich der Hirnrinde hatten die Patienten in den Bereichen, die Sprachproduktion, Bewegungen und Emotionen kontrollieren, deutliche Defizite. Die Ausdehnung der grauen Substanz war dort bei den Kontrollpersonen um bis zu 18 % größer. Außerdem hatten 38 % der Schlaf-Apnoiker als Kinder gestottert, schreiben die US-Kollegen im "American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine". Daraus schließen sie, dass bereits damals ein Hirnschaden vorgelegen haben könnte, der möglicherweise auch zu der Entwicklung einer Schlafapnoe beigetragen hat. Enge Atemwege auf Grund von Übergewicht, kleinem Kiefer oder großen Tonsillen wären dann nur ein Triggerfaktor, der für die Verschlimmerung der Schlafapnoe sorgt. (Quelle: Medical Tribune)

 

Akromegalie-Patienten auch durch Atemprobleme geplagt

 

Bei jedem zweiten Patienten sollten wegen des Schnarchens Schlafuntersuchungen gemacht werden. Pegvisomant normalisiert IGF-1-Wert. Zu den typischen Veränderungen bei einer Akromegalie gehören außer etwa großen Händen und Füßen sowie Diabetes mellitus auch eine vergrößerte Zunge und vermehrtes Schnarchen. Bei Patienten mit Akromegalie sollte deshalb eine Schlafuntersuchung gemacht werden.

 

Gesundheitsberichterstattung des Bundes Heft 27 Schlafstörungen

 

Das Bundesgesundheitsministerium hat in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch Institut ein umfangreiches und lesenswertes Heft herausgegeben, welches die Schlafstörungen behandelt. Auf 50 Seiten werden die Schlafstörungen abgehandelt. Das Heft (Nr. 27) ist kostenlos und kann über folgende Linkadresse bestellt werden: http://www.rki.de/cln_006/nn_352008/DE/Content/GBE/Gesundheitsberichterstattung/gbe__node.html__nnn=true  

 

Selbsthilfe weitet den Service „Patienten informieren Patienten“  aus

 

Das von der Selbsthilfe SAS-Köln im Schlafmedizinischem Zentrum Köln-Merheim eingerichtete „Patienten informieren Patienten“ (PiP)- Büro (Öffnungszeiten do 14-16 Uhr Raum 61), in dem sich Patienten oder Interessierte über die Schlafapnoe informieren können, wird jetzt auch auf weitere Schlaflabore ausgedehnt. In den Schlaflabors des Malteser Krankenhaus Sankt Hildegardis, Köln-Lindenthal und im Krankenhaus der Augustinerinnen Köln-Innenstadt findet jeden ersten Dienstag im Monat dieser Dienst auch statt. Terminvergabe und Anmeldung im jeweiligen Schlaflabor.

 

Lautstärken

  • Lautestes Schnarchen 93 Dezibel (dB),
  • Autos im Straßenverkehr erzeugen zwischen 70 und 90 dB,
  • Bauarbeiten zwischen 90 und 110 dB

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www.Schlafmedizin-Koeln.de

 N e w s l e t t e r

vom 7. Juni 2005

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Liebe Leserin, lieber Leser,


aus persönlichen Gründen konnten wir Sie nicht so mit den Newsletter von „www.Schlafmedizin-Koeln.de“ versorgen, wie Sie es gewohnt waren. 

Am 15. Juni findet der 10. Kölner Schlafapnoetag anlässlich der Woche des Schlafes statt (siehe auch Programm), Ein Besuch lohnt sich!  

Das SMZ in Köln-Merheim hat seinen Internetauftritt überarbeitet. Das Ergebnis sind sehr informative, aktuelle Seiten. Besuchen Sie doch diese gelungenen Seiten unter www.Schlafmedizin-Koeln-Merheim.de !  

Die Lungenklinik Köln-Merheim hat einen neuen Chef. PD Dr. med. Erich Stoelben  hat zum 1. Januar 2005 die Leitung der Lungenklinik übernommen.  Die Klinik wird strukturiert nach den Schwerpunkten • Thoraxchirugie • Pneumologie • Schlaf- und Beatmungsmedizin.
Es ist das erklärte Ziel, die Lungenklinik innerhalb kurzer Zeit so auszubauen, dass sie zu den führenden Zentren auf diesen Arbeitsgebieten zählen wird.
 

Anbei die News zum Thema Schlafmedizin, viel Spaß beim Lesen

wünscht Ihnen  

Ihr Redaktions-Team vom regionalen Internetportal "www.Schlafmedizin-Koeln.de "

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Bei Schlafapnoe ist umzudenken

Eine Schlafapnoe ist bei jüngeren Männern eine deutliche schwerwiegendere Angelegenheit als bei über 50jährigen. Denn nur die jüngeren haben damit eine im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung erhöhte Gesamtsterblichkeitsrate. Diese Erkenntnis basiert auf einer Untersuchung des Schlafmediziners Professor Peretz Lavie aus Haifa. Die Diagnostik bei Verdacht auf Schlafapnoe und wenn nötig, die Therapie nach gesicherter Diagnose sollte in möglichst frühen Lebensjahren erfolgen. Gerade bei Risiko-Patienten, also unter 30jährigen dicken Männern mit positiver Familienanamnese oder Bluthochdruck sei erhöhte Aufmerksamkeit geboten, so Lavie. Gemeinsam mit Kollegen hat Professor Lavie bei 14589 Männern mit Schlafapnoe im Alter zwischen 20 und 93 Jahren im Mittel 4,6 Jahre lang Daten erhoben. In dieser Zeit waren 372 Teilnehmer an dieser Studie gestorben. Die Gesamtsterblichkeitsrate, bezogen auf 1000 Personen und ein Jahr, lag damit bei 5,55. Sie war umso höher, je korpulenter die Patienten waren und je stärker die ausgeprägt war (siehe: Eur Respir J 25, 2005, 514). Insgesamt war die Gesamtsterblichkeitsrate im Vergleich zu der der männlichen Durchschnittsbevölkerung aber nicht signifikant erhöht. Die Berücksichtigung des Alters der Patienten brachte dann aber eine Überraschung:  Bei mäßiger bis starker Schlafapnoe (über 30 Apnoe- oder Hypopnoe-Phasen pro Stunde) war die Gesamtsterblichkeitsrate umso höher, je jünger die Patienten waren.  

Bei den 20- bis 29jährigen war sie mit einer Rate von 5,84 sogar signifikant erhöht. Eine weitere Analyse nur bei Männern mit starker Schlafapnoe (stündlich über 50 Apnoe- oder Hypopnoe-Phasen) bestätigte die Beobachtung. Möglicherweise gelinge es mit zunehmender Krankheitsdauer die Effekte der Schlafapnoe irgendwie zu kompensieren, berichteten die Forscher. Bei Jüngeren müsse dieser Mechanismus erst noch ausreifen. Deshalb sei ihre Gesamtsterblichkeitsrate so erhöht. (Quelle: Ärztezeitung online)  

Das Herz kann stillstehen  (VON JÜRGEN WASSE)

Annähernd fünf Prozent der Bevölkerung, also immerhin etwa jeder 20. Bundesbürger, gelten als Betroffene, die am Schlafapnoe-Syndrom (SAS) erkrankt sind. An Schlafapnoe, die gekennzeichnet ist durch nächtliche Atemstillstände und damit verbundenen, massiven Schlafstörungen, leiden in der Hauptsache übergewichtige Menschen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren. Männer sind etwa zehn Mal häufiger betroffen als Frauen. Meistens, aber nicht immer, handelt es sich um heftige Schnarcher. Heinz-Josef Longerich ist selbst Betroffener und seit längerem in ärztlicher Behandlung. Er hat am eigenen Leib erfahren, wie fatal sich die Folgen einer Schlafapnoe auswirken - und hat deshalb eine Selbsthilfegruppe initiiert, die sich nicht von ungefähr im Sankt-Josef-Krankenhaus etabliert hat. Dort gibt es seit 2002 ein Schlaflabor, das über sechs Messplätze verfügt. Labor und Messplatz - das hört sich nach Versuchsstation an. Und tatsächlich ist es gar nicht so einfach, eine echte Schlafapnoe zu diagnostizieren und die Schwere der Erkrankung einzuschätzen.

Patienten, bei denen der Verdacht einer Schlafapnoe besteht, müssen sich für mindestens eine Nacht in das Labor begeben und werden dort „verkabelt“, das heißt an zahlreiche Messgeräte angeschlossen. Zusätzlich zu den Messungen der Nacht werden Laborwerte und Blutgasanalysen erhoben, Ultraschall- und diverse Funktionsuntersuchungen durchgeführt und die Lunge geröntgt. Von den Ergebnissen der Untersuchungen, die auch „ausschließende“ Diagnosen umfassen, hängt die weitere Behandlung ab. In schweren Fällen wird ein spezielles Atemgerät verordnet, das die Atmung im Schlaf aufrechterhält. Allein das Tragen dieser Maske bringt für die Betroffenen mancherlei Probleme mit sich; es können Unverträglichkeiten auftreten, häufig sind auch psychische Belastungen die Folge. Just an diesem Punkt setzt die Arbeit der Selbsthilfegruppe an, wie Longerich erläutert: „Es geht darum, den Erfahrungsaustausch zu pflegen und Informationen zu vermitteln.“ Dabei sind ebenso Angehörige angesprochen, die häufig mit unter den Folgen zu leiden haben, etwa weil sie selbst auch nicht mehr richtig durchschlafen können. Aber es geht auch um handfeste Fragen, die mit der Anwendung der erforderlichen Geräte zusammenhängen, mit dem Verhalten bei Reisen, mit den Möglichkeiten von Operationen.

Allein der Verdacht auf eine Schlafapnoe sei auf keinen Fall auf die leichte Schulter zu nehmen, versichert Mark Spielmanns, Chefarzt am „Juppes“, ausgewiesener Schlafmediziner und Leiter des Schlaflabors. Die Krankheit entwickele sich meist schleichend, über drei bis fünf Jahre. Symptome können ausgeprägte Tagesmüdigkeit sein, aber auch Bluthochdruck infolge mangelnder Erholung in der Nacht. „Der Körper arbeitet dann auch nachts auf Hochtouren“, so Spielmanns. Vor allem die weiteren Folgeschäden können gravierend sein, zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Depressionen wegen Schlafmangel und Antriebslosigkeit. Aber auch Unfallgefahren durch Tages-Schläfrigkeit drohen: Der „Sekundenschlaf“ wird für viele Unfälle auf den Straßen verantwortlich gemacht. (KStA)  

Programm des 10. Kölner SAS-Tag

   am Mittwoch, den 15. Juni 2005 von 14:00 – 19:00 Uhr

 

Moderation Frau Dr. Sedelmeier, Köln

 

13:00 Uhr   Eröffnung der Ausstellung und der Infostände der Schlaflabore

14.00          Eröffnung der Vortragsreihen und Begrüßung

14:10          Begrüßung durch die Kliniken der Stadt Köln

14:20          Begrüßung durch den Chefarzt der Lungenklinik

                  PD. Dr. E. Stoelben, Köln-Merheim

14:30          Schlafapnoesyndrom              - Die Erkrankung -

                  Dr. Ulrich Giebisch, Schlaflabor des Malteser Krankenhaus

                  St. Hildegardis  Köln-Lindenthal

14:45          Nicht erholsamer Schlaf         - Die Folge -

                  Dipl.-Psychologin Christine Hamm , Schlafmedizinischen

                  Zentrum (SMZ) Köln-Merheim

15:00          Schlafapnoesyndrom                 - Die Therapie -

                  Dr. Alexander Prickartz, Heilig Geist-Krankenhaus Köln

 

15:15          Pause, mit Besuch der Industrie-Ausstellung, Infostände der Schlaf-

                  labore und Selbsthilfe und der Sonderausstellung zum 10. Kölner Schlafapnoetag

 

16:00          Hauptvortrag:

                  Interdisziplinäre Schlafmedizin    - ein Querschnittsfach-

Verbindungen zu Neurologie, Kardiologie, Pneumologie und anderen  Fachrichtungen

Prof. Dr. med. Bernd Schönhofer,  Klinikum Hannover,  Abteilung für Pneumologie, internistische Intensiv- und Schlafmedizin        

17:15          Sekundenschlaf am Lenkrad bei Berufskraftfahrern wie können Verkehrsbetriebe

       Vorsorge und Therapie organisieren

       Dr. Martin Weskott, Betriebsarzt der Wuppertaler Stadtwerke AG

17:45           Neue Richtlinien! (Wie) geht es weiter in der Diagnostik und Therapie des  Schlafapnoesyndrom?

                   Dr. Jürgen Beier,

       Leiter des Schlafmedizinischen Zentrum (SMZ) Köln- Merheim

18:15           Das Selbsthilfefreundliche Krankenhaus - Die Zusammenarbeit zwischen  Selbsthilfe und Klinik –

       Holger Junge, Selbsthilfe SAS-Köln

18:35           Podiumsdiskussion

19:00           Ende der Veranstaltung


Umstrukturierung bei der Selbsthilfe SAS-Köln  

Die Vielzahl der Aufgaben und Aktivitäten der Selbsthilfe SAS-Köln machte es erforderlich, die bisherige Struktur der Selbsthilfe den erweiterten Anforderungen anzupassen. Fast 300 Mitglieder kommen aus den Reihen der Selbsthilfe und erwarten eine entsprechende Präsenz, die durch den bisherigen Leiter Herbert Oelmann nicht mehr alleine wahrgenommen werden kann. Der Regionalverband ist das Dach der einzelnen Ortsgruppen. Die Leitung des Regionlaverbandes „SAS-Köln und Umgebung“  hat Herr Herbert Oelmann. Folgende Ortsgruppen wurden gebildet:  

„SAS-Ortsgruppe Rechtsrheinisch“  Schlaf-Med.-Zentrum Köln-Merheim  Verantwortlich: Herr Völger   Tel. 0221/89348

„SAS-Ortsgruppe Linksrheinisch“    St. Elisabeth Krankenhaus Hohenlind und kommissarisch Malteser-Krankenhaus St. Hildgardis 

                                                          Köln-Lindenthal  Verantwortlich: Frau Schumacher   Tel. 0221/121693„SAS-Ortsgruppe Innenstadt“            Krankenhaus der Augustinerinnen Verantwortlich: Herr Außem  Tel. 02236/63947

„SAS-Ortsgruppe Rhein-Erft-Kreis“   St. Katharinen Hospital Frechen Verantwortlich: Herr Junge  Tel. 02237/4984

„SAS-Ortsgruppe Leverkusen“          St. Josef-Krankenhaus, Leverkusen Verantwortlich:

Beauftragter für Fragen zur Schwerbehinderung des Regionalverbandes Herr Schulz Tel. 0214/54861   

Alle Mitglieder des Arbeits- und Entscheidungskreis sind ehrenamtlich tätig.

Quiz

Sind Sie ein ausgeschlafener Typ?  Der Mensch muss schlafen. Aber warum eigentlich? Und wie viel? Und warum haben wir oft solche Probleme mit der natürlichsten Sache der Welt? Klicken Sie hier und testen Sie Ihr Wissen    http://focus.msn.de/hps/fol/article/article.htm?id=12832  

Warum kippt unser Kopf beim Einnicken weg?  

Regensburg (rpo). Reisen dauern manchmal lange und machen müde. Trotzdem ist ein Nickerchen im Zug oder Flugzeug meist nur von kurzer Dauer. Denn kaum ist der Reisende eingeschlafen, sackt der Oberkörper wie von selbst nach vorn und der Schlaf ist unsanft wieder beendet. Doch warum kippt der Kopf beim Einschlafen im Sitzen unkontrolliert weg?

"Ein ungewünschtes Einnicken ist für den Menschen immer mit Gefahren verbunden. Deshalb hat der Körper hier einen Schutzmechanismus entwickelt", sagt Professor Göran Hajak von der psychiatrischen Universitätsklinik in Regensburg. "Im Moment des Einschlafens sendet das Gehirn automatisch Impulse an die Haltemuskulatur, die dann erschlafft", erzählt der Schlafforscher. Da in diesem Moment auch der Kopf nicht mehr aufrecht gehalten wird und absackt, ist ein schreckhaftes Aufwachen nahezu sicher. "Dieses körpereigene Warnsignal funktioniert nur im Sitzen oder Stehen. Das hat auch seinen Sinn, denn der Körper weiß, dass er eigentlich nicht in der Senkrechten schlafen soll", betont der Experte. "Allerdings versagt diese Schutzfunktion, wenn jemand deutlich übermüdet ist. Beispielsweise bei Autofahrern, die am Steuer einschlafen."  Wer den Körper überlisten möchte, um trotzdem im Flugzeug oder in der Bahn einzuschlafen, sollte versuchen seinen Sitz zurückzulehnen. "Schon ab 45 Grad Sitzneigung ist ein problemloses Einschlafen möglich", verrät Hajak. "Ansonsten hilft es, ein entsprechend geformtes Halskissen oder einen Pullover zu nutzen, um den Hals zu stützen."

Auch Prominente schnarchen

ZDF-Moderator Dieter Thomas Heck hat sich wegen einer unangenehmen Angewohnheit mit seiner Frau Ragnhild aufgetrennte Schlafzimmer geeinigt. "Ich muss wohl ziemlich stark schnarchen", gesteht der 67-Jährige im Interview mit der Zeitschrift "Meine Melodie". "Irgendwann haben wir uns gesagt, das ist ja Quatsch. Sich gegenseitig zu besuchen kann ja auch sehr schön sein. Sex ist nicht das Wichtigste, aber er gehört natürlich dazu", sagt Heck, der seit fast 30 Jahren mit seiner zweiten Ehefrau verheiratet  ist und mit ihr auf Schloss Aubach im Schwarzwald lebt.  Quellenangabe: "Meine Melodie"

Anmerkung der Radaktion: wir empfehlen Herrn Heck, doch umgehend einen Lungenfacharzt aufzusuchen, um medizinisch abzuklären, ob sein Schnarchen krankhaft und somit behandlungswürdig ist. Herr Heck, wir wissen wovon wir sprechen!

 Mit Schlaf-Apnoe wird es gefährlich
Hauptursache der Schlafapnoe ist Übergewicht, aber auch eine diabetesbedingte Neuropathie kann dazu führen. In den USA werden jährlich rund 810 000 Verkehrsunfälle durch Schlaf-Apnoe verursacht. Diese Zahl stellten Wissenschaftler auf einem Kongress in Glasgow vor. Patienten mit Schlafapnoe leiden unter Atemaussetzern im Schlaf. Tagsüber sind sie dann oft sehr müde und können beispielsweise beim Autofahren plötzlich einnicken („Sekundenschlaf“). Hauptursache der Schlafapnoe ist Übergewicht, aber auch eine diabetesbedingte Neuropathie kann dazu führen. Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin rechnet in Deutschland mit mehreren Millionen Betroffenen. Bei Verdacht auf Schlafapnoe (Symptome: v.a. starkes Schnarchen, Tagesmüdigkeit) sollte der Arzt konsultiert werden. Diabetiker Ratgeber
 

Schädliche Vibrationen  

Auch wenn es nicht mit Atemaussetzern einhergeht, ist andauerndes Schnarchen wohl ungesund. Dies berichtete auf dem letzten Pneumologen-Kongress in Berlin PD Dr. Jürgen Ficker aus Nürnberg in einem Referat über Untersuchungen bei Personen deren Schnarchen im Sinne eines Vibrationstraumas eine zunächst reversible Denervierung des Rachens bewirken kann. Erster Hinweis sei ein gestörtes orales Temperaturempfinden am Morgen nach einer durchschnarchten Nacht. Hält die nächtliche Rachentortur an, sind jedoch auch irreversible Denervierungsschäden zu befürchten, die dann einem Schlafapnoesyndrom    Vorschub leisten. Auch bloßem Schnarchen sollte deshalb mit Gewichtsreduktion, Alkoholverzicht und  Vermeidung der Rückenlage im Schlaf entgegengewirkt werden, riet Dr. Ficker.    (Quelle: Ärztezeitung online)    

Schlafen Sie gut?

Jeder hat mal eine unruhige Nacht. Eine Schlafstörung ist das noch lange nicht. Aber was ist, wenn man öfter keine Ruhe findet? Schlafforscher Jürgen Zulley hat diesen kurzen Test entwickelt, mit dem Sie herausfinden können, ob Ihr Schlafverhalten normal ist. Oder ob Sie darüber einmal mit Ihrem Arzt sprechen sollten.
Der Test funktioniert ganz einfach: Wählen Sie zu jeder der acht Fragen jeweils die Antwort, die am ehesten auf Sie zutrifft und addieren Sie die Punkte.
      http://focus.msn.de/hps/fol/article/article.htm?id=12466  

Patienten mit Herzinsuffizienz haben meistens auch eine Schlafapnoe

Drei von vier Patienten mit symptomatischer Herzinsuffizienz haben schlafbezogene Atemstörungen, berichten Kardiologen aus Bad Oeynhausen. Weil die Schlafapnoe die Prognose verschlechtert, fordern sie das Schlafapnoe-Screening bei jedem Patienten mit Herzinsuffizienz. Professor Dieter Horstkotte und seine Kollegen vom Herz- und Diabetes-Zentrum NRW hatten 600 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz einer kardiorespiratorischen Polygraphie unterzogen. Dabei ergab sich ein Auftreten schlafbezogener Atemstörungen bei 71 Prozent der Patienten.  40 Prozent hatten eine obstruktive Schlafapnoe (OSA), bei der es zu einer mechanischen Obstruktion der oberen Atemwege kommt. 31 Prozent hatten eine zentrale Schlafapnoe (CSA), bei der eine gestörte Sensitivität von CO2-Rezeptoren als Ursache vermutet wird. Je schwerer die Herzinsuffizienz, desto eher lag eine CSA vor, so Horstkotte und seine Mitarbeiter bei einer Präsentation während des Internisten-Kongresses in Wiesbaden. Bei Patienten mit Schlafapnoe kommt es durch die nächtlichen Atemaussetzer zu Weckreaktionen (Arousals), die eine Aktivierung des sympathischen Nervensystems zur Folge haben. Dies geht mit einer Verschlechterung kardiovaskulärer Erkrankungen und insbesondere der Herzinsuffizienz einher.     (Quelle: Ärztezeitung online)  

Selbsthilfe weitet Service aus

Das von der Selbsthilfe SAS-Köln im Schlafmedizinischem Zentrum Köln-Merheim eingerichtete „Patienten informieren Patienten“ (PiP)- Büro (Öffnungszeiten di 10-12 und do 14-16 Uhr Raum 61), in dem sich Patienten oder Interessierte über die Schlafapnoe informieren können, wird jetzt auch auf ein weiteres Schlaflabor ausgedehnt. Der Leiter der Ortsgruppe Selbsthilfe SAS Köln-Innenstadt Herr Außem hat mit Unterstützung des Krankenhauses der Augustinerinnen in der Südstadt (Severinsklösterchen) diesen Dienst ab sofort aufgenommen. Anmeldung über das Schlaflabor.  

Diesen Newsletter erhalten Sie aufgrund Ihrer Informationsanforderung. Ihre personenbezogenen Daten werden entsprechend den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich behandelt.  Wenn Sie diesen Newsletter abbestellen wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an: SAS-Koeln@gmx.de

Verantwortlich für den Inhalt:

Holger Junge
SAS-Köln
Selbsthilfe SchlafApnoeSyndrom Köln
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Telefon: 02237-4984  Fax: 02237-925685

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 www.Schlafmedizin-Koeln.de

 N e w s l e t t e r       11 / 2004

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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute müssen wir im Interesse der Patienten mit schlafbezogenen Atemstörungen (wie z.B. dem Schlafapnoesyndrom) ein wenig politisch werden.

Da gibt es seit diesem Jahr einen gemeinsamen Bundesausschuss als neues Gremium zur Selbstverwaltung, der die politischen Vorgaben im Gesundheitswesen in konkrete Behandlungsrichtlinien umsetzt und davon sind alle Versicherten betroffen.

Dieser gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist mit Vertretern der versch.  Ärzteorganisationen und Vertretern der Krankenkassen besetzt, ausgewählte Patientenvertreter dürfen dabei sitzen, haben jedoch kein Stimmrecht, dieser Ausschuss ist schon seit seinem Bestehen heftig in die Kritik geraten, wegen seiner z.T. lebensfremden Entscheidungen oder groben Mängel.

Nun hat dieser Ausschuss entschieden, dass nach der Therapierung im Schlaflabor nur noch eine einmalige Erstkontrolle nach sechs Monaten und danach „bei komplikationslosem Verlauf“ keine weiteren Kontrolluntersuchungen zugelassen werden sollen.

 

Es ist zu bedenken, das ein OSAS-Patient i.d.R. sein Leben lang nächtlich mit einem CPAP-Gerät atmen muss und da müssen regelmäßige Kontrollen durchgeführt werden (um u.a. auch Komplikationen festzustellen), über den Zeitraum lässt sich sicherlich streiten, aber nicht über grundsätzliche Nachkontrolle im Schlaflabor. Mit diesem Beschluss ist unserer Meinung nach, aber auch nach Meinung der wissenschaftlichen Gesellschaften wie dem DGSM, der deutschen Gesellschaft für Pneumologie, sowie des Berufsverbandes der Pneumologen, eine optimale Versorgung der Patienten nicht mehr gewährleistet.

Das Zustandekommen dieser Regelung ist abenteuerlich, so sind die wissenschaftlichen Gesellschaften nicht gehört worden, noch sind evidenzbasierende medizinische Erkenntnisse im vollen Umfang berücksichtigt.

Die Bundesgesundheitsministerin hat als einzige die Möglichkeit, diese Entscheidung zurückzuweisen. Wenn der Beschluss veröffentlicht wird, ist er absolut verbindlich.

Die Selbsthilfeverbände haben sich an einen Tisch gesetzt und eine gemeinsame Resolution an das Bundesgesundheitsministerin geschrieben, indem sie aufgefordert wurde, diese Regelung zurückzuweisen.

Wir möchten auch Sie bitten im Rahmen Ihrer Möglichkeiten und Kontakten zu den Politikern gegen diesen Beschluss zu protestieren. Es wurde schon ernsthaft erwogen, öffentliche Proteste (Schlafapnoiker auf die Strasse!) durchzuführen.

Wir denken, wenn jeder Einzelne an diesem Thema im Rahmen seiner Möglichkeiten arbeitet, dass das auch bei den Entscheidungsträgern Wirkung zeigen müsste.  

Wer sich mehr für dieses Thema interessiert, kann im Internet unter www.schlafmedizin-koeln.de  weitere Informationen bekommen.

Verantwortlich für dieses Vorwort Holger Junge

 

Wir haben wieder für Sie interessante Themen rund um den Schlaf, insbesondere aber Schlafstörungen zusammengetragen und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Ihr Redaktions-Team vom regionalen Internetportal "www.Schlafmedizin-Koeln.de "

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Schnarchen kann zu Impotenz und Herzinfarkten führen
Mannheim (dpa) - Schnarchen kann nach Angaben von Ärzten zu Impotenz führen und das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen erhöhen. Etwa fünf Prozent der 40 Millionen Schnarcher in Deutschland müssten behandelt werden. Schnarchen sei nicht nur ein soziales Problem in den Schlafzimmern, sagte der Direktor der Hals-Nasen-Ohren-Klinik am Universitätskrankenhaus Mannheim, Prof. Karl Hörmann. Nach Angaben der Deutschen Fortbildungsgesellschaft der HNO-Ärzte bedeutet jeder Schnaufer für Schnarcher Atemnot, weil beim Einatmen nicht genügend Luft in die Lunge gelangt. Der Körper reagiere darauf mit Panik. Deshalb seien Schnarcher morgens entkräftet und unkonzentriert. Bei Männern könnten auch Erektionsstörungen die Folge sein. Zudem erhöhe der Sauerstoffmangel das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten, sagte Hörmann. Besonders betroffen sind Männer mit Übergewicht. Frauen werden dagegen erst in den Wechseljahren im Schlaf lauter, weil sich die Hormone umstellen. Um den gefährdeten Schnarchern zu helfen, müssen Ärzte teilweise Tests in Schlaflabors machen. Unter anderem mit Gewichtabnahme, kleinen Operationen oder speziellen Masken könne das Schnarchen überwunden werden, sagte Hörmann.  (29.10.2004   dpa)

 

Rückenlage beim Schlafen senkt Risiko des plötzlichen Kindstods  

Berlin (AFP) - Die Gefahr des von vielen Eltern gefürchteten Plötzlichen Kindstods kann durch einige einfache Regeln reduziert werden: richtige Schlafbedingungen wie die Rückenlage, zum Zudecken ein Schlafsack und keine Bettdecke sowie Schutz vor Überwärmung des Säuglings. Wichtig sei zudem der Verzicht der Mutter auf das Rauchen während und nach der Schwangerschaft sowie das Stillen des Kindes in den ersten Lebensmonaten, heißt es in einer am Montag in Berlin vom Bundesforschungsministerium veröffentlichten Studie. "Mit den vorliegenden Erkenntnissen können die Risiken für den Plötzlichen Säuglingstod deutlich gesenkt werden", erklärte Ressortchefin Edelgard Bulmahn.  Jedes Jahr sterben in Deutschland fast 400 Säuglinge den Plötzlichen Kindstod, der sich durch keinerlei Vorzeichen ankündigt. Der Studie zufolge sind die bedeutendsten vermeidbaren Risikofaktoren Schlafen in Bauchlage und Schlafen im Bett der Eltern, wenn die Mutter Raucherin ist. In diesen Fällen ist das Risiko, sein Kind morgens nur noch tot aufzufinden, sechsmal höher als normal. Rauchen während der Schwangerschaft bedeutet ein dreifaches Risiko, das Nicht-Stillen des Säuglings ein 2,7-faches Risiko. Das größte Gefahrenpotential kann allerdings nicht von den Eltern beeinflusst werden: Frühgeburten haben der Studie zufolge ein zehnfaches Risiko, den Plötzlichen Säuglingstod zu sterben. An der vom Bundesministerium finanzierten interdisziplinären Untersuchung beteiligten sich 17 Universitäten und zwei regionale Institute. Sie analysierten bis zum Oktober 2001 fast 500 plötzliche und unerwartete Todesfälle von Säuglingen im ersten Lebensjahr und verglichen sie mit den Daten von über 1.100 gesunden Kontrollkindern.    (Yahoo! 11. Oktober 2004)

 

Schlafstörungen: Psychotherapie besser als Pillen   
BOSTON. Einschlafstörungen jüngerer Menschen lassen sich durch eine kognitive Verhaltenstherapie besser und nachhaltiger beheben als durch die Gabe von Medikamenten. Zu diesem Ergebnis kommt eine randomisierte placebokontrollierte Studie in den Archives of Internal Medicine (2004; 164: 1888-1896).
Nach Angaben von Gregg Jacobs und Mitarbeitern der Klinik für Schlafkrankheiten an der Harvard-Universität in Boston handelt es sich um die erste Studie dieser Art. Dies ist überraschend, da Schlafprobleme weit verbreitet sind. Etwa sieben Prozent der deutschen Bevölkerung sollen unter einem nicht-erholsamen Schlaf leiden, zu dem auch die Einschlafstörung gehört. Hier werden häufig kurz wirksame Hypnotika eingesetzt, von denen der Wirkstoff Zolpidem, ein Benzodiazepinrezeptoragonist, die auch in Deutschland am häufigsten verordnete Substanz ist.
Die kognitive Verhaltenstherapie (CBT) besteht aus der Beratung der Patienten, die einerseits lernen sollen, welche Faktoren bei ihnen möglicherweise die Schlafstörungen auslösen. Andererseits werden gewisse Techniken vermittelt, mit deren Hilfe “kognitive Blockierungen” gelöst werden sollen, die die Patienten am Einschlafen hindern. Die Patienten lernen, sich im Bett zu entspannen, ängstliche und grüblerische Gedanken durch positive zu ersetzen. Sie sollen sich bei nächtlichem Wachliegen auf angenehme und beruhigende Gedankenbilder konzentrieren lernen.
Das klingt banal, ist aber durchaus wirksam, wie die aktuelle Studie zeigt, an der 63 Patienten jüngeren bis mittleren Alters teilnahmen. Sie wurden auf drei Gruppen randomisiert. In einem Ast erhielten sie eine CBT, im zweiten Ast wurde ihnen Zolpidem verordnet und im dritten Ast erfolgte eine Kombination aus beiden Ansätzen.
Die Schlafqualität wurde anhand von Schlaftagebüchern kontrolliert, in denen die Probanden Dauer und Qualität des Schlafes festhielten. Dies taten sie einmal in der Mitte der achtwöchigen Behandlung, in der sie Zolpidem (oder Placebo) in der vollen Dosis erhielten, sowie gegen Ende der Behandlungsphase, in der sie das Medikament langsam absetzten.


Primärer Endpunkt war die Dauer der Einschlafphase. Sie wurde in der Mitte der Studienphase durch die CBT um 44 Prozent gesenkt. Eine Kombination mit dem Hypnotikum ergab keine weitere Verbesserung. Die Pharmakotherapie allein verkürzte die Einschlafphase um 29 Prozent. Der Placeboeffekt lag bei 10 Prozent. Am Ende der Studienphase war die Wirkung der CBT sogar noch angestiegen. Die Einschlafphase war jetzt gegenüber den Werten vor der Therapie um 52 Prozent gesenkt, während die Wirkung der Schlaftabletten nachließ, da sie langsam abgesetzt wurden.
Jacobs und Mitarbeiter wollten durch dieses spezielle Design jedoch deutlich machen, dass eine einmalige CBT im Gegensatz zu den Schlaftabletten eine nachhaltige Wirkung hat. Sie hält auch nach dem Ende der psychologischen Beratung an, während die Schlaftabletten immer wieder von neuem verschrieben werden müssen

(Ärzteblatt 29. September 2004)

 

Hohe Unfallkosten durch Schlafapnoe-Patienten                                                                             

Auf dem Europäischen Atemwegskongress in Glasgow haben US-Forscher wieder bekräftigt, dass eine geeignete Behandlung der Schlafapnoe helfen würde viele Verkehrsunfälle zu vermeiden. In den USA sind Patienten mit Schlafapnoe bei jährlich etwa 810 000 Verkehrsunfällen mit 1400 Todesopfern beteiligt, so die Forscher. Nach ihren Schätzungen ließen sich etwa 560 000 dieser Unfälle und etwa 980 Todesopfer vermeiden, wenn die Schlafapnoe-Patienten behandelt würden. Der Schaden, den Unfälle aufgrund von Schlafapnoe verursachen, wird der US-Studie zufolge für die Vereinigten Staaten auf jährlich etwa 13 Milliarden Euro beziffert. Die Hälfte dieser Summe könne vermieden werden, wenn die Betroffenen nachts mit CPAP beatmet würden, wobei die Behandlungskosten in der Berechnung schon berücksichtigt wurden. Dies berichteten Dr. Alex Sassani und Dr. Terence Davidson von der Universität von Kalifornien in San Diego. Frühere Studien zu diesem Thema hatten bereits mehrfach ergeben, dass Autofahrer mit Schlafapnoe ein siebenfach erhöhtes Unfallrisiko haben und dass etwa 15 bis 20 Prozent der Verkehrsunfälle auf das Konto von Schlafapnoe-Patienten gehen. In Deutschland sind nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin etwa  800 0000 Menschen aufgrund einer Schlafapnoe behandlungsbedürftig – meist Männer im Alter von 30 bis 70 Jahren. (Quelle: Ärztezeitung online)

   

Christoph Schraivogel im Gespräch mit Prof. Dr. Dieter Riemann, Freiburg

Wann sich der ganze Schrecken verliert
Über Schlafstörungen, Depressionen, Alkohol und die Frage der Kreativität

Freiburg. Das Thema "Gehirn und Schlaf" lockte rund 1000 Besucher in den Breisgau. Geladen hatte die "Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin" (DGSM) zu ihrer jährlichen Tagung vom 23. – 25. September 2004 in die Räume der Universität Freiburg. Es kamen Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen, MTAs, Krankenschwestern, Mitarbeiter aus Schlaflaboren, Vertreter der Selbsthilfegruppen, Journalisten und vereinzelt betroffene Patienten. Schraivogel hatte dort Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem diesjährigen Tagungsleiter, Prof. Dr. Dieter Riemann. Den ganzen Bericht können Sie hier lesen:  http://www.schlafkampagne.de/infos/Interview-Riemann.php

 

Warum wir im Schlaf unsere Probleme lösen
Vom Lernen, Merken, Auswählen und Vergessen

Freiburg. Er avanciert gerade zum neuen Shooting-Star der Schlafforscher-Szene: Prof. Dr. Jan Born und sein Team aus Lübeck genießen derzeit ein Medienecho wie es das in dieser Form lange nicht mehr gegeben hat. Was das Team um Born nun wissenschaftlich belegen und auch weitgehend erklären kann, ist das, was der so genannte gesunde Menschenverstand schon lange zu wissen glaubt: Das Gedächtnis des Menschen festigt sich im Schlaf. Der Geist des Menschen findet über Nacht im Tiefschlaf eine neue Ordnung. Probleme und Konflikte lösen sich über Nacht fast wie von allein.  Den ganzen Bericht können Sie hier lesen:   http://www.schlafkampagne.de/infos/Interview-Prof-Dr-Jan-Born.php  

 

Leben zur falschen Zeit: Gestörte Zyklen und ihre Therapie
Schlafstörungen: Nicht jeder hat mit der inneren Uhr zu tun. Aber wenn Bio-Rhythmen aus dem Takt geraten, ist schlechter Schlaf meist erstes Warnsignal. Man sollte viel ans Tageslicht gehen und sich bewegen. Abends sollte man wenig aktiv sein. Dadurch findet die innere Uhr leichter den richtigen Takt.
Schichtarbeit: Vor allem Wechselschichten lösen Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Krankheiten, innere Unruhe und Infektanfälligkeit aus. Chronobiologen versuchen, mit Lichttherapie und Melatonin die Rhythmen zu normalisieren. Schichten sollten im schnellen Wechsel von früh nach nachts rotieren.
Jetlag: Man sollte sich für die Eingewöhnung an eine neue Zeitzone etwa so viele Tage Zeit lassen, wie man um Stunden versetzt worden ist. Westflüge werden meist besser vertragen, weil es leichter fällt, die Uhr zurück- statt vorzustellen. Zwei bis fünf Milligramm Melatonin, die ersten Tage nach der Ankunft vor dem Zubettgehen, sollen die Umstellung erleichtern.
Sommerzeit: Die Zeitumstellung macht vielen Menschen Probleme, und die Menschen bekommen falsche Lichtsignale, weil sie abends zu lange Tageslicht ausgesetzt sind. Das verzögert ihre biologischen Rhythmen  Hamburger Abendblatt Online 28.10.2004

 

Wie tickt eigentlich der Mensch?
24 Stunden im Leben des menschlichen Körpers. Forscher haben untersucht, was genau wann in uns geschieht. Von Martin Pütter
London - Um Mitternacht beginnen bei den meisten Frauen die Wehen, um 6 Uhr morgens ist bei Mann und Frau die Fruchtbarkeit am höchsten, um 4 Uhr nachmittags wachsen die Nägel am schnellsten - Stunde um Stunde regeneriert sich der Körper selber. Das medizinische Fachgebiet, das sich damit befasst, heißt Chronotherapeutik - die Auswirkung von Behandlungen zu gewissen Tageszeiten.
Dr. Michael Smolensky vom Hermann Hospital in Houston (Texas) und sein Team haben herausgefunden, dass mehr als 30 Krankheiten effizienter behandelt werden könnten, wenn die Tageszeit berücksichtigt wird. So sollten etwa Mittel zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs am besten um 4 Uhr morgens verabreicht werden. Dann sei die Zahl der Enzyme zum Schutz gesunder Zellen am höchsten, und höhere Dosen können gegeben werden. Dr. Smolensky hat untersucht - und zugespitzt dargestellt -, was genau wann im menschlichen Körper geschieht. Ein Ablauf, der von der Zeitumstellung am kommenden Wochenende wieder einmal ein wenig durcheinander gebracht wird:

MITTERNACHT: Die Haare wachsen, bei den meisten schwangeren Frauen beginnen die Wehen, wegen des höchsten Ausstoßes des Hormons Progesteron.
1.00 Uhr: Gichtkranke haben die schlimmsten Anfälle - die Konzentration der Urinsäure ist am höchsten.
2.00 Uhr: Das Hormon Vasopressin unterdrückt Blasenaktivität, um mitten in der Nacht den Gang aufs Klo zu vermeiden.
3.00 Uhr: Asthma-Leidende haben ihre schlimmsten Anfälle - Adrenalin und entzündungshemmende Hormone sind am niedrigsten Punkt, Atemwege verengen sich (dagegen helfen Vitamin B und C vor dem Schlafengehen).
4.00 Uhr: die größte Wahrscheinlichkeit des Todes - laut Harvard Medical School wegen des Tiefpunkts des Blutdrucks.
5.00 Uhr: Wachstumshormone (zum Reparieren von Zellen und Verstärken der Knochen) werden ausgestoßen. Nachtschichtarbeiter sind dann am wenigsten konzentriert, weil Melatonin (weckt den Wunsch zum Schlafen) dann am höchsten ist.
6.00 Uhr: Die Fruchtbarkeit ist am höchsten.
7.00 Uhr: Alle Glieder fühlen sich steif an - weil entzündungshemmende Hormone auf dem Tiefstand sind. Darum haben Rheumakranke um diese Zeit die schlimmsten Anfälle.
8.00 Uhr: Blutdruck und Temperatur steigen, Schub des Hormons Cortisol: Das birgt die größte Gefahr einer Herzattacke.
9.00 Uhr: Das Verdauungssystem ist in Höchstform - darum ist ein gutes Frühstück so wichtig.
10.00 Uhr: die beste Zeit für Gespräche, Konferenzen, Examen - wacher und aufnahmefähiger werden wir den ganzen Tag nicht mehr.
11.00 Uhr: Das Immunsystem ist am schwächsten, leicht verwundbar.
12.00 Uhr: die höchste Gefahr von Schlaganfällen: Blutdruck auf Höchststand.
13.00 Uhr: Höhepunkt der Urinproduktion: ab aufs Klo.
14.00 Uhr: Unfallgefahr am größten: Wegen Verdauung des Mittagessens sinken Effizienz und Energie - darum wollen wir am liebsten eine Siesta.
15.00 Uhr: Endorphine zum Schutz gegen Schmerz auf höchstem Stand.
16.00 Uhr: Die Nägel wachsen am schnellsten.
17.00 Uhr: Der Griff beim Händeschütteln ist am stärksten.
18.00 Uhr: Der Körper fängt an, müde zu werden, Puls und Blutdruck sinken langsam.
19.00 Uhr: Geruchs- und Geschmackssinn sind am ausgeprägtesten - die beste Zeit für eine leckere Mahlzeit.
20.00 Uhr: Leberenzyme, die Alkohol verarbeiten, steigen an - beste Zeit für ein Bierchen (nach 22.00 Uhr nehmen sie wieder ab).

21.00 Uhr: Die Schmerzempfindlichkeit ist am höchsten.
22.00 Uhr: Immunsystem auf dem Höhepunkt.
23.00 Uhr: am empfindlichsten für Allergien.
23.30 Uhr: Der hohe Melatoninstand macht den Menschen schläfrig, 25 Minuten nach dem Einschlafen folgt der Tiefschlaf.

(Hamburger Abendblatt Online erschienen am 28. Oktober 2004)

 

Fortbildungsveranstaltung für Ärzte und Mitarbeiter der Schlaflabore   

Am 3.11.2004 wurde im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung "Klinische Schlafmedizin"  das Thema „Die Bedeutung des nicht erholsamen Schlafes für die Fahrtüchtigkeit“ behandelt. Frau PD Dr. med. Sylvia Kotterba, Neurologische Klinik Bergmannsheil Ruhruniversität Bochum, konnte den Teilnehmern zum einen die medizinischen Zusammenhänge, aber noch viel wichtiger, auch die rechtlichen und die sozialmedizinischen Aspekte aufzeigen. Ein wichtiges Thema für die Schlaflabore, weil es nicht selten vorkommt, dass bei Berufskraftfahrer und  Menschen mit ähnliche Berufen,  die unter nicht erholsamen Schlaf leiden, wie z.B. der OSAS in einem Zielkonflikte hinsichtlich ihres Arbeitsplatzes kommen. Die rege Teilnahme zeigte, wie wichtig diese Fortbildungsveranstaltungen sind.  Weitere Fortbildungsveranstaltungen sind für 2005 geplant. Interessierte Ärzte oder SL-Mitarbeiter können sich an uns per eMail wenden, wir informieren sie dann über die nächste Weiterbildungsveranstaltung. 

 

Fehlendes Eisen lässt die Beine tanzen  
Studie: Mangel im Gehirn verursacht Restless-Legs-Syndrom

Zu wenig Eisen in Zellen des Mittelhirns könnte eine Ursache des so genannten Restless-Legs-Syndroms (RLS) sein. Der Mangel bringt offenbar die Signalübertragung aus dem Gehirn durcheinander, denn Eisen spielt eine entscheidende Rolle bei der Bildung von Dopamin – einem Botenstoff, der Signale aus dem Gehirn unter anderem an den Bewegungsapparat weiterleitet. Das berichteten Wissenschaftler um James R. Connor vom Penn State College für Medizin in Hershey auf der Konferenz der Gesellschaft für Neurowissenschaften in San Diego.

Die Wissenschaftler hatten einen Teil des Dopamin-Stoffwechsels genauer unter die Lupe genommen: die Produktion und Aktivierung des Enzyms Tyrosin Hydroxylase (TH). Es steuert die Herstellung von Dopamin. Bei Eisenmangel wird es in großen Mengen aktiviert, wie Versuche an menschlichen Zellen und Ratten zeigten. Allerdings bildet sich dadurch nicht wie erwartet mehr Dopamin. Hierzu ist offenbar außer dem Enzym auch Eisen notwendig. Die Zelle bekomme ein Signal, dass Dopamin gebraucht werde, also produziere sie aktives TH, erklärte Connor. Die Aktivität des Enzyms werde aber eingeschränkt, weil Eisen fehlt.
Die Forscher wollen nun die Behandlung von RLS mit der Gabe von Eisen und Dopamin testen, um so die richtige Balance zwischen den beiden Substanzen zu finden. Bisher behandeln Mediziner das RLS meist mit Medikamenten, die ursprünglich gegen Parkinson entwickelt wurden, also dem Körper nur zusätzliches Dopamin liefern.
Das Restless-Legs-Syndrom betrifft fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung, meistens Frauen. Sie leiden unter unangenehmen Kribbeln und ziehenden Schmerzen in den Beinen, bis hin zu einer allgemeinen motorischen Unruhe. Meist treten die Beschwerden gegen Abend und nachts auf und verursachen dadurch Schlafstörungen. (
www.Wissenschaft.de   26.10.2004) 

 

Selbsthilfe SAS-Köln hat sich umstrukturiert

Die vielschichtigen Aufgaben der SAS-Köln und der enorme Ansturm auf die Selbsthilfe machte es erforderlich, dass sich die Selbsthilfe SAS-Köln den neuen Anforderungen anpasst und sich entsprechend aufstellt. Seit einem Jahr sind für die einzelnen Stadtteile  Kölns und Umgebung Ansprechpartner zuständig. Diese sollen den Leiter der Selbsthilfe SAS-Köln, Herrn Herbert Oelmann entlasten. Die neue Struktur regelt die Zuständigkeiten und Aufgaben neu, mit dem Ziel weiterhin wirksam dem Patienten zu helfen.

So sieht die neue Organisationsstruktur aus:

  • SAS-Köln Regionalverband (Leiter Herr Herbert Oelmann)
    • Verwaltung, Koordination der Ortsgruppen
    • Betrieb des Informationsbüro „Patienten informieren Patienten“
    • Programmerstellung
    • Durchführung des Symposium „Kölner Schlafapnoetag“
    • Beratung in Fragen der Schwerbehinderung (Herr Norbert Schulz)
    • Internetauftritt
  •   SAS-Köln Selbsthilfegruppe Köln-rechtsrheinisch, Leiter Herr Edgar Völger
  •  SAS-Köln Selbsthilfegruppe Köln-Innenstadt, Leiter Herr Wilhelm Außem
  •  SAS-Köln Selbsthilfegruppe Köln-linksrheinisch, Leiterin Frau Rita Schumacher
  •  SAS-Köln Selbsthilfegruppe Rhein-Erftkreis, Leiter Herr Holger Junge
  •  Aufgaben der Selbsthilfegruppen:
    • Aufbau und Betrieb der Selbsthilfegruppen
    • Patientenseminare in den jeweiligen Schlaflabore
    • Örtliche Beratungs- und Informationsgespräche
    • Örtliche Veranstaltungen
    • Örtliche Pressearbeit
    • Kontakt mit den örtlichen

  Die Anschriften der Gruppenleiter können Sie dem Internet und unserem Programm „Patientenseminare“ entnehmen.

 

Warum schlafen wir?

Schlafen scheint selbstverständlich, und doch ist weitgehend ungeklärt, wozu wir diesen geheimnisvollen Zustand brauchen. Aus welchem Grund verschlafen wir ein Drittel unseres Lebens? Klar, der Schlaf dient dazu, sich körperlich zu regenerieren. Aber dazu müssten wir ja nicht in einen Zustand der Bewusstlosigkeit fallen. Steckt doch mehr hinter diesem Phänomen? Wer sich für diese Fragen interessiert, kann auf der Homepage vom Bayerischen Rundfunk vieles Wissenswertes erfahren

Bayerischer Rundfunk  http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/artikel/0410/21-schlafforschung/index.xml

 

Das neue Programm für Patientenseminare 2005 ist erstellt

Die neuen Programme werden z.Zt. gedruckt und in den nächsten Wochen verteilt. Im Internet ist das Programm schon jetzt eingestellt (hier klicken). Die Mitglieder des Fördervereins bekommen das Programm zu geschickt, alle anderen können sich das Programm auf den nächsten Patientenseminaren mitnehmen. Das Programm ist umfangreicher geworden.  Der 10. Kölner Schlafapnoetag soll etwas besonders werden, es ist ja ein kleines Jubiläum; 10 Jahre hintereinander einen Schlafapnoetag in der mittlerweile gewohnten Qualität ist schon eine stolze Leistung. Herzlichen Dank an alle Akteure dieser Veranstaltung sagt die Redaktion www.Schlafmedizin-Koeln.de

 

Die Firmen MAP und Resmed gehen zusammen

Die beiden Firmen fusionieren, der Firmensitz von Resmed wird von Mönchengladbach nach München verlegt. Die Selbsthilfe SAS-Köln hat massiv bei beiden Firmen protestiert, was den Service und die Erreichbarkeit der Firmen angeht. Die Firmen haben eingesehen, dass bei allen wirtschaftlichen Überlegungen der Patient letztendlich zufrieden stellend versorgt werden muss und das kann nicht zentral von München aus erfolgen. Es wurde in Aussicht gestellt, mit Beginn des Jahres 2005 eine patientenfreundliche Lösung zu finden (uns hat man vorab das Konzept verraten, wir dürfen es aber noch nicht publizieren. Wir glauben mit der kommenden Lösung unsere Forderungen erfüllt zu bekommen.  

 

Selbst im Schlaf finden viele keine Ruhe

Das erste ambulante Schlaflabor in der Region Köln-Leverkusen wird in Kürze im Leverkusener Klinikum eröffnet.

Seriöse Schätzungen sehen die Zahl der Menschen, vor allem von Männern, die an einer so genannten Schlaf-Apnoe leiden, bei drei bis fünf Prozent der Bevölkerung. Unter Schlaf-Apnoe werden mehr oder minder langen Atempausen verstanden, die im Gefolge andauernden Schnarchens entstehen. Als längst gesichert gilt der kausale Zusammenhang einer solchen Apnoe mit nachfolgenden und schwer wiegenden Gesundheitsstörungen wie Bluthochdruck - bis hin zu Schlaganfall und Herzinfarkt. Was kaum verwundert, wenn man sich die Auswirkungen eines Atemstillstands vor Augen führt.

„Das ist im Grunde nichts anderes als ein Erstickungsanfall“, erläutert der Schlebuscher Lungenfacharzt und Allergologe Dr. Manfred Thönes. Wenn beim Schnarchen der Atemweg blockiert werde, mobilisiere der Körper Adrenalin in Höchstdosen. „Dem System wird ja akute Lebensgefahr signalisiert.“ Die Adrenalinschübe wiederum bewirken eine oftmals bedrohliche Steigerung des Blutdrucks und der Pulsfrequenz. Thönissen: „Der Körper, der beim Schlafen entlastet werden und sich ausruhen sollte, kommt somit nicht zur Ruhe.“ Die noch vergleichsweise harmlosen Folgen dessen können erhebliche Leistungseinschränkungen auch tagsüber im Beruf, in der Familie und im sozialen Umfeld sein, weil Gereiztheit und Stimmungsschwankungen bei den Betroffenen zunehmen und ebenso das Kurzzeitgedächtnis eingeschränkt werden kann. Weitaus schlimmere Konsequenzen kann die ebenfalls mit einer Schlaf-Apnoe einhergehende Tagesmüdigkeit mit Einschlafneigung („Sekundenschlaf“) haben, weil sich zumal bei Kraftfahrern das Unfallrisiko dramatisch erhöht. „Viele Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang“, weiß Thönes, der auch Verkehrsmediziner ist, „haben ihre Ursache in einer Schlaf-Apnoe.“

Zur Diagnose dieser Erkrankung wird deshalb zumeist von Schlafmedizinern, in der Regel Lungenfachärzten, eine so genannte „orientierende Schlafmessung“ zu Hause mit einem kleinen tragbaren Messgerät durchgeführt. Bestätigt sich der Verdacht einer Schlaf-Apnoe, erfolgt die weitere Untersuchung und Behandlung im Schlaflabor. Dazu mussten Patienten bisher stationär für zwei bis fünf Tage im Krankenhaus aufgenommen werden.

In Ergänzung zu solch einer stationären Behandlung wird nun am 30. Oktober, im Klinikum Leverkusen - als erste Einrichtung dieser Art im Raum Köln-Leverkusen - ein ambulantes Schlaflabor eröffnet. Die betroffenen Patienten verbringen dort nur eine Messnacht und können am nächsten Morgen sofort wieder heimkehren oder sogar an ihren Arbeitsplatz gehen. Zumeist entfällt somit sogar eine Krankschreibung, und die Klinik-Tagesgebühr fällt ebenfalls nicht an.

Zwar könne im ambulanten Schlaflabor, meint dessen künftiger Leiter Thönes, nicht die individuelle Schlafatmosphäre des Einzelnen erreicht werden, „aber wir bemühen uns um eine eher gemütliche Umgebung“. Selbst gegen das Glas Wein als gewohnten Schlummertrunk gebe es „keine Einwände“. (Kölner Stadtanzeiger ) 

 

Anmerkung der Redaktion.

Wir hören immer wieder den Begriff der ambulanten Messungen oder ambulantes Schlaflabor. Die Begriffe sind verwirrend, denn ein Schlaflabor ist doch eigentlich eine stationäre Einrichtung, oder sind die Begriffe nur ein neuer Wein in alten Schläuchen?  

Wir wollten gerne wissen, was konkret die Definitionen sind und haben Herrn Dr. Beier vom SMZ in Köln-Merheim gebeten uns die Begriffe zu erläutern und richtig zu stellen. Hier die Antwort:

 

Ambulante oder stationäre Schlafmedizin?

Bei stationärer Untersuchung oder Behandlung „liegt“ der Patient nach bisheriger Lesart im Krankenhaus. Durchgehend über 24 Stunden wird er dort versorgt, ärztlich und apparativ untersucht und entsprechend seinem Krankheitszustand gepflegt.

Bei ambulanter Untersuchung oder Behandlung lebt der Patient zu Haus in seinem gewohnten Umfeld und sucht bei Bedarf oder zu festgelegten Terminen Praxen oder Institute auf, um dort behandelt oder untersucht zu werden.

Ambulante Schlafmedizin bedeutet, dass Patienten ambulant untersucht werden, das heißt, dass sie zu Hause schlafen und dort eine Messung erfolgt.

Hierfür gibt es erprobte Geräte, welche die Beurteilung von Atmung und Kreislauf, nicht jedoch des Schlafablaufes erlauben.

Geräte zur Erfassung der Schlafstruktur werden nur selten ambulant eingesetzt, da die Kosten hierfür nicht als Kassenleistung anerkannt werden.

Umfassende Untersuchungen des Schlafes und der Atmung und des Kreislauf sind standardisiert als kardio- respiratorische Polysomnographie nur in einem Schlaflabor also nicht ambulant (d.h. nicht zu hause) möglich.

 

Für diese Untersuchung muss apparativ und personell ein Standard gewährleistet sein, um verwertbare Ergebnisse zu erhalten. Zu Hause ist dies nicht darstellbar, da der Patient die Untersuchungssensoren nicht selbstständig anlegen kann, er also von geschultem Personal am Abend aufgesucht werden muss. Die personelle Überwachung ist trotzdem im Verlauf der Untersuchung nicht gewährleistet und es steht keine Videoüberwachung und –Aufzeichnung zur Verfügung.

Versuche mit ambulanter Polysomnographie zeigten eine hohe Anzahl von unbrauchbaren Fehlmessungen, eine durchschnittlich schlechtere Signalqualität.

Eine patientengerechte und auch kostengünstige schlafmedizinische Versorgung erfordert den gezielten Einsatz sowohl ambulanter (zu Hause) als auch stationärer (im Schlaflabor) Untersuchungen.

 

Zur Abklärung entsprechender Beschwerden und bei begründetem Verdacht auf eine relevante Störung sollte die Steuerung des Ablaufes bald in den Händen eines erfahrenen Schlafmediziners liegen, um mit der jeweils adäquaten Methode und ohne Verzögerung zu definitiven Untersuchungsergebnissen zu gelangen.

 

Unser Vorgehen im SMZ Köln Merheim:

Wir erfassen zunächst die ambulante Vordiagnostik und regen gegebenenfalls Ergänzungen an. Vor der „großen“ Polysomnographie im Schlaflabor erfolgt immer eine ausführliche persönliche schlafmedizinische Untersuchung. Hierbei wird der Untersuchungsablauf individuell festgelegt und besprochen. Wenn dies alles vorliegt, kommt der Patient am Abend zur Untersuchung ins Schlaflabor. Dort wird er von geschultem Personal untersucht und überwacht.

Die Messaufzeichnungen werden am Morgen umfangreich ausgewertet.

Dann bieten wir dem Patienten ein ausführliches ärztliches Gespräch an, bei welchem ihm die Messungen erläutert und demonstriert werden.

Wichtig ist dies insbesondere dann, wenn sich aus dem Untersuchungsergebnis Behandlungskonsequenzen ergeben.

Der Erfolg einer späteren Behandlung hängt ganz entscheidend mit davon ab, ob der Patient über seine Befunde sowie über Sinn und Zweck der Behandlungsmaßnahmen selbst adäquat so informiert wurde, dass er die Behandlung als eine Hilfe für seine Schlafstörung annehmen kann.

Der Patient kann am Morgen das Labor verlassen, wenn zum Beispiel seine beruflichen Verpflichtungen dies erfordern. In diesem Fall bieten wir einen späteren Termin zur Befundbesprechung an.

 

Kanonenkugeln und Lieder gegen Schnarchen

Schnarch-Museum in Alfeld dokumentiert skurrile Methoden / Museumsgründer ist Schlafmediziner Josef Wirth

ALFELD (ddp). Wenn im Schlafzimmer der Lärmpegel steigt, ist das für eine harmonische Ehe alles andere als förderlich. Schon so manche übermüdete Frau hat vor den Schnarchattacken des Gatten die Waffen gestreckt und sogar die Scheidung eingereicht. Im Schnarch-Museum im niedersächsischen Alfeld können sich Betroffene, Partner und Interessierte über die Geschichte des zuweilen skurrilen, teils aber auch wissenschaftlich fundierten Kampfs gegen das nächtliche Sägen informieren.

Gründer des Schnarch-Museums ist Josef Wirth. Der 53 Jahre alte ärztliche Leiter des Instituts für Schlafdiagnostik in Alfeld hat das Museum im Februar 2000 eröffnet. Er wolle, dass die Besucher lächelnd hinein- und belehrt hinausgingen, sagt Wirth. Denn vielen sei gar nicht bewusst, dass Schnarchen im schlimmsten Fall eben eine lebensbedrohliche Erkrankung sei, die sogar zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen könne.

Im Kampf gegen die nächtliche Ruhestörung wurden schon vor Jahrhunderten recht abenteuerliche Methoden ersonnen. Schnarchenden Soldaten im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1775 bis 1783) wurde beispielsweise eine kleine Kanonenkugel in die Rückseite der Uniformjacke genäht. Dies sollte sie von der angeblich geräuschfördernden Rückenlage abhalten und die Kampfkraft der Truppe erhalten.

Ende des 19. Jahrhunderts kam es nach Aussagen von Wirth zu einem wahren Boom an Erfindungen. Maulkörbe, Mundprothesen und Kinnbinden bekämpften aber lediglich die Symptome. Die in den Gehörgängen abzubrennenden Ohrkerzen dagegen dürften wohl keinem einzigen Schnarchenden geholfen haben. Zweifel an der Wirksamkeit sind auch bei einem Buch aus den USA der 70er Jahre angebracht. Die darin enthaltenen Lieder sollten angeblich die Muskulatur des Singenden besonders stärken und ihn so vom Schnarchen kurieren.  

Mit dem Siegeszug der Elektrizität wurden viele neue Gerätschaften zur Schnarchbekämpfung entwickelt. Elektrische Geräte am Handgelenk oder unter dem Kopfkissen reagieren auf Körperschwingungen oder akustische Signale und lösen durch Rüttelbewegungen einen Positionswechsel des Schlafenden aus - sozusagen als elektronischer Ersatz für die Knüffe der genervten Ehefrau. Effektiver und gesünder ist hingegen der Einsatz einer Atemmaske, die an einen Kompressor angeschlossen wird. Das Gerät sorgt dafür, dass die oberen Atemwege ständig offen gehalten und so gefährliche Atemaussetzer vermieden werden.

Auch operativ rücken Ärzte heutzutage dem Schnarchen zu Leibe. Zum Teil werden die Mandeln entfernt oder wird das Zäpfchen gekürzt. Auch dies sei jedoch keine endgültige Lösung, da das Schnarchen meist nach einer gewissen Zeit erneut auftrete. Dauerhaft wirkende Therapien gebe es nach wie vor nicht, sagt der Schlafforscher. Dafür seien die Ursachen einfach zu vielfältig. Stress, Rauchen, Alkohol oder anatomische Merkmale wie ein zu langes Zäpfchen und ein zu weicher Gaumen könnten einen Menschen zum Schnarchen bringen. Deshalb müssten sich die Mediziner auch heute noch in erster Linie auf die Bekämpfung der Symptome konzentrieren.

Wenn das Schnarchen nicht gerade krankhafte Züge annimmt, ist es Wirth zufolge eigentlich ein ganz natürliches Produkt der menschlichen Evolution. Das Schnarchen habe in Urzeiten wilden Tieren signalisiert, dass wehrhafte Männer zum Schutz der Stammesfrauen anwesend sind. Zum Leidwesen vieler geplagter Ehefrauen hat die Evolution bis heute leider nicht auf das Aussterben von Säbelzahntiger und Höhlenlöwe reagiert.

www.schnarchmuseum.de

 

Pergolid am Abend vertreibt Zucken und Kribbeln in den Beinen

Nutzen des Dopaminagonisten bei Restless Legs Syndrom bestätigt / Studie über ein Jahr

GÖTTINGEN (bib). Mißempfindungen und Bewegungsunruhe der Beine bis hin zum Drang aufzustehen können Patienten mit Restless Legs Syndrome (RLS) den Schlaf rauben. Eine abendliche Dosis des Dopaminagonisten Pergolid kann die Symptome deutlich vermindern, hat eine neue Studie ergeben.

Wie Dr. Claudia Trenkwalder aus Kassel berichtet, erhielten in der PEARL-Studie (Pergolide European Australian RLS Study) 100 RLS-Patienten in einer ersten Studienphase über sechs Wochen täglich 0,25 bis 0,75 mg Pergolid (in Deutschland etwa als Parkotil® erhältlich) oder Placebo. Wer sich dann auf einer Symptomskala stark oder sehr stark verbesserte, blieb bei seiner Therapie (Verum oder Placebo). Wer nicht ansprach, erhielt offen kontrolliert Pergolid. Die Therapie wurde dann über ein Jahr fortgesetzt (Neurology 62, 2004, 1391).

In den ersten sechs Wochen verringerte sich die Zahl der starken nächtlichen Extremitätenbewegungen deutlich um durchschnittlich 12,6 pro Stunde, unter Placebo nur um 3,6. Der Anteil der Schlafzeit an der im Bett verbrachten Zeit verbesserte sich mit Pergolid leicht um 11 Prozent, mit Placebo um 6 Prozent. Nach Angaben aus Schlaftagebüchern der Patienten hatte sich aber der Schlaf mit Pergolid subjektiv deutlich gebessert.

Nach der Patient Global Impression Skala (PGI) sprachen 68 Prozent der Patienten auf die Pergolid-Therapie an, aber nur 15 Prozent auf Placebo. Ein Ansprechen wird definiert, wenn auf der PGI-Skala ein Wert von 6 (der Zustand hat sich stark verbessert) oder 7 (sehr stark verbessert) erreicht wird. Die Linderung der RLS-Symptome mit Pergolid blieb über die gesamte Studiendauer erhalten und war auch bei den Patienten nachweisbar, die in der zweiten Phase auf Pergolid umgestellt wurden.

In Punkto Verträglichkeit gab es unter Pergolid öfter Übelkeit und Kopfschmerzen. Neun Patienten brachen diese Therapie wegen unerwünschter Wirkungen ab.

(Ärzte Zeitung, 19.07.2004)

 
Dicke Gefäßwände bei Schlafapnoe
Neben Patienten mit Arteriosklerose haben auch Patienten mit Schlafapnoe besonders stark sklerotische Gefäßwände. Das haben zwei Forscherteams auf dem Europäischen Atemwegskongress in Glasgow berichtet. Bei Patienten ohne Schlafapnoe seien die zwei inneren Wandschichten der Halsschlagarterie zusammen im Schnitt 0,67 mm dick gewesen, bei solchen mit Schlafapnoe waren es 0,83 mm. Dies bestätigt einmal mehr die bereits früher von Dr. Schulz an der Universitätsklinik in Giessen durchgeführten Untersuchungen, die die Vermutung nahe legen, dass die Schlafapnoe die Arteriosklerose fördert.
(Quelle: Ärztezeitung online)

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 vom 27.03.2004

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Liebe Leserin,

lieber Leser,

die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, auch in diesem Jahr wollen die Veranstalter des  9. Kölner Schlafapnoetag ein interessantes und spannendes Symposium auf fachlich hohem Niveau anbieten. Weiteres zu dieser Veranstaltung lesen Sie bitte in diesen Newslettern
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Wir stellen erfreut fest, dass das Thema Schlafmedizin in Köln bei den Medizinern, in den Krankenhäusern und Krankenkassen, aber auch in der Öffentlichkeit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Auswirkungen eines "nicht erholsamen Schlafes" sind erdrückend.  Man kann heute schon von Kunstfehlern sprechen, wenn bei der Diagnose bestimmter Erkrankungen, nicht ausgeschlossen wird, ob die Ursache der Erkrankung durch einen "nicht erholsamen Schlaf" begründet ist.  Folgerichtig werden die Kapazitäten in der Schlafmedizin wegen der großen Inanspruchnahme erweitert werden müssen, damit auch die zum Teil unsäglich langen Wartezeiten für eine Untersuchung in einem Schlaflabor verkürzt werden können.
 
Wir hoffen, Ihnen auch dieses Mal wieder interessante "News" zu überbringen.  Aktuelle Informationen erhalten Sie auch im Internet, auf unseren Seiten:  www.Schlafmedizin-Koeln.de

Ihr Redaktion-Team vom regionalen Internetportal "www.Schlafmedizin-Koeln.de
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Mini-Jet-lag durch die Sommerzeit, am Sonntag werden die Uhren vorgestellt / Innere Uhr kommt aus dem Takt

HAMBURG (dpa). Der Sommer beginnt zumindest dem Kalender nach am kommenden Sonntag. Bereits zum 25. Mal werden die Deutschen dann ihre Uhren eine Stunde vorstellen. Was jedoch einst unter dem Eindruck der Ölkrise als Beitrag zur Energieersparnis gedacht war, ist mittlerweile eher lieb gewonnene Tradition. Das vergangene Vierteljahrhundert hat gezeigt: Die Sommerzeit beschert uns längere Tage und eine verwirrte innere Uhr - Strom spart sie nicht.

