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Veraltetes
Motto: „Wer nichts weiß,
kann auch nichts Falsches wissen“
Dieses
ursprünglich zum Schutz der Patienten gedachte Motto ist nicht mehr
gefragt. Patienten wollen heute Diagnosen und den Sinn von
Therapien verstehen und nachvollziehen können und zwar nicht nur in
der Praxis
des Arztes. sondern auch hinterher, in den eigenen vier
Wänden. Dies ergab eine Studie, die vom IGES-Institut, Berlin und
von der Universität Greifswald durchgeführt wurde. Gut informiert
zu sein bedeutet mehr Sicherheit im Umgang mit der eigenen
Krankheit. Und nicht nur das; in den meisten gesundheitspolitischen
Konzeptionen wird mehr Eigenverantwortung gefordert. Kompetent
eigenverantwortlich handeln können aber nur Bürger, die umfassend
informiert sind. Gefordert werden von den Patienten an erster Stelle
(82%) leicht verständliche Broschüren über ihre Erkrankung, an
zweiter Stelle (80%) gefolgt von aufgelisteten schriftlichen Tipps
und Regeln für den Umgang mit der Krankheit.
Bereits
an dritter Stelle (22%) steht die Forderung nach Adressen von
Selbsthilfegruppen und Patientenvereinigungen.
Weitere, geringer erhobene Forderungen bezogen sich auf die
Bereitstellung medizinischer Fachartikel, Fachbücher und
Videokassetten zum Krankheitsbild, sowie Internet-Adressen an
letzter Stelle, was wohl damit zu tun hat, dass viele Senioren
keinen Internetzugang haben. Das macht deutlich, dass
Selbsthilfegruppen bei der Information der Patienten über ihre
Erkrankung, auch in den Augen der Patienten selbst, eine wichtige
Rolle spielen.
Die
Selbsthilfe SAS-Köln hat diese Erkenntnis praktisch umgesetzt. Sie
betreibt ein Patienteninformationsbüro "Patienten
informieren Patienten" , das jeweils Dienstag und
Donnerstags von 10-12 Uhr und am Donnerstag von 14-16 Uhr besetzt
ist. Die Beratung ist kostenlos und kann von Jedermann in Anspruch
genommen werden.
Auch
gibt es viele Tipps auf den Patientenseminaren
und Veranstaltungen, die die
Selbsthilfen bieten. Das Internet ist eine wahre Fundgrube für
Informationen rund um den Schlaf.
Das
Gesundheitsministerium NRW hat Informationen im Internet, aber auch
in ihrem Ansagedienst zum Thema Schlaf und Schlafstörungen
bereitgestellt.
Hier
noch einige Tipps zur Schlafhygenie
10
Ratschläge für besseren Schlaf
1.
Schlafen Sie angemessen, aber nicht übermäßig lange.
Beschränken Sie den Zeitraum im Bett auf das Maß das Sie von
beschwerdefreien Zeiten kennen.
2.
Halten Sie
regelmäßige Schlafzeiten für das Zubettgehen und das morgendliche
Aufstehen ein. Befolgen Sie diesen Rhythmus auch konsequent an
Wochenenden und Feiertagen.
3.
Verzichten Sie auf jegliche Art von Tagesnickerchen. Der
Schlaf soll auf die Nachtstunden konzentriert werden.
4.
Gestalten Sie
sich angenehme Schlafbedingungen (klimatisch, akustisch und
optisch). Eine Uhr sollte weder in Sicht- noch Hörweite sein.
Dinge, die an den Alltag erinnern (z.B. Schreibtisch, Bügelbrett),
gehören nicht ins Schlafzimmer,
5.
Sowohl Hunger als auch übervoller Magen wirken
schlafstörend. Größere Mengen fetter und scharf gewürzter
Speisen sollten abends vermieden werden. Übermäßige abendliche
Flüssigkeitsmengen bewirken nächtlichen Harndrang.
6.
Vermeiden Sie den abendlichen Genuss von koffeinhaltigen
Getränken (Kaffee Cola, schwarzer Tee).
7.
Verzichten
Sie auf abendlichen Alkohol und Nikotingenuss. Nikotin wirkt
schlafstörend, Alkohol beeinträchtigt besonders die
Schlafqualität.
8.
Sportliche oder körperliche Aktivitäten ca. 4 bis 6 Stunden
vor dem Zubettgehen fördern den Schlaf. Dagegen sind spätere
körperliche Aktivitäten zu vermeiden.
9.
Planen Sie
eine entspannende Abendgestaltung und vermeiden Sie unnötige
Aufregungen. Teilen Sie sich den Tag so ein, dass Ihnen abends
ausreichend Freizeit zur Verfügung steht.
10.
Besprechen
Sie Ihre Erfahrungen regelmäßig mit Ihrem Arzt. Im Laufe der Zeit
können Sie die praktikabelsten und die Ihrer individuellen
Situation am besten angepassten Schlafhilfen gemeinsam festlegen.
Und
nun schlafen Sie gut !
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