SAS-KÖLN                                                                      

Informationen von Patienten und Ärzte für Patienten und medizinisches Personal über den Schlaf und Schlafstörungen.    

                                     SAS-Köln, Selbsthilfe Schlafapnoesyndrom Köln

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Letztes Update:
25.12.2003
Diese Seiten wurden von Patienten und Ärzten für Patienten oder Ratsuchende (aber auch medizinisches Personal)  gemacht.  Wir möchten Sie umfangreich über den Schlaf und Schlafstörungen aus medizinischer Sicht informieren. Wir verstehen uns als eine Initiative, die sich mit dem Schlaf und Schlafstörungen im allgemeinen und mit regionalen Besonderheiten und Versorgungsmöglichkeiten im Kölner Raum befassen. Wir sind ehrenamtlich tätig. Wir halten Sie über aktuelle Ereignisse die im Zusammenhang mit Schlafstörungen und deren Behandlungen stehen, auf dem Laufenden.  Wir werden daher unsere Seite regelmäßig aktualisieren. Gerne informieren wir Sie auch direkt über das neue Update, dazu bestellen Sie bitte die Newsletter.   (Newsletter bestellen)

 

Was kann der Patient selber machen

  

Veraltetes Motto: „Wer nichts weiß, kann auch nichts Falsches wissen“  Dieses ursprünglich zum Schutz der Patienten gedachte Motto ist nicht mehr gefragt. Patienten wollen heute Diagnosen und  den Sinn von Therapien verstehen und nachvollziehen können und zwar nicht nur in der Praxis des Arztes. sondern auch hinterher, in den eigenen vier Wänden. Dies ergab eine Studie, die vom IGES-Institut, Berlin und von der Universität Greifswald durchgeführt wurde. Gut informiert zu sein bedeutet mehr Sicherheit im Umgang mit der eigenen Krankheit. Und nicht nur das; in den meisten gesundheitspolitischen Konzeptionen wird mehr Eigenverantwortung gefordert. Kompetent eigenverantwortlich handeln können aber nur Bürger, die umfassend informiert sind. Gefordert werden von den Patienten an erster Stelle (82%) leicht verständliche Broschüren über ihre Erkrankung, an zweiter Stelle (80%) gefolgt von aufgelisteten schriftlichen Tipps und Regeln für den Umgang mit der Krankheit.

Bereits an dritter Stelle (22%) steht die Forderung nach Adressen von Selbsthilfegruppen und Patientenvereinigungen.  Weitere, geringer erhobene Forderungen bezogen sich auf die Bereitstellung medizinischer Fachartikel, Fachbücher und Videokassetten zum Krankheitsbild, sowie Internet-Adressen an letzter Stelle, was wohl damit zu tun hat, dass viele Senioren keinen Internetzugang haben. Das macht deutlich, dass Selbsthilfegruppen bei der Information der Patienten über ihre Erkrankung, auch in den Augen der Patienten selbst, eine wichtige Rolle spielen.    

Die Selbsthilfe SAS-Köln hat diese Erkenntnis praktisch umgesetzt. Sie betreibt ein Patienteninformationsbüro "Patienten informieren Patienten" , das jeweils Dienstag und Donnerstags von 10-12 Uhr und am Donnerstag von 14-16 Uhr besetzt ist. Die Beratung ist kostenlos und kann von Jedermann in Anspruch genommen werden.

Auch gibt es viele Tipps auf den Patientenseminaren und Veranstaltungen, die die Selbsthilfen bieten. Das Internet ist eine wahre Fundgrube für Informationen rund um den Schlaf.  

Das Gesundheitsministerium NRW hat Informationen im Internet, aber auch in ihrem Ansagedienst zum Thema Schlaf und Schlafstörungen bereitgestellt.

Hier noch einige Tipps zur Schlafhygenie 

 

10 Ratschläge für besseren Schlaf

1.     Schlafen Sie angemessen, aber nicht übermäßig lange. Beschränken Sie den Zeitraum im Bett auf das Maß das Sie von beschwerdefreien Zeiten kennen.

2.     Halten Sie regelmäßige Schlafzeiten für das Zubettgehen und das morgendliche Aufstehen ein. Befolgen Sie diesen Rhythmus auch konsequent an Wochenenden und Feiertagen.

3.      Verzichten Sie auf jegliche Art von Tagesnickerchen. Der Schlaf soll auf die Nachtstunden konzentriert werden. 

4.      Gestalten Sie sich angenehme Schlafbedingungen (klimatisch, akustisch und optisch). Eine Uhr sollte weder in Sicht- noch Hörweite sein. Dinge, die an den Alltag erinnern (z.B. Schreibtisch, Bügelbrett), gehören nicht ins Schlafzimmer, 

5.      Sowohl Hunger als auch übervoller Magen wirken schlafstörend. Größere Mengen fetter und scharf gewürzter Speisen sollten abends vermieden werden. Übermäßige abendliche Flüssigkeitsmengen bewirken nächtlichen Harndrang. 

6.     Vermeiden Sie den abendlichen Genuss von koffeinhaltigen Getränken (Kaffee Cola, schwarzer Tee). 

7.     Verzichten Sie auf abendlichen Alkohol und Nikotingenuss. Nikotin wirkt schlafstörend, Alkohol beeinträchtigt besonders die Schlafqualität. 

8.      Sportliche oder körperliche Aktivitäten ca. 4 bis 6 Stunden vor dem Zubett­gehen fördern den Schlaf. Dagegen sind spätere körperliche Aktivitäten zu vermeiden. 

9.      Planen Sie eine entspannende Abendgestaltung und vermeiden Sie unnötige Aufregungen. Teilen Sie sich den Tag so ein, dass Ihnen abends ausreichend Freizeit zur Verfügung steht. 

10.    Besprechen Sie Ihre Erfahrungen regelmäßig mit Ihrem Arzt. Im Laufe der Zeit können Sie die praktikabelsten und die Ihrer individuellen Situation am besten angepassten Schlafhilfen gemeinsam festlegen.

Und nun schlafen Sie gut !

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