Dabei klang die Idee logisch: Die Sommerzeit wurde laut Zeitgesetz von 1978 zur besseren Ausnutzung der Tageshelligkeit eingeführt. Für Unternehmen und Haushalte sollte eine Stunde mehr Tageslicht gewonnen und Strom für Beleuchtung gespart werden. Ein Trugschluss: "Was abends an Licht gespart wird, wird morgens mehr verheizt", sagt Thomas Hagbeck vom Umweltbundesamt.

Bemerkbar macht sich die Umstellung dagegen beim Menschen. Der Organismus erfährt eine Art Mini-Jetlag, aber unter erschwerten Bedingungen, erklärt der Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums der Universität Regensburg, Jürgen Zulley. Zwar gehe nur eine Stunde verloren, anders als beim Reise-Jetlag verändere sich aber die Umwelt nicht mit.

Der inneren Uhr fehlen dadurch wichtige Signale für die Umstellung. Besonders problematisch sei dies in den ersten zwei Tagen. Da passieren nach Ansicht Zulleys mehr Autounfälle als sonst. Der Körper sei einfach noch nicht auf wach gestellt.

Die Landwirtschaft hat sich nach anfänglichem Widerstand mit der Sommerzeit angefreundet. Die Befürchtung, dass es Probleme in der Milchproduktion gebe, bestätigte sich nicht. Zwar könne der Melkrhythmus durch die verlorene Stunde gestört werden, sagt Anni Neu vom Deutschen Bauernverband. "Die Tiere haben eine Stunde weniger Zeit, Milch zu produzieren." Das Problem sei aber mittlerweile gelöst: Die Bauern verteilten die Zeitverschiebung auf mehrere Tage und passten so die Melkzeiten schrittweise an.

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Wie gut haben Sie heute geschlafen?
 
Die Antwort auf diese Frage entscheidet ganz wesentlich über Ihre Gesundheit. Nur wer gut schläft – und das heißt vor allem erholsam –, ist körperlich und geistig voll leistungsfähig und bleibt zudem auf lange Sicht gesund. Gestörter Schlaf ist dagegen ein ernsthaftes gesundheitliches Problem. Chronisch gestörter Schlaf führt zu schweren Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz- oder Magen-Darm-Krankheiten oder Depressionen. Auch unser Immunsystem agiert gegen Krankheiten erfolgreicher, wenn wir uns genügend Schlaf gönnen. Und so grundlegende menschliche Fähigkeiten wie Intelligenz oder Kreativität sind munter und ausgeruht sehr viel ausgeprägter. Um so mehr besorgt es, dass ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland die Frage nach dem guten Schlaf nur mit einem „Nein“ beantworten kann. Zehn Prozent leiden unter so starken Schlafstörungen, dass sie einer Behandlung bedürfen. Häufig aber wird Schlaf in unserer Gesellschaft noch als verzichtbar eingestuft und damit weit unter seinem tatsächlichen Wert. Häufig wird bei Schlafstörungen viel zu schnell zu Medikamenten gegriffen. Schlafmittel, für die, die nicht einschlafen können, oder Aufputschmitteln oder Drogen für die, die nicht einschlafen wollen. Grundsätzlich aber ist bei Schlafstörungen, insbesondere bei chronischen, immer auch an nicht-medikamentöse Interventionen zu denken. So kann zum Beispiel auch eine apparative Versorgung mit einem Schlafapnoe-Gerät den Gesundheitszustand der Menschen positiv beeinflussen, die wegen schlafbezogenen Atemstörungen nachts nicht erholsam schlafen können. Richtig und erholsam zu schlafen kann man aber auch erlernen. So werden in Köln auch verschiedene Kurse des so genannten "Schlaftraining" angeboten, das auf wissenschaftliche Erkenntnisse basiert und mit guten Ergebnissen bei Ein- und Durchschlafstörungen erfolgreich angewandt wird.

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9. Kölner Schlafapnoetag am Mittwoch, den 16.6.2004
 
Das Programm für den 9. Kölner Schlafapnoetag, der am Mittwoch, den 16.6.2004 von 14:00 - 20:00 Uhr stattfindet, steht.
 
Das Schwerpunktthema ist dieses Jahr die Übermüdung des Menschen. Eine Folge der Übermüdung ist der Sekundenschlaf bei monotonen Tätigkeiten, wie zum Beispiel beim Autofahren auf der Autobahn oder Landstraßen, das Arbeiten am Fließband oder am Bildschirm. Die z.T. grausamen Folgen des Sekundenschlaf beim Autofahren werden uns (in letzter Zeit sehr häufig) in der Tagesschau und Presse deutlich gemacht, wenn wir die Bilder der schrecklichen Busunfälle sehen.
 
Der Deutschen Verkehrssicherheitsrat wird zu Beginn des Symposium über die Dimensionen, Häufigkeit und die Anstrengungen referieren, die unternommen werden um die Folgen des Sekundenschlaf zu reduzieren.  In weiteren Referaten werden Schlafmediziner die Bedeutung des Schlafes auf die Gesundheit verdeutlichen und die Fragen abhandeln  "Ausgeschlafen? Möglichkeiten zur Messung der Schläfrigkeit (Vigilanz).  Schlaflosigkeit, was ist krankhaft, was kann ich tun?"  
In dem Hauptvortrag wird Herr Professor Dr. Jürgen Zulley auf die Ursachen und Zusammenhänge von Übermüdung und Sekundenschlaf eingehen. Einen großen Anteil an den nicht erholsamen Schlaf haben die schlafbezogenen Atemstörungen, der Schlafapnoe. Auf diese Krankheit, der Diagnostik und den Therapiemöglichkeiten beziehen sich die weiteren Referate der Schlafmediziner aus den Kölner Schlalaboren. Frau Dr. Sedelmeier. Ärztin aus Köln wird wieder durch den Nachmittag moderieren. Begleitet wird das Symposium von einer Ausstellung der Hersteller von Diagnose- und Therapiegeräten. Hier können sich die Besucher über den Stand der Technik und Neuentwicklungen informieren. Die Vertreter der Schlaflabore und der Selbsthilfe stehen zusätzlich für Fragen und Anregungen zur Verfügung. 
Zu diesem Symposium sind wieder Ärzte, interessierte Patienten und diesmal speziell zum Thema, Vertreter der Autoindustrie, der Kraftfahrer- und Busverbände, des ADAC, des TÜV und der Polizei herzlich eingeladen.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Veranstaltet wird das Symposium im Hörsaal der Reha Nova, auf dem Gelände der Kliniken der Stadt Köln in Köln-Merheim (Ausschilderung beachten).
 
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Schlafmedizinisches Zentrum Köln-Merheim ist umgezogen

endlich ist es geschafft, nach über 10 Jahren unter teilweise sehr beengten Verhältnissen auf der ersten Etage, konnte das Schlafmedizinische Zentrum in Köln-Merheim in das Erdgeschoss umziehen. Schluss mit den beengten Verhältnissen, mit dem Mangel an Messplätzen. Durch die Anordnung der Messplätze und Funktionsräume konnten die Abläufe verbessert werden. Der Leiter des Schlafmedizinischen Zentrum Oberarzt Dr. Jürgen Beier, hat die Planung sehr gründlich vorangetrieben, er war sich auch nicht zu schade, dort wo es mal mit den Handwerkern nicht so klappte,  als "Bauleiter" zu betätigen . Auch die Selbsthilfe SAS-Köln wurde in Planungsarbeiten einbezogen. Viel Wert wurde auch darauf gelegt, dass der Patient während seines Aufenthaltes sich sehr ausführlich über seine Krankheit, der Therapie und der Vorteile einer guten Compliance informieren kann. Das Schlafmedizinische Zentrum wurde aus diesem Grunde von der Selbsthilfegruppe zum bundesweiten Pilotprojekt " das Patientenfreundliche Krankenhaus" als Modell für eine Fachabteilung angemeldet.
Wir beglückwünschen das Team von Herrn Dr. Beier zu den neuen Räumen.  
 
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Gesundheit: Doppelte Gegenmaßnahme

Rückenlage und Rauchverzicht sind die besten Vorsichtsmaßnahmen gegen den plötzlichen Kindstod - so das Ergebnis der bundesweit größten Studie zu diesem Thema. Die Rückenlage ist dabei die empfohlene Schlaflage für den Säugling, der Rauchverzicht gilt für die Eltern: Während der Schwangerschaft und in Gegenwart des Kindes sollte Nikotin tabu sein. 18 Institute für Rechtsmedizin aus elf Bundesländern haben über drei Jahre hinweg alle Fälle plötzlichen Säuglingstodes ausgewertet. Jedes Jahr sterben rund 500 Kinder an diesem Syndrom. Jungen sind mit einem Anteil von 60% an den untersuchten Fällen häufiger betroffen als Mädchen. Am häufigsten tritt der Tod zwischen dem zweiten und vierten Lebensmonat auf. Auch das Alter der Eltern spielt eine Rolle - junge Mütter unter 20 Jahren haben ihr Kind auffallend häufig verloren. Das Kind soll den Experten zufolge zum Schlafen grundsätzlich auf den Rücken legen, am besten in einem Schlafsack. Das Bettchen sollte keine Schaumstoffverkleidung haben und bei 16 bis 18 Grad Raumtemperatur im Schlafzimmer der Eltern stehen. Bauchlage erhöht das Risiko für den plötzlichen Säuglingstod um das Achtfache. Auch die Seitenlage ist riskant, weil das Kind auf den Bauch rollen kann.  Alle weiteren Informationen zu der richtigen Lage der Säuglinge sind unter: www.babyschlaf.de  zu erhalten

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Patienten informieren Patienten  -ein Pilotprojekt der Selbsthilfe SAS-Köln-

Das Büro der Selbsthilfe in der Klinik der Stadt Köln in Köln-Merheim, Haus 23 Raum 63  wird von den Patienten sehr gut angenommen. Jeden Dienstag von 10-12 Uhr und jeden Donnerstag von 10-12 und 14-16 Uhr ist das Büro geöffnet. Dort können sich Patienten (aber auch "noch-nicht-Patienten") zu Fragen der Therapieverträglichkeit, der Pflege und dem Umgang der Geräte informieren.  Ferner können die Patienten Informationen über die Schwerbehinderung im Zusammenhang mit der Schlafapnoe erhalten. Das Büro hat nun auch einen Telefonanschluss, bitte notieren: 0221-8907 3668.

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Was ist ein Schlafmedizinisches Zentrum?                                           

Ein Schlafmedizinisches Zentrum führt Diagnose und Therapie von allen Schlafstörungen durch. Ein Zentrum besteht aus einer Schlafambulanz (der ersten Anlaufstelle für Schlafstörungen) und einem stationären Schlaflabor.  

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Am 1. April 2004 findet im Krankenhaus Frechen ein zusätzliches Patientenseminar statt!

Kein Aprilsscherz, am 1.4.2004 wird im Katharinen Hospital in Frechen von 18:00 -20:00 ein kostenloses Patientenseminar stattfinden, das nicht im Programmheft angekündigt ist.  Aufgrund der großen Nachfrage wurde dieser Termin eingeschoben.  Themen:  18:00-18:45 "Schlafapnoe-Syndrom, die Erkrankung und ihre Behandlung"  von Herrn Dr. Rudolph, Leiter des Schlaflabors Frechen. Danach:  "Maskenschule, Informationen über Masken, Probleme und Tricks," v on Vitalaire Köln, Frau Richter. Sie sind herzlich eingeladen.

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Sieben Stunden Schlaf pro Nacht sind für die Gesundheit ideal
 
Langschläfer haben kürzere Lebenserwartung / Große Studie aus Japan NAGOYA (ug).
 
Der übliche ärztliche Rat, acht Stunden pro Nacht zu schlafen, ist passé. An Werktagen sind sieben Stunden Schlaf ideal. Denn Menschen, die sieben Stunden pro Nacht schlafen, haben eine signifikant höhere Lebenserwartung als Lang- oder Kurzschläfer. Über 100 000 Japaner im Alter zwischen 40 und 79 Jahren haben Dr. Akiko Tamakoshi und Dr. Yoshiyuki Ohno von der Universität von Nagoya nach ihren Schlafgewohnheiten an Werktagen befragt. Zehn Jahre lang wurde dann der Gesundheitszustand der Probanden beobachtet, wie die Forscher in der Zeitschrift "Sleep" (27, 2004, 51) berichten.Die höchste Lebenserwartung hatten der Studie zufolge Menschen, die zwischen 6,5 und 7,5 Stunden schlafen. Bei einem Schlafpensum von acht Stunden stieg das Mortalitätsrisiko schon signifikant. Auch Menschen, die deutlich weniger schlafen, haben eine geringere Lebenserwartung. Doch hier ist der Zusammenhang nicht so stark. Erst bei einer Schlafdauer von weniger als 4,5 Stunden pro Nacht ist der Unterschied signifikant.In einem Kommentar wertet der Psychiater Professor Daniel F. Kripke von der University of California in San Diego die Studie als sehr überzeugend (Sleep 27, 2004, 13). Vor allem, weil Faktoren, die Schlafdauer und Lebenserwartung beeinflussen, berücksichtigt worden seien, etwa Depression oder Adipositas.Wissenschaftler aus Großbritannien haben übrigens vor zwei Jahren in einer Studie mit einer Million Teilnehmern den gleichen Zusammenhang festgestellt und empfehlen sieben Stunden Schlaf.
(Anmerkung der Redaktion: Ergänzen muss man noch, dass die Vorraussetzungen für diese Aussage, natürlich der gesunde und erholsame Schlaf ist. Außerdem hat der Schlaf auch etwas mit Gewohnheiten zu tun, er ist etwas sehr individuelles, daher müssen diese statischen Werte  nicht für den Einzelnen unbedingt zutreffen. Nicht die Dauer, sondern die Qualität des Schlafes ist wichtig) 
 
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Vor allem junge Leute beißen nachts unbewusst die Zähne zusammen und riskieren irreparable Schäden. Die Ursache ist vielfach beruflicher Stress.

VON TIM STINAUER

Die einen wachen morgens mit Kopf- und Kieferschmerzen auf, anderen fallen regelmäßig die Zahnfüllungen raus. Und viele wissen nicht, warum. Der häufigste Grund für diese Symptome ist das Zähneknirschen. Untersuchungen zufolge ist fast jeder dritte Erwachsene davon betroffen - Tendenz steigend. Aber die wenigsten tun es bewusst. "In den letzten Jahren hat dieses Phänomen deutlich zugenommen", hat der Kölner Zahnarzt Dr. Bernd Steegmann beobachtet. "Vor allem junge Menschen, häufig Studenten und Berufsanfänger, sind betroffen. Denn sie erleben im Alltag viele Stresssituationen, zum Beispiel wichtige Prüfungen. Da müssen sie sprichwörtlich die Zähne zusammenbeißen. Und dieser Stress entlädt sich bei vielen nachts in Form von Zähneknirschen." Doch die wenigsten der Betroffenen ahnen, dass sie ihre Probleme im Schlaf "durchkauen". Sie spüren am nächsten Morgen bloß die Folgen der nächtlichen Reibereien: chronische Zahnfleischentzündungen, verspannte Kaumuskeln oder ein Knacken, wenn man den Unterkiefer bewegt. Schlimmstenfalls schleift der Knirscher seine Zähne auf Dauer bis auf die Wurzeln ab - und dann hilft nur noch eine Krone.

Experten sind sich einig, dass Stress die häufigste Ursache für das Zähneknirschen - im Fachterminus "Bruxismus" genannt - ist. Ihre Begründung: In der Entwicklungsgeschichte des Menschen haben die Zähne, ähnlich wie bei Raubtieren und Hunden, die Funktion, Angst zu machen und einzuschüchtern. "Zähne zeigen" ist eine Drohgebärde. Wenn im Schlaf die Alltagsprobleme wieder auftauchen, kann es sein, dass jemand "die Zähne zeigt" und "droht". Außer seelischen kann "Bruxismus" allerdings auch körperliche Ursachen haben, etwa eine zu hohe Zahnfüllung, die der Patient im Schlaf "wegbeißen" will oder schlicht schiefe Zähne. Wissenschaftliche Untersuchungen haben nachgewiesen, dass manche "Knirschphasen" bis zu 45 Minuten dauern können. Der dabei gemessene Kaudruck ist um ein Vielfaches stärker als etwa beim Essen. Wer seine Kaumuskulatur im Schlaf dauerhaft überanstrengt, riskiert im Extremfall, dass er den Mund irgendwann nicht mehr vollständig öffnen kann. Denn durch die ständige Belastung verändern sich die Muskelfasern. Der Muskel verhärtet, es entstehen kleine schmerzhafte Knoten und der Bewegungsablauf, also das Zusammenspiel zwischen Muskeln und Gelenken, verändert sich. Durch das Knirschen können selbst Gelenke und Bänder weit unterhalb des Kopfes Schaden nehmen. Zahnarzt Steegmann: "Das Zusammenbeißen bewirkt eine so genannte skelette Änderung des Muskeltonus, die bis in den Becken-und Fußgelenkbereich wirken kann." Die Symptome des Zähneknirschens lassen sich in den meisten Fällen durch eine Kunststoff-Beißschiene beheben. Sie verhindert, dass die Zähne aneinander reiben und sich abschaben. Doch das Knirschen gewöhnen sie dem Patienten in der Regel nicht ab. Das schafft er höchstens, wenn er seine Zahnstellung regelmäßig selbst überprüft. Die richtige Haltung ist die "Ruheschwebe", das heißt: Die Kaumuskeln sind entspannt, Ober- und Unterkiefer berühren sich nicht. Hilft die Selbstkontrolle nicht, kann der Zahnarzt weitere Entspannungsverfahren und Physiotherapiemethoden empfehlen. Ist psychosomatischer Stress die Ursache für das Knirschen, so bleibt oft nur der Weg zum Therapeuten.

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Modafinil macht bei OSAHS munter

Das Unternehmen Cephalon hat nach eigenen Angaben die Erweiterung der Zulassung von  Modafinil (Vigil®) bei obstruktivem Schlafapnoe-/Hypopnoe-Syndrom (OSAHS) beantragt. Der Antrag bei den Arzneimittelbehörden in Deutschland und Österreich stützt sich auf zwei Studien zur Wirksamkeit von Modafinil gegen Tagesschläfrigkeit bei OSAHS-Patienten unter nCPAP-Therapie. Die ermittelten Daten führten in Großbritannien bereits zur Zulassungserweiterung. (Quelle: Ärztezeitung)

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Schlafposition verrät Charakter [Psychologie]

London (Großbritannien) - Wie man sich bettet, ist nicht nur eine Frage der persönlichen Bequemlichkeit. Es verrät auch den Charakter des oder der Schlafenden, berichten britische Forscher. Bei etwa tausend Probanden hatten sie die sechs häufigsten Schlafhaltungen untersucht und erstaunliche Zusammenhänge mit der Persönlichkeitsstruktur herausgefunden.

Die meisten Menschen (41 Prozent), vor allem aber Frauen, schlafen in der so genannten "Fötushaltung", berichtet Chris Idzikowski vom Sleep Assessment and Advisory Service. Menschen mit dieser Schlafposition erscheinen nach außen hin oft als zupackend, sind im Innern jedoch oft sensibel. In der ersten Begegnung sind sie oft scheu und gehemmt, entspannen sich aber sehr schnell wieder. Die "Klotz"-Haltung nehmen 15 Prozent ein: Sie liegen auf der Seite, beide Arme am Körper. Schläfer dieses Typs sind sehr gesellige Menschen, die gern mitten im Geschehen sind. Sie vertrauen Fremden schnell und können auch manchmal sehr leichtgläubig sein. Der "Sehnsuchtstyp", zu dem 13 Prozent gehören, schläft auf der Seite und hält beide Arme nach vorn gerichtet. Dieser Typ ist zwar aufgeschlossen, aber nicht besonders entschlussfreudig. Hat er sich aber einmal zu einer Entscheidung durchgerungen, wird er kaum noch davon abweichen. Der "Soldat" liegt auf dem Rücken mit den Armen an der Seite. So schlafen ruhige und reservierte Menschen. Sie mögen keinen Wirbel und stellen an sich selbst und andere hohe Anforderungen. Acht Prozent schlafen in dieser Haltung. In der "Freifall"-Position befinden sich jene, die auf dem Bauch schlafen - den Kopf zur Seite haltend - und mit den Armen das Kissen umfassen. Dieser Schlaftyp ist gesellig und ungestüm. Er zeigt aber auch oft eine unerwartete Dünnhäutigkeit und kann mit Kritik nicht immer gut umgehen. Sieben Prozent gehören zu diesem Schlaftyp. Und schließlich die "Seestern"-Haltung: Hierbei liegt der Schläfer auf dem Rücken und umfasst mit beiden Armen das Kissen. Diese Schläfer sind gute Zuhörer und bieten anderen gern ihre Hilfe an. Sie mögen jedoch nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Die "Seestern"-Position nehmen ungefähr fünf Prozent ein.

"Interessant ist", fasst Idzikowski seine Ergebnisse zusammen, "dass das Persönlichkeitsprofil hinter der Schlafposition oft anders ist, als man es erwarten würde." Das Zusammenrollen deutet also nicht unbedingt auf Schutzsuche und das Ausstrecken nicht immer auf Offenheit hin. Was die Schlafposition zu einem recht zuverlässigen Hinweis auf den Charakter machen könnte, ist ihre Beständigkeit: Die meisten Menschen behalten ihre Schlafposition bei. Nur fünf Prozent gaben an, jede Nacht in einer anderen Lage zu schlafen. (wsa030917dm1)

Links: Sleep Assessment and Advisory Service: http://www.neuronic.com/sleep.htm

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Die wichtigste Nebenerscheinung ist:  meine Blutzuckerwerte sind in den  Normalbereich gesunken!

"Verstehen kann ich das nicht ganz, aber es  freut mich sehr", berichtete ein Patient, nach den ersten Tagen seiner CPAP-Therapie. Diese und ähnliche Aussage hören die Teilnehmer der Patientenseminare der Selbsthilfe SAS-Köln häufiger von Diabetespatienten, die wegen einer Schlafapnoe erfolgreich therapiert wurden. Wir haben den Leiter des Schlafmedizinischen Zentrum Herr Dr. Beier dazu befragt. Auch er kennt diese, für die Diabetiker angenehme Folge.  "Wissenschaftlich ist es noch nicht bewiesen, es gibt nur wenig Studien und Ergebnisse dazu".  Aber es ist durchaus denkbar, weil die Stressfaktoren und der nächtliche Kampf durch den neuen, ruhigen Schlaf entfallen, dass durch diese Ruhe die nächtlichen Blutzuckerschwankungen reduziert sind.  Aber auch der Stoffwechsel insgesamt funktioniert durch die (wieder) gute Sauerstoffsättigung des Blutes besser. WWW.Schlafmedizin-Koeln.de freut sich mit betroffenen Patienten. Es gibt auch andere Nebenerscheinungen, z.B. die deutliche Absenkung eines Bluthochdruckes, die Normalisierung der Herzfrequenz und viele Dinge mehr. "Das ist auch ein Ziel der CPAP-Therapie, nämlich die Risiken für andere, z.T. ernsthafte Erkrankungen zu reduzieren "  

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Verantwortlich für den Inhalt:

Holger Junge

SAS-Köln
Selbsthilfe SchlafApnoeSyndrom Köln
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Leiter der Selbsthilfe: Herbert Oelmann
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+++ 23.12.2003+++

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr. 

Wir möchten Sie zum Jahreswechsel über einige Neuigkeiten in der Schlafmedizin informieren.

Ihr Redaktions-Team von "www.Schlafmedizin-Koeln.de ", dem regionalen Internetportal 

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·        Auswirkungen aus dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) für Schlafapnoepatienten

Wir haben bei einigen gesetzlichen Krankenkassen (GKV`s) nachgefragt, wie es mit den Zuzahlungen für Hilfsmittel (CPAP-Gerät, Maske, Filter, usw.) durch den Patienten in 2004 aussehen wird. Hier die allgemeine Antwort:

Nur wenn Kosten für die GKV`s anfallen, werden auch Zuzahlungen für den Patienten gefordert!

Bei Fallpauschalen trifft das immer zu, wenn eine Fallpauschale abgeschlossen wird (i.d.R. alle 5 Jahre, kann aber von GKV zu GKV variieren), d.h. der Patient muss alle 5 Jahre einmal 10.- EUR zahlen! In der Fallpauschale sind auch alle Verbrauchsmaterialen enthalten (Filter + Masken), d.h., dafür entstehen für die GKV keine gesonderten Kosten mehr, also auch nicht mehr für die Patienten (Problem der übermäßigen (Aus-) Nutzung der Fallpauschale mal außen vor).

Sollten Firmen noch Rezepte fordern, um Verbrauchsmaterialien zu liefern (z.B. MAP) würden für den Patienten 10.- EUR für den Arztbesuch anfallen. Das ist kontraproduktiv, die Barmer z.B., will noch dieses Jahr die Lieferanten auffordern, keine Rezepte mehr für Verbrauchsmaterial / Ersatzteile zu verlangen.

Einige GKV`s haben etwas anders lautenden Pauschalverträge hinsichtlich Gerät und Befeuchter, da ist noch unklar, ob das Gerät und der Befeuchter getrennt behandelt werden, dann kämen im schlechtesten Fall 20.- EUR in 5 Jahren auf den Patienten zu.

Sicherheitshalber sollten Sie sich bei Ihrer Krankenkasse erkundigen, was Sie nächstes Jahr für Ihre CPAP-Behandlung an Eigenanteil zu bezahlen haben.

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·        Bei Patientenwechsel müssen die CPAP- / BiPAP-Geräte hygienisch aufbereitet werden

Bei Patientenwechsel müssen die Geräte nach den Empfehlungen des Industrieverbandes „Spectaris“ auf der Basis vom Robert-Koch-Institut erarbeiteten hygienischen Vorschriften keimarm gemacht werden. Diese Empfehlung wird aber z.Zt. noch nicht flächendeckend von den Geräteherstellern umgesetzt. Patienten, die ein „gebrauchtes“ Gerät erhalten, sollten den schriftlichen Nachweis einer ordnungsgemäßen hygienischen Aufbereitung Ihres Gerätes vom Lieferanten verlangen!

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·        9. Kölner Schlafapnoetag am Mittwoch, den 16.6.2004  

Der 9. Kölner Schlafapnoetag, der am Mittwoch, den 16.6.2004 zum "Tag des Schlafes" stattfindet, wird sich mit dem Problem des Sekundenschlaf auseinander setzen. Die z.T. grausamen Folgen des Sekundenschlaf werden uns (in letzter Zeit sehr häufig) in der Tagesschau und Presse deutlich gemacht, wenn wir die Bilder der schrecklichen Busunfälle sehen. Schlafforscher und Schlafmediziner, aber auch Arbeitsmediziner berichten aus Ihren Erkenntnissen. Eingeladen werden wieder Ärzte, interessierte Patienten und diesmal zum Thema, Vertreter der Autoindustrie, der Kraftfahrer- und Busverbände, des ADAC, des TÜV und der Polizei.

Wir glauben es wird ein interessanter Nachmittag, merken Sie sich den Termin schon jetzt mal vor!  Wir informieren Sie noch genauer über das Programm.

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·        Schlafmedizinisches Zentrum Köln-Merheim im Umbau

Vor über 10 Jahren wurden die ersten Patienten unter primitiven Bedingungen im Schlaflabor mit einem Messplatz behandelt. Immer wieder wurden die Räumlichkeiten angepasst, nun steht ein Umzug bevor. Die Räume werden z.Zt. umgebaut und renoviert. Im ersten Quartal 2004 soll der Umzug abgeschlossen sein. Damit befinden sich dann alle erforderlichen Räume und Funktionsstellen auf einer Etage. Das verbessert nicht nur auf die Abläufe, auch für die Patienten wird es angenehmer.   

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·        WDR-Radio besuchte Patientenseminar

Der WDR 5 war mit seiner Sendung LebensArt (Live mit Hörern und Experten) Gast auf dem Patientenseminar der Selbsthilfe SAS-Köln, um zu der Sendung einen Bericht über die Schlafapnoe zu erstellen. Patienten und Mediziner wurden interviewt. Ausgestrahlt wird die Sendung voraussichtlich am 28. Januar 2004  zwischen 15:05 und 16:00 Uhr.

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·        Patienten informieren Patienten  -ein Pilotprojekt der Selbsthilfe SAS-Köln-

In Zusammenarbeit mit dem Schlafmedizinischem Zentrum Köln-Merheim hat die Selbsthilfe SAS-Köln ein Pilotprojekt „Patienten informieren Patienten“ gestartet. Die Selbsthilfe will neuen OSA-Patienten den Einstieg in die Therapie erleichtern. Dazu hat sie ein Informationsbüro im SMZ-Köln Merheim eingerichtet (Haus 23, Raum 63), dass zunächst jeden Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr und Donnerstag von 14-16 Uhr besetzt ist. Dieser Service richtet sich an drei Zielgruppen:

Ø      Patienten, die erfahren haben, dass sie künftig sich einer CPAP / BiPAP-Therapie unterziehen müssen und von erfahrenen Patienten wissen möchten, was auf sie zukommt und wie sich der Alltag bewältigen lässt.

Ø      Patienten, die erst kurze Zeit therapiert werden und bei Problemen nicht bis zum nächsten Patientenseminar warten wollen, können sich vorab Rat und Tat bei der Selbsthilfe holen.

Ø      Patienten, die ein „Vieraugen“–Gespräch mit Vertretern der Selbsthilfe führen möchten, ohne dass die anderen Patienten (z.B. auf den Patientenseminaren) dieses mitbekommen sollen. Beispiele: Schwerbehindertenfragen oder persönliche Probleme.

Mit diesem Angebot soll die Compliance der OSA-Therapie noch weiter verbessert werden. Es ersetzt nicht die Beratung und Informationen durch das Schlaflabor. Es soll besondere für die Zweifler und den unsicheren Patienten die Möglichkeit eingeräumt werden, nicht nur mit Ärzten und medizinischem Personal zu sprechen, sondern sich auch bei betroffenen Patienten, sozusagen von Leidensgenosse zu Leidensgenosse, zu informieren. Auskunft: Holger Junge, Tel. 02237-4984 oder per eMail SAS-Koeln@gmx.de

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·        Mitglieder des Förderverein der Lungenklinik erhalten Magazine kostenlos

Wer im Förderverein ( Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Pneumologie & Thoraxchirurgie sowie der Schlaf- und Beatmungsmedizin an der Lungenklinik Köln-Merheim e.V. Ostmerheimer Straße 200,  51058 Köln.) ist, bekam und bekommt regelmäßig die Fördervereinszeitschrift "Durchatmen" kostenlos. Diese Zeitschrift beschäftigt sich mit speziellen Kölner Themen und ist abgestimmt auf die Krankheitsbilder der Patienten. Diese Zeitschrift wird mit viel Liebe und Aufwand ehrenamtlich von Mitarbeitern und Freunden des Schlafmedizinischen Zentrum hergestellt. Darüber hinaus erhalten die Fördermitglieder nun auch noch das "Schlafmagazin", ein bundesweites Magazin rund um den Schlaf und erscheint vier mal im Jahr. Es lohnt sich also im doppelten Sinne: durch einen Beitrag (mind. 25.- EUR jährlich) unterstützt und fördert man die Arbeit des Fördervereins, zum anderen erhält man wichtige Informationen. Übrigens, wer Mitglied im Förderverein ist, kann auch die kostenlose Mitgliedschaft in der Selbsthilfe SAS-Köln beantragen.

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·        Jahresprogramm 2004 liegt vor

Das Jahresprogramm 2004 der Selbsthilfe SAS-Köln für die Patientenseminare in den Kölner Schlaflaboren liegt vor. Es ist in den Kölner Schlaflaboren, bei den Kölner CPAP-Lieferanten, der KISS, sowie auf den Patientenseminaren kostenlos erhältlich. Das Programm kann auch aus dem Internet herunter geladen werden.  Der erste Termin in 2004 ist am Donnerstag, den 5.2.2004 von 18:00 bis 20:00 Uhr im Schlafmedizinischem Zentrum Köln-Merheim. Insgesamt finden 16 Patientenseminare in 2004 statt. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos!

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·        Neues vom Kongress der Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) in Cottbus (25.9.-27.9.2003)  

Ø      Verschieden Hersteller stellten neue Masken vor, besonders aufgefallen ist eine Maske, bei der ein Unterdruck erzeugt wird , dadurch „saugt“ sich die Maske auf das Gesicht. Zum Ende dieses Jahres wird sie erhältlich sein. Wir berichten dann darüber.

Ø      Neue Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie der Insomnie (Ein- und Durchschlafstörungen). Auf viele Vorträge zu den  Problemen der Insomnie wurde erkennbar, dass sich die Methoden der Diagnostik  weiter entwickeln. Bei der Therapie ist zu erkennen, dass neue Substanzen zur Behandlung der Insomnie auf den Markt kommen werden.

Ø      Die Ernährung hat einen Einfluss auf den Schlaf, besonders bei der Schlafapnoe, dieser Zusammenhang wurde durch Erhebungen und Untersuchungen deutlich bewiesen. Verantwortungsvolle, übergewichtige Patienten sollten bei der Behandlung Ihrer Schlafstörung auch bei sich eine Veränderung herbeiführen. Der Förderverein richtet zusammen mit Frau Höhn-Baltsch einen Abnehmkurs durch, nehmen Sie unser Angebot wahr!  

Ø      Der Mond hat nach ersten Forschungsergebnissen doch keinen direkten Einfluss auf den Schlaf. Weitere Untersuchungen und Forschungen stehen an.

Ø      Schlafstörungen bei Grundschulkindern. Dr. Wiater vom Kinderschlaflabor in Porz berichtete über seine Forschungsergebnisse. Dabei stellte sich heraus, das die Eltern häufig die Schlafstörungen der Kinder nicht wahrnehmen, die Kinder selber aber Schlafstörungen bei den Befragungen angaben. Ein interessanter Aspekt kam auch zum Vorschein: 57 % der Erstklässler und 82 % der Viertklässler schauen regelmäßig vor dem Schlafen Fernsehen.

Ø      Schlaf und Reisen. Für Patienten mit Schlafstörungen jeglicher Art, aber auch für Gesunde ist eine reise oft mit einem Schlafdefizit verbunden, wobei Schlafmenge, Schlafqualität und besonders der Schlaf-Wach-Rhythmus empfindlich verändert werden. Prof. Schweisfurth berichtete, wie man z.B. dem Jet lag vorbeugen kann.

Ø      DGSM-Kommission „Selbsthilfe“ wird gegründet. Der DGSM-Vorstand hat eine neue Kommission Selbsthilfe vorgeschlagen, sie wird paritätisch besetzt, 5 Schlafmediziner und 5 Selbsthilfegruppenvertreter werden unter der Leitung von Herrn Dr. Wirth (Schlafmediziner und Selbsthilfegruppenleiter) sich mit Themen der Selbsthilfearbeit beschäftigen.

Wir werden in den nächsten Ausgaben ausführlicher auf den einen oder anderen o.g. Punkten eingehen.   

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·        Wem Schafezählen nicht hilft

Bei jedem fünften Deutschen ist der Schlaf gestört. Bleiben solche Störungen länger bestehen, können sie klinisch bedeutsamen werden und private und berufliche Aktivitäten erheblich beeinträchtigen. Gerade bei den häufigen Insomnien können jedoch Patienten viel selbst für einen erholsameren Schlaf tun.

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·        Schlaftraining

Gestörter Schlaf ?  Jeder Mensch braucht täglich seinen Schlaf. 

Hilfe durch Selbsthilfe,  schlafen lernen bei Ein- und Durchschlafstörungen. 

Kursus über 6 Wochen  (1 Doppelstunde pro Woche) 

Informationen und Anleitung durch erfahrene Schlafmediziner des Schlafmedizinischem Zentrum (SMZ).

Nach einer erprobten Methode zur Behandlung von Ein- und Durchschlafstörungen  

Leitung und Durchführung:  OA J. Beier Leiter des SMZ Köln Merheim / C. Hamm, Psychologin im SMZ Köln Merheim 

in 6 Kurseinheiten (maximal 12 Teilnehmer) montags jeweils  19,00 Uhr bis 21,00 Uhr in den Räumen des SMZ Köln Merheim   (Schutzgebühr erforderlich)   

Anmeldung  und Informationen über das SMZ Köln Merheim Tel.: 0221-8907 3374 Fax:  8907 3666  Veranstalter: Förderverein Lungenklinik Köln Merheim

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·        Abnehmen - aber mit Vernunft 

Wollen Sie etwas unternehmen, um ernsthaft abzunehmen?  Wir laden Sie zur Teilnahme an einem Kurs ein! 

Beginn des nächsten Kurses:        12.Januar 2004        18:00 Uhr       Krankenhaus Köln Merheim  Haus 25, Konferenzraum  

Ihre Anwesenheit an diesem Informationsabend ist Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs. Sie entscheiden es an diesem Abend zusammen mit der Kursleiterin.  

Kursinhalt:      Ernährung (Theorie + Praxis), Bewegung, Entspannung

                        Nach einem wissenschaftlich erprobten Programm 

Kursdauer:     Informationsabend und anschließend  20 Kursabende.

                        Jeweils montags ab 18:00 Uhr ab dem 26.01.2004 

Ort:                 Kliniken der Stadt Köln, Krankenhaus Merheim; Konferenzraum Haus 25 und Lehrküche der Familienbildung Köln e.V. Kapellenstr. 7, Köln-Kalk 

Leitung:          Frau Dipl. oec. troph. A. Höhn-Baltsch 

Kosten:          Schutzgebühr  von 95 .- €  inkl. Kursmappe (Fördervereinsmitglieder erhalten Sonderkonditionen) und anteilig Lebensmittelkosten an den Kochabenden 

Anmeldung:   Sie können sich im Schlafmedizinischen Zentrum in eine Liste eintragen lassen.  Postkarte oder E Mail (SAS-Koeln@gmx.de) genügt, oder im Schlaflabor bei Frau Schätzer (0221-8907-3374).

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·        Personalien

Frau Dr. Leikert,  Leiterin des  Schlaflabors des Augustinerinnen Krankenhaus Köln-Innenstadt (Klösterchen) verlässt die Klinik. Das Schlaflabor wird jetzt von geleitet von Herrn  Dr. Laudenberg.

Oberarzt Herr Dr. Reuter leitet nun das Schlaflabor im Elisabeth-Krankenhaus, Köln-Hohenlind.

Herr Dr. Hakim Bayarassou, langjähriger Mitarbeiter im SMZ-Köln-Merheim und sehr beliebter Referent unserer Patientenseminare verlässt das SMZ . Er hat eine neue Aufgabe in der Schweiz übernommen. Obwohl wir seinen Weggang bedauern, freuen wir uns mit ihm über seine neue Herausforderung und den Start seiner beruflichen Karriere und wünschen ihm für die Zukunft viel Erfolg .

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·        Nachteule oder Frühaufsteher - Entscheidet nur ein einziges Gen? 

Jeder Mensch hat eine sogenannte circadiane, eine innere Uhr. Diese bestimmt das Tag-Nacht-Gefühl und eicht den Takt von Schlafen und Wachen mit dem 24.Stunden-Rhythmus der Erddrehung. Kommt diese Uhr nun aus dem Takt, dann fühlen sich die betroffenen Personen entweder tagsüber schläfrig oder sind nicht so hellwach, wie eine Nachteule. Diese Abweichungen vom irdischen Tagesrhythmus könnte in einem einzigen Gen begründet liegen, entdeckten britische Schlafforscher. Ihre Studie mit mehreren hundert Testpersonen sind in der Fachzeitschrift "Sleep" veröffentlicht. 

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·        Schlafmediziner

Z.Zt. sind bundesweit etwa 385 Somnologen ausgebildet; derzeitig sind in 85 Schlaflaboren keine Somnologen. Bei Revaluierung (regelmäßige Überprüfung der Schlaflaborarbeit) muss mindestens ein Somnologe zukünftig verfügbar sein. Die Qualifikation der Somnologen von DGSM oder AfaS werden vor den Ärztekammern durch Prüfungen nachgewiesen.

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·        Fortbildung für Laien am 17.01.2004

Patienten, die sich über das Schlafapnoesyndrom weiter und tiefer informieren möchten, als bisher möglich, können das am 17.01.2004 nachmittags tun. Das Schlafmedizinische Zentrum Köln-Merheim bieten in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe SAS-Köln eine Weiterbildung für Patienten an. Wer Interesse daran hat kann sich bei der Selbsthilfe SAS-Köln melden. Der Stoff der vermittelt wird, geht über dem der normalen Patientenseminare hinaus, er vertieft das bisher vermittelte