SAS-KÖLN                                                                      

Informationen von Patienten und Ärzte für Patienten und medizinisches Personal über den Schlaf und Schlafstörungen.    

                                     SAS-Köln, Selbsthilfe Schlafapnoesyndrom Köln

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Letztes Update:
25.12.2003
Diese Seiten wurden von Patienten und Ärzten für Patienten oder Ratsuchende (aber auch medizinisches Personal)  gemacht.  Wir möchten Sie umfangreich über den Schlaf und Schlafstörungen aus medizinischer Sicht informieren. Wir verstehen uns als eine Initiative, die sich mit dem Schlaf und Schlafstörungen im allgemeinen und mit regionalen Besonderheiten und Versorgungsmöglichkeiten im Kölner Raum befassen. Wir sind ehrenamtlich tätig. Wir halten Sie über aktuelle Ereignisse die im Zusammenhang mit Schlafstörungen und deren Behandlungen stehen, auf dem Laufenden.  Wir werden daher unsere Seite regelmäßig aktualisieren. Gerne informieren wir Sie auch direkt über das neue Update, dazu bestellen Sie bitte die Newsletter.   (Newsletter bestellen)

 

Qualitätssicherung in der Schlafmedizin   

  

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) hat die Leitlinie „Nicht erholsamer Schlaf“ für Ärzte in Klinik und Praxis entwickelt, mit dem Ziel der Sicherstellung einer sinnvollen Diagnose und einer wirksamen Therapie  bei Patienten mit nicht erholsamen Schlaf.

Der (Krankheits-) Sammelbegriff  „Nicht erholsamer Schlaf“ wurde gewählt, da diese Beschwerde (gemeint ist der nicht erholsame Schlaf) bei fast allen Schlafstörungen  und Erkrankungen des Schlafes, vorkommt.

Für diese Leitlinie wurde ein klinischer Algorithmus entwickelt, der die verschiedenen notwendigen diagnostischen und therapeutischen Schritte festlegt. Insofern gibt es nun ein verbindliches Regelwerk in der Schlafmedizin.

Es ist nur konsequent, wenn zu einem solchen Regelwerk auch Instrumente entwickelt werden, anhand dessen die Einhaltung der Vorgaben aus den Leitlinien auch überprüft werden kann. Ein Merkmal ist die Qualität der medizinischen Arbeit.

Qualitativ gute Arbeit kann aber nur geleistet werden, wenn alle Elemente, die die Qualität einer Behandlung ausmachen, aufeinander abgestimmt sind und in die Qualitätskontrolle mit einbezogen sind.  Die  DGSM hat diese Elemente wie folgt gruppiert:

  •    Strukturqualität   (dazu zählen:)

  • Organisation   

  • Räumlichkeiten  

  • Apparative Ausstattung    

  • Arbeitsabläufe    

  • Personalausstattung

  •    Prozessqualität   (wie:)

  •  Organisation    

  • Medizinische Abläufe in Diagnostik und Therapie    

    • Prüfung durch Stichprobenkontrolle von Krankenblattunterlagen   

    • Prüfung durch Leiter anderer Schlaflabore wechselseitig (Losverfahren) 

  •   Ergebnisqualität   (das Ergebnis der Behandlung:)

  • Kontrolle der Therapieergebnisse durch Fragebogen  

    • Befragung von Patienten vor und nach Therapie    

  • „Therapietreue“ als Qualitätsmerkmal für die Arbeit der Labore 

Nach der Prüfung durch eine DGSM-Kommission erfolgt die Anerkennung als "Akkreditiertes Schlaflabor oder Schlafmedizinisches Zentrum".

Neben der Qualitätskontrollen der DGSM sind weitere Qualitätssicherungsmaßnahmen erforderlich. Vergleicht man beispielsweise die Qualitätskontrolle des DGSM mit dem TÜV, dann erhält zwar das Schlaflabor die „TÜV-Plakette“.  Der Halter eines Fahrzeuges muss aber auch zwischen den einzelnen TÜV-Terminen die Qualität seines Fahrzeuges und seines Fahrers überprüfen. Am Beispiel des Schlafmedizinischem Zentrum Köln-Merheim (SMZ-Köln) sollen die weiteren Qualitätssicherungsmaßnahmen aufgezeigt werden. Diese Qualitätssicherungsmaßnahmen gliedern sich zum einen auf regionaler Ebene und zum anderem in internen Maßnahmen.

  •  Kölner Schlaflabore  (regionale Ebene)  

  • Zusammenarbeit der Labore der Region  

    • (ggf. mit niedergelassenen Schlafmedizinern [Somnologen])

  • Fortbildung Einrichtung eines Qualitätszirkels (im Aufbau)

    • Standardisierung von Verfahren und Abläufen auf regionalem Niveau

  • Gemeinsame Veranstaltungen 

    • Z.b. Kölner Schlafapnoetag / Tag des Schlafes

  •   SMZ Köln- Merheim  (intern)

  • Teilnahme an allen Maßnahmen zur Qualitätssicherung der DGSM   

  • Enge Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe SAS-Köln     

  • Monatliche interne Fortbildungen     

  • Organisation der Zusammenarbeit der Kölner Labore und Somnologen        

  • Jährliche Untersuchungen zur Therapietreue der eigenen Patienten (über die Kontrollen der DGSM hinaus) 

Die Summe dieser Qualitätskontrollen sollen helfen den gewünschten Qualitätslevel zu halten oder möglicherweise noch zu steigern.  Ob ein Schlaflabor die Qualitätsanforderungen der DGSM erfüllt, ist daran zu erkennen, dass die Schlaflabore sich nur als ein akkredidiertes Schlaflabor bezeichnen dürfen, wenn das Schlaflabor und der verantwortliche Leiter sich regelmäßig dieser Qualitätskontrolle unterziehen. 

Die Selbsthilfe SAS-Köln arbeitet nur mit akkreditierten Schlafmedizinischen Zentren oder Schlaflaboren zusammen. Die Selbsthilfe SAS-Köln ist selber Mitglied im DGSM.

Über die Ergebnisse der anderen Qualitätssicherungsmaßnahmen werden wir Sie hier im Internet informieren. 

Ergebnis der jährliche Untersuchungen zur Therapietreue der eigenen Patienten 

Das jeweils aktuelle Ergebnis der Compliance-Studie erhalten Sie bei den SH-Leitern

